Archiv für Juni, 2009
Schweiz: Bundesgericht stoppt Microsoft-AuftragErstellt von sandra am 03.06.2009. :: News | News :: Allgemein
Das Schweizer Bundesverwaltungsgericht stoppte einen Auftrag im Wert von über 42 Millionen Franken (27,86 Millionen Euro) des Bundes an Microsoft. 18 Open-Source-Unternehmen hatten eine Verwaltungsbeschwerde gegen den millionenschweren, ohne öffentliche Ausschreibung vergeben Auftrag eingereicht. Wie die Neue Züricher Zeitung (NZZ) berichtet, soll dieser Beschluss jedoch keine Leistungen betreffen, die zum Funktionieren der Schweizer Bundesinformatik nötig seien. Lizenzverträge der Schweizer Bundesverwaltung umfassen Microsoft- und Open-Source-Produkte und seien noch nie öffentlich ausgeschrieben worden. Der Vertragsabschluss liege vor dem heute gültigen Schweizer Beschaffungsrecht. Die von der Bundesverwaltung genutzte Open-Source-Software sei lediglich eine Ergänzung zu Microsoft-Produkten, so die NZZ. Werbungsgeschäft - SourceForge kauft OhlohErstellt von sandra am 03.06.2009. :: News | News :: Allgemein
Mit Ohloh, dem größten Verzeichnis für Open-Source-Projekte und –Entwickler, kauft SourceForge Open-Source-Daten für gezielte Werbung ein. Der Open-Source-Hoster SourceForge erhält damit ein Verzeichnis mit 300.000 Einträgen, mit dem das von Ex-Microsoftlern gegründete Unternehmen sein OSS-Wissen aufbauen will. Ohloh sammelt die Daten automatisiert auf über 3.500 so genannten Open-Source-Forges, d.h. Webseiten, die freie Projekte hosten. Die gesammelten Daten (Lizenzen, Sprache, Entwicklungsstand usw.) stellt Ohloh dann Unternehmen zur Verfügung. Fedora 11 – Noch längere WartezeitErstellt von sandra am 03.06.2009. :: News | News :: Releases | News :: Termine & Events
Ein Fehler im Installer Anaconda ist der Grund, warum sich die Veröffentlichung der angekündigten Fedora-Version 11 um eine weitere Woche verschiebt. Voraussichtliches Erscheinungsdatum ist nun der 9. Juni. Inzwischen gibt es bereits diverse Updates für Fedora 11. Nach der Installation stehen den Nutzern einige Software-Versionen über die Paketverwaltung zum Download bereit. Für Entwickler: KOffice 2.0 veröffentlichtErstellt von sandra am 02.06.2009. :: News | News :: Releases
Mit mehr Flexibilität und noch nicht voller Funktionstüchtigkeit ausgestattet ist die freie Office-Suite KOffice Version 2.0 erschienen. Zusätzlich soll die Integration der einzelnen Komponenten verbessert worden sein: Die neue Version ist unter koffice.org einsehbar und richtet sich an Entwickler und Tester. Erst in Folgeversionen soll sich KOffice 2 auch für Endanwender eignen. Achtung: Die Entwickler raten auch Linux-Distributoren davon ab, KOffice 2.0 bereits jetzt aufzunehmen. Wikipedia - blockt IP-Adressen von ScientologyErstellt von sandra am 02.06.2009. :: News | News :: Allgemein
Das Schiedsgericht der englischsprachigen Wikipedia hat beschlossen, IP-Adressen von Scientology zukünftig zu blocken und somit Beiträge und Änderungen von Angehörigen der sogenannten Scientology Church auszuschließen. Damit werden IP-Adressen von Scientologen wie IP-Adressen von öffentlichen Proxys behandelt; in Ausnahmefällen könnten einzelne Autoren beantragen, für den geblockten IP-Bereich für Änderungen an der Wikipedia zugelassen zu werden. Der Hintergrund: Die umstrittene Organisation soll wiederholt gegen die Neutralitätsverpflichtung der Wikipedia verstoßen haben, indem Wikipedia-Einträge zur Eigenwerbung genutzt wurden. Long URL Please – Weniger Risiken im InternetErstellt von sandra am 02.06.2009. :: News | News :: Allgemein
Die neue Firefox-Erweiterung “Long URL Please” stellt abgekürzte URLs vollständig dar. Das Plug-in wird wie jede andere Erweiterung im Firefox installiert und nützt bei Webdiensten, die die realen Zieladressen verbergen. Die User können im Konfigurationsmenü die Adressauflösung genauer konfigurieren – will man die normalen Links wieder angezeigt bekommen, wählt man die Einstellung “Replace href, and link text in full”. Die URL wird nun so angezeigt, als sei kein Kurz-URL-Dienst dazwischen. Wo liegen die Gefahren der Kurz-URLs? Der Nutzer weiß erst nach seinem Klick, auf welche Seite er gelenkt wird. Dies kann sogar strafrechtliche Verfolgungen nach sich ziehen, sollten sich hinter den Kurzadressen illegale Inhalte verbergen. |

