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Archiv für Januar, 2009

Intels Moblin: Erste Alpha des Netbook-Linux

Erstellt von redaktion am 29.01.2009. :: News :: Allgemein | News :: Releases

Das Moblin-Projekt hat eine Alphaversion seiner Linux-Distribution für Netbooks veröffentlicht. Moblin v2 Core basiert auf den Linux-Kernel 2.6.29-rc2 und nutzt den X-Server 1.6 mit DRI2. Mit der Alphaversion soll nun auch die Community Moblin testen können. Die Entwickler haben vor allem den Systemstart beschleunigt. Zudem gibt es mit Connman einen neuen erweiterbaren Verbindungsmanager, der Ressourcen spart. Das Moblin-Projekt wird vom Chiphersteller Intel betrieben. Um Moblin einsetzen zu können, wird ein Intel-Atom- oder ein Intel-Core-2-Prozessor vorrausgesetzt. Bislang werden nur die Intel-Grafikchips 915, 945 und 965 unterstützt. Weitere Details enthält die Ankündigung. Für Moblin v2 gibt es ein eigenes Repository. Fertige Images sind ebenfalls verfügbar.

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Mandriva-Entwickler jetzt bei Red Hat

Erstellt von redaktion am 29.01.2009. :: News :: Allgemein

Red Hat hat Adam Williamson und Vincent Danen eingestellt. Die beiden Entwickler haben zuvor für den französischen Linux-Distributor Mandriva gearbeitet und sollen nun Aufgaben in der  Qualitätssicherung übernehmen. Laut seinem Blog übernimmt Adam Williamson die Funktion des Senior Quality Assurance Engineer bei Red Hat und soll am Aufbau eines neuen Community-QA-System mitarbeiten. Mandriva hatte Williamson Ende 2008 entlassen. Vincent Danen war früher für Mandrivas Sicherheitsteam verantwortlich und soll laut eigener Auskunft im Red Hat Security Response Team tätig werden.

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Samba 3.3: Neue Version des Dateiservers

Erstellt von redaktion am 29.01.2009. :: News :: Releases

Vom freien Dateiserver Samba ist Version 3.3.0 erschienen, die verbesserte Clusterfunktionen bietet. Die Passwortdatenbank “tdbsam” wurde komplett überarbeitet und ist nun nicht mehr kompatibel zu den älteren Samba-Versionen. Daher sollten Anwender vor dem Update unbedingt ein Backup anlegen. Die Konfiguration der Winbind-Implementierung wurde ebenfalls optimiert. Das Backend übersetzt Windows-Zugänge in Samba-Accounts. Die neuen VFS-Module befinden sich noch im experimentellen Stadium. Mit ihnen lassen sichNTFS-Access-Controll-Lists auf einem Samba-Dateiserver ablegen. Details zu den Änderungen enthält das Changelog. Hier gibt es auch Hinweise zur Sicherung der Passwortdatenbank.

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KDE 4.2 jetzt reif für Endanwender

Erstellt von redaktion am 29.01.2009. :: News :: Releases

Von KDE ist Version 4.2 erschienen, die laut Ankündigung für den Einsatz durch Endanwender geeignet ist. Das Update bietet vor allem einen verbesserten Plasma-Desktop, der sich mit neuen Applets anpassen läßt. Spezielle Applets können  Dateien und Ordner als Vorschau anzeigen. Google Gadgets lassen sich ebenfalls verwenden. Die Plasma-Applets können in JavaScript, Python and Ruby erstellt werden. KDE 4.2 steht im Quelltext zum Download bereit. Zudem gibt es bereits kompilierte Pakete, für die es auch eine Installationsanleitung gibt.

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OpenOffice.org 3.0.1: Update verfügbar

Erstellt von redaktion am 28.01.2009. :: News :: Releases

Mit Version 3.0.1 gibt es ein neues Update für OpenOffice.org. Neben Fehlerkorrekturen sind auch zwei neue Funktionen an Bord.  So bietet die freie  Office-Suite nun eine bessere Unterstützung für externe Programme zur Grammatikprüfung und das persönliche Wörterbuch kann jetzt bis zu 30.000 Einträge speichern. Alle Änderungen listen die Release Notes auf. Die deutsche Version von OpenOffice.org 3.0.1 steht ab sofort zum Download bereits. Alle anderen Sprachversionen gibt es hier. Ende März 2009 soll die nächste größere Version der Office-Suite erscheinen.

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SCO will seine Preise verdoppeln

Erstellt von redaktion am 28.01.2009. :: News :: Allgemein

Der angeschlagene Unix-Distributor SCO hat die Verdoppelung einiger seiner Preise angekündigt. Die Updates der aktuellen Versionen soll dann im März um 20 Prozent teurer werden. Offiziell will das vom Konkurs bedrohte Unternehmen mit der drastischen Preiserhöhung den langfristigen Support älterer Versionen sicher stellen. Dabei hatte das Unternehmen vor kurzem im Rahmen eines Reorganisationsplans, den Verkauf seiner Unix-Sparte angekündigt. Die Firma ist Tochter der SCO Group, die in den vergangenen fünf Jahren gegen IBM, Novell und Red Hat geklagt hat. Vor allem der verlorene Prozess gegen Novell soll für die krise des Unternehmens verantwortlich sein.

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Mozilla unterstützt das freie Videoformat Ogg Theora

Erstellt von redaktion am 28.01.2009. :: News :: Allgemein

Mozilla spendet ca. 100.000 US-Dollar für das freie Videoformat Ogg Theora. Mit dem Geld sollen die  Qualität und Geschwindigkeit beim Kodieren und Dekodieren optimiert werden.Von den Verbesserungen der Ogg-Bibliotheken soll dann auch Firefox profitieren. Der Browser soll ab Version 3.1 Ogg Theora direkt unterstützen und entsprechende Videos ohne zusätzliche Plug-ins wiedergeben können. Obwohl Ogg Vorbis (Audio) und Ogg Theora (Video) nicht perfekt seien, würden sie sich dennoch gut für Webvideos eignen, so der Mozilla-Entwickler Christopher Blizzard. Verwaltet wird die Spende von der Wikimedia Foundation, die ebenfalls auf die Ogg-Formate setzt, da zukünftig vermehrt Videos in die freie Enzyklopädie integriert werden sollen.

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Sun veröffentlicht GlassFish 2.1

Erstellt von redaktion am 27.01.2009. :: News :: Releases

Vom Java-EE-5-Server GlassFish ist Version 2.1 erschienen. Neben Fehlerkorrekturen hat Sun seinem quelloffenen Enterprise-Java-Applikationsserver auch neue Funktionen spendiert. So kann GlassFish dank neuem SIP-Server zur Voice-over-IP-(VoIP-)Basis ausgebaut werden. Vom Java-Messaging-Service-(JMS-)Provider OpenMQ ist jetzt Version 4.3 an Bord, der Wildcard Topics, MySQL und Universal Message Support (UMS) unterstützt. Daneben wurden das Clustering mit Shoal und die Module Metro (Web Services Stack), TopLink Essentials (JPA-Implementierung) und Grizzly (HTTP Engine) verbessert.

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Heap Overflows in GStreamer beseitigt

Erstellt von redaktion am 27.01.2009. :: News :: Security

Das Media-Framework GStreamer enthält mehrere Heap Overflows in den  Good Plug-ins, durch die Angreifer Schadcode in ein System schleusen können. Allerdings müssen die Opfer dazu präparierte QuickTime-Dateien herunterladen und öffnen. Hier geht es zum Fehlerbericht. Das GStreamer-Framework wird von freien Media-Playern wie Totem und Amarok zum Abspielen von Audio- und Videodateien genutzt. In der aktuellen Version 0.10.13 sind die Fehler beseitigt. Aktualisierte Pakete der Linux-Distributionen dürften bald folgen. Hier gibt es eine Verfügbarkeitsliste.

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Entwickler empfehlen ein Update der Tor-Version

Erstellt von redaktion am 25.01.2009. :: News :: Releases | News :: Security

Obwohl die Entwickler des Tor-Projektes kürzlich verlauten ließen, sämtliche Fehler und Sicherheitslücken in ihrer Software behoben zu haben, mussten sie eine neue Version 0.2.0.33 der Anonymisierungssoftware veröffentlichen. Der Grund: Im ersten Update wurden nur die vom Dienstleister Coverity entdeckten Fehler behoben. Die Version 0.2.0.33 schließt dagegen eine “Heap Corruption”-Lücke, die Sicherheitsspezialist Ilja van Sprundel entdeckt hatte. Damit hätten sich einige Betriebssystemen aus der Ferne ausnutzen lassen können, warnt der Experte.

Die Entwickler haben den neuen Fehler als “important” eingestuft und raten deshalb zu einem Update: Für Windows und Mac als Installer gibt es die Pakete als Download, für Suse Linux und Red Hat gibt es fertige RPMs.

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