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Archiv für August, 2009

Erste Alpha von Fedora 12

Erstellt von sandra am 31.08.2009. :: News | News :: Releases

Die erste Alphaversion von Fedora 12 soll bereits alle wesentlichen Neuerungen enthalten. An Bord sind Gnome 2.28 und KDE 4.3. Unter Gnome wird Empathy als Standard-Instand-Messenger genutzt. Der Network Manager bietet nun IPv6 und verbesserte UMTS-Unterstützung. Außerdem wurde der X-Server aktualisiert und kann nun besser mit Displayports umgehen. Als Standardversion des Netzwerkdateisystems kommt 12 NFSv4 zum Einsatz. Dank Open Shared Root können mehrere Linux-Systeme dasselbe Root-Dateisystem verwenden. Zudem gibt es Verbesserungen für die Virtualisierungslösung KVM und Administratoren können Samba-Cluster mit GFS2 aufbauen. Die Finalversion von Fedora 12 soll Anfang November 2009 erscheinen. Über Nightly-Builds können sich Interessierte über den Entwicklungsstand von Rawhide auf dem laufenden halten.

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KDE: Einige Programme unter ReactOS verfügbar

Erstellt von sandra am 30.08.2009. :: News | News :: Allgemein

Einige Programme der Desktopumgebung KDE lassen sich auch unter ReactOS nutzen. Bei dem freien Betriebssystem handelt es sich um einen Klon von Windows 2003. Eines der Ziele für KDE 4 war die Portierung auf Windows. Version 4.2.3 der Windows-Pakete kann nun nativ unter ReactOS genutzt werden. Allerdings gibt es noch einige Probleme, da sich die Portierung noch in der Entwicklung befindet. Auch ReactOS befindet sich noch im Alphastadium, kann aber getestet werden.

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Java-Messaging-System HornetQ unter Apache lizensiert

Erstellt von sandra am 30.08.2009. :: News | News :: Releases

Die Software-Firma JBoss, eine Tochter von Red-Hat, hat ihre Message Oriented Middleware veröffentlicht: HornetQ ist unter der Apache-Lizenz 2.0 verfügbar, unterstützt JMS 1.1, Hochverfügbarkeit und Clustering.

Die neue Software soll als selbständiger oder in Anwendungen eingebetteter Message-Broker verwendbar sein. Betriebsvoraussetzung ist Java 5 (mindestens).

Hier geht es zum Download.

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Novell: Streit um Unix-Copyrights erneut vor Gericht

Erstellt von sandra am 28.08.2009. :: News | News :: Allgemein

Der Streit zwischen SCO und Novell um das Unix-Copyright kommt erneut vor Gericht: Eine Jury wird entscheiden, ob Novell das Unix-Copyright an SCO mitverkauft hat oder nicht. Bisher muss SCO weiter rund 2,5 Millionen US-Dollar Lizenzgebühren an Novell zahlen.

Im Jahr 2007 hatte ein Richter entschieden, dass beim Verkauf von Unix an SCO das Copyright nicht mit erworben wurde. Der damalige Richter habe sich laut Growklaw aus dem Fall und aus dem Streit zwischen SCO und IBM zurückgezogen. Für die Wiederaufnahme des Falles vor Gericht ist der Richter Ted Stewart zuständig.

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Editierbarkeit – Weniger Möglichkeiten für die englischsprachige Wikipedia

Erstellt von sandra am 28.08.2009. :: News | News :: Allgemein

Nach deutschem Beispiel schränkt nun auch die englischsprachige Wikipedia die Editierbarkeit von Artikeln über lebende Menschen ein. Hierdurch sollen Falschmeldungen verhindert werden. Die Folge: Nur erfahrene Autoren dürfen zukünftig Einträge der freien Enzyklopädie ändern. Änderungen anderer Verfasser müssen von Stammautoren freigegeben werden. Bis dahin bleiben sie unsichtbar, weiß die New York Times. Die Zeitung beruft sich auf offizielle Vertreter der Wikimedia Foundation.

Hintergrund ist eine sinkende Toleranzgrenze der Nutzer in Bezug auf falsche Informationen, wie der Rechtsanwalt und Wikimedia-Aufsichtsrat Michael Snow erklärte:  “Nun ist die Toleranz bei diesem Problem gesunken.“ Jüngste Negativbeispiele waren Falschmeldungen bzw. Vandalismus an Artikeln über den Tod der Senatoren Edward M. Kennedy und Robert C. Byrd. Im März 2009 wurden falsche Wikipedia-Informationen nach dem Tod des französischen Filmmusikkomponisten Maurice Jarre in den britischen Tageszeitungen The Guardian und The Independent übernommen.

Wikipedia-Mitbegründer Jimmy Wales reagierte auf diese Vorfälle und schlug die Einführung der Methode der “gesichteten und geprüften Versionen” (Flagged Revisions Process) vor, bei der Beiträge unerfahrener Autoren bis zur Freigabe zunächst in eine Warteschleife kommen.

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Mandriva: Beta von Version 2010.0 verfügbar

Erstellt von sandra am 28.08.2009. :: News | News :: Releases

Von der Linux-Distribution Mandriva ist eine Beta von Version 2010.0 erschienen, die auf den Linux-Kernel 2.6.31rc6 basiert. Mit KDE 4.3, Gnome 2.27.5 und Xfce 4.6.1 stehen drei Dektopumgebungen zur Verfügung. .X.org 1.6.2 kann als X-Server verwendet werden. Ganz neu ist das Tomoyo-Sicherheitsframework, das statt AppArmor zum Einsatz kommt. Mandriva nutzt wie Fedora nun Plymouth für den Startvorgang, das auch Kernel Modesetting unterstützt, mit dem sich Bildschirmflackern verhindern lässt. Das völlig überarbeitete Netprofile erleichtert mobilen Nutzern den Aufenthalt in verschiedenen Netzwerken. Mandriva 2010.0 Beta 1 steht  für x86 und x64 zum Download bereit. Es gibt zwei Versionen. Mandriva Free enthält keine proprietären Komponenten und Mandriva One gibt es als Liveversion und als Installationsmedium.

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CentOS: Version 4.8 erschienen

Erstellt von sandra am 25.08.2009. :: News | News :: Releases

Von CentOS ist Version 4.8 verfügbar. Der freie Red Hat Ableger basiert auf RHEL 4.8 und bietet dieselben Änderungen. Der verwendete Linux-Kernel 2.6.9 bietet neue Treiber. Für den KVM-Hypervisor gibt es Virtio-Treiber und über Xen lassen sich bis zu 256 virtuelle Festplatten verwenden. Zudem gibt es eine Preview auf OpenOffice.org 2.0 und den neuen Samba-Server 3.0.33. Mehr Infos enthalten die Release Notes. Wie bei Red Hat, werden auch bei CentOS die Distributionen bis zu sieben Jahre unterstützt. CentOS 4.8 steht für x86 und x64 zum Download bereit.

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Update für Thunderbird behebt Sicherheitslücke

Erstellt von sandra am 25.08.2009. :: News | News :: Releases | News :: Security

Mit Version 2.0.0.23 beseitigt Mozilla einen SSL-Fehler in Thunderbird. Durch die von Dan Kaminsky entdeckte Sicherheitslücke bei der Zeichenverarbeitung können Angreifer möglicherweise Pishing betreiben. Thunderbird 2.0.0.23 ist ab sofort als Download verfügbar. In Firefox wurde das Problem bereits Anfang August beseitigt.

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Firefox erhält Multitouch

Erstellt von sandra am 25.08.2009. :: News | News :: Allgemein | Uncategorized

Der Mozilla-Entwickler Felipe Gomez arbeitet zur Zeit an einer Multitouch-Unterstützung für Firefox. Die Multitouch-Daten sollen über DOM-Ereignisse mit Elementen einer Webseite verbunden werden, so dass sich die Elemente mit den Fingern bewegen oder vergrößern lassen. Touchsreens sollen über CSS  erkannt werden. Im Mozilla-Wiki gibt es bereits einige Code-Beispiele, um die Möglichkeiten von Multitouch demonstrieren. Noch gibt es keinen Termin, wann die Funktion in Firefox Einzug hält.

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Schlauer Wächter - Roboter überwacht Twitterfeeds

Erstellt von sandra am 21.08.2009. :: News | News :: Allgemein | News :: Releases

Twittern mal anders: Ken Lim, ein Entwickler, hat seinem Schreibtisch einen Bewohner gebastelt, der den Inhalt seines Twitter-Verkehrs kommentiert und der ausschließlich mit Open-Source-Komponenten gesteuert wird: Mittels einem Arduino-Board, das per USB mit einem Computer verbunden ist und dort auf eine in der Programmiersprache Processing geschriebene Software zugreift.

Sein Guardian Robot aus Pappe, den Lim aus der Packung des Konsolenspiels Wii Sports Resort ausgeschnitten hat, jubelt und reckt einen Arm in die Höhe, sobald ein fröhlicher Tweet eintrifft, oder lässt bei einem traurigen den Kopf  hängen. In beiden Fällen muss der Nutzer mit seinem Roboter interagieren: Freut sich der Guardian, kann ihn der Anwender nur durch Abklatschen aus seiner Jubelpose befreien. Ist er traurig, muss der Nutzer ihm den Bauch streicheln oder ihn umarmen.

Lim beschreibt seinen ca. 20 cm großen Roboter, der seinen eigenen Twitter-Account hat, im Blog der britischen Tageszeitung Guardian.

Sämtliche Codes hat Lim auf seiner Website veröffentlicht.

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