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Mozilla-Chef bleibt von Googles neuem Browser unbeeindruckt

Google attackiert Microsoft mit seinem neuen Internet-Browser Chrome. Auch für Mozilla ist Googles Vorstoß auf den Browsermarkt allerdings nicht unproblematisch. Immerhin wird die Mozilla Foundation im Wesentlichen vom Suchmaschinenbetreiber finanziert. Für die Vorinstallation seiner Suchmaschine in Firefox hatte Google bereits im Jahr 2006 rund 61Millionen US-Dollar an Mozilla bezahlt. Das waren nahezu 85 Prozent des Gesamtumsatzes von 66,8 Millionen US-Dollar. Die Verlängerung ihrer Zusammenarbeit um weitere drei Jahre, hatten beide Unternehmen vor wenigen Tagen bekannt gegeben. Im Gespräch mit dem Tech-Blogger Om Malik zeigte sich John Lilly, der Chef der Mozilla Corporation von der neuen Konkurrenz unbeeindruckt. Zwar entstehe dadurch weitere Konkurrenz, allerdings seien alle Fortschritte auf dem Browsermarkt zu begrüßen. Ein entscheidender Vorteil von Mozilla sei die Konzentration auf die Webbrowser-Technik. Andere Anbieter wie Google, Microsoft oder Apple seien dagegen auch in anderen Geschäftsfeldern tätig.

Auch bei Microsoft ist man zuversichtlich. Gegenüber der New York Times äußerte Dean Hachamovitch, Hauptverantwortlicher für den Internet Explorer, die Ansicht, dass die meisten Internetnutzer sich für den neuen Internet Explorer 8 entscheiden werden, da dieser ihre persönlichen Vorlieben berücksichtige und ihnen die Kontrolle über ihre persönlichen Daten lasse.
Die Beta von Google Chrome ist zunächst in einer Windowsversion erschienen. Versionen für Mac OS X und Linux sollen aber bereits in Arbeit sein, (via heise.de).

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