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Gnome-Desktop: Zukünftig „mehr Internet“Erstellt von sandra am 04.08.2010. :: News | News :: Allgemein
Zukünftig könnte der Gnome-Desktop über HTML und CSS, statt auf GTK+ und Python, realisiert werden. Luis Villa, Mitglied im Gnome-Beirat, forderte auf der Entwicklerkonferenz GUADEC, Gnome und das Internet stärker aneinander zu binden. So sei vorstellbar, dass Gnome als Applikation und direkt - und mit einem entsprechenden Toolkit - als Webbrowser laufe. Bald könnten Desktopapplikationen mit Bildern des Fotodienstes Flickr als Hintergrund gestaltet oder, in einem nächsten Schritt, die Webtechnik (HTML, CSS, Javascript) verändert werden. Zwar äußerte Villa Internet-Bedenken hinsichtlich des Datenschutzes und beim Schutz der Privatsphäre. Jedoch müsse sich Gnome, so Villa, umorientieren, um zukunftsfähig zu bleiben. Berlin: Treffen von Gnome- und KDE-EntwicklernErstellt von sandra am 04.08.2010. :: News | News :: Allgemein | News :: Termine & Events
Für August 2011 ist der Desktop Summit, bei dem KDE- und Gnome-Entwickler zusammentreffen, in Berlin geplant. Die gemeinsame Veranstaltung ist das Ergebnis der Zusammenlegung von zwei Konferenzen für Entwickler: Der ehemaligen GUADEC und Akademy. Datenschutz: Kritik am Anti-Piraterie-Abkommen ACTAErstellt von sandra am 30.07.2010. :: News :: Allgemein
Europäische Datenschützer äußern Kritik an den Plänen für ACTA, dem europäischen Anti-Piraterie-Abkommen (PDF). Ihr Vorwurf: ACTA würde zu tief in bürgerliche Grundrechte eingreifen. Die Datenschutzbeauftragten kritisieren, dass ACTA zwar Produktpiraterie und Markenfälschungen unterbinden wolle, dabei jedoch Verletzungen der Privatsphäre nicht ausschließe. Die jetzigen Entwürfen beträfen auch Urheberrechtsverletzungen und Filesharing. Die Bedenken der britischen Bürgerrechtsorganisation Statewatch richten sich nicht gegen das das Projekt ACTA an sich, vielmehr gegen die angedachte Umsetzung, die die Gruppe in einem veröffentlichten Papier (PDF-Datei) kritisiert. Zwar werde nicht direkt von Internetsperren, die Copyright-Verstöße bestrafen sollen, gesprochen, doch werde Providern nahegelegt, auf ähnlich lautende Vereinbarungen und eine verschärfte Netzüberwachung zurückzugreifen. Eine dafür nötige planvolle Dokumentation von Internetdaten würde “Millionen” Unschuldige einbeziehen. Auch eine Blockierung nutzergenerierter Inhalte und/oder die Preisgabe identitätsbezogener Daten verdächtiger Nutzer sei falsch, so die Kritiker. Diese von ACTA vorgesehene Verpflichtung von Providern, die einem amerikanischen Haftungsmodell folgt, sei inakzeptabel und würde den Datenschutz der Nutzer zugunsten der Verwerter unterlaufen. Ebenfalls in der Kritik steht die von ACTA geduldete Kontrolle von Datenträgern reisender Personen an Ländergrenzen. Kartellverdacht: IBM wird von EU-Kommission überprüftErstellt von sandra am 29.07.2010. :: News | News :: Allgemein
Seit kurzem wird gegen IBM wegen kartellrechtlich bedenklicher Geschäftsmethoden ermittelt: Die Brüsseler EU-Kommission hat mitgeteilt, dass sie gegen den amerikanischen IT-Konzern zwei Untersuchungsverfahren eingeleitet habe. Es soll überprüft werden, ob IBM im Segment Großrechner möglicherweise seine Marktmacht missbraucht haben könnte. Bereits vor drei Jahren wurde IBM von der EU-Aufsicht geprüft: Nach einer Beschwerde im Jahr 2007, die ebenfalls den Markt für Großrechner betraf, wurden die Untersuchungen jedoch ohne Ergebnisse eingestellt. Nun liegen zwei neue Beschwerden vor: Die Softwarehersteller Turbo Hercules und T3 Technologies sollen angedeutet haben, IBM hätte durch die Verknüpfung der Hardware für Großrechner mit den hauseigenen Mainframe-Betriebssystemen andere Wettbewerber, das heißt Anbieter ähnlicher Lösungen, benachteiligt. Zusätzlich geht die EU-Kommission initiativ der Frage nach, ob IBM Wettbewerber, die Mainframe-Wartungsdienste anbieten, diskriminiert, indem zum Beispiel der Zugang zu IBM-Ersatzteilen von IBM beschränkt bzw. hinausgezögert wird. IBM dementiere die Vorwürfe zwar, so das Wall Street Journal, wolle aber mit den Ermittlungsbehörden zusammenarbeiten. Nokia plant freies Web-Runtime-Framework für QtErstellt von sandra am 22.07.2010. :: News | News :: Allgemein
Nokia will die Entwicklung von Web-Applikationen mit Qt mit einem neuen Framework erweitern. Qt Web Runtime (Qt WRT) setzt auf Qt und Qt-Webkit auf und soll an die W3C-Standards angepasst werden. Daher soll Qt WRT ohne Portierung auf einer größeren Anzahl an mobilen Geräten laufen können. Die mit Qt WRT erzeugten Applikationen sollen über Javascript-APIs auf die Hardware von mobilen Geräten wie z.B. einem GPS-Modul zugreifen können. Nokia will Qt WRT als Open Source mit Hilfe der Community entwickeln. So sollen Programmierer nicht nur über den Entwicklungsstand der Software informiert werden, sondern sich auch aktiv daran beteiligen können. Auf der Projektseite ist bereits Code-Schnappschuss verfügbar. Auch Symbian 3 soll mit Phonegap ein ähnliches Framework erhalten, das Schnittstellen GPS oder Kameras über Javascript bereitstellt. VideoLan startet Blu-ray-Projekt für freie Media PlayerErstellt von sandra am 22.07.2010. :: News | News :: Allgemein
Das VideoLAN -Projekt entwickelt mit libbluray eine freie Bibliothek für Linux, Windows und Mac OS X, die BD-Java (BD-J) unterstützt. Mit libbluray sollen sich die Navigation und Menüsteuerung von Blue-rays steuern lassen. Die freie Bibliothek steht unter der LGPL 2.1 und wird keine Funktionen zur Umgehung der Blu-ray-Kopierschutzmechanismen AACS und BD+ enthalten. Somit dürften sich die meisten kommerziellen Blue-rays nicht ohne Probleme abspielen lassen. Der aktuelle Code der libbluray ist hier verfügbar. Umsatz: IBM wächst langsamerErstellt von sandra am 21.07.2010. :: News | News :: Allgemein
Für manche überraschend sind die Zahlen, die der IT-Konzern IBM vorgelegt hat: Das Wachstum des Unternehmens fällt geringer aus als in den Jahren zuvor. Im zweiten Quartal 2010 betrug das Umsatzwachstum nur 2 Prozent im Vergleich zum Vorjahr. Laut einer IBM-Mitteilung liegt der Umsatz bei 23,7 Milliarden US-Dollar. Der Service und die Zahl der Neuabschlüsse enttäuschten mit einem Rückgang von 12 Prozent. Ein Warnsignal, da der Konzern normalerweise 50 Prozent des Umsatzes mit Serviceleistungen, zum Beispiel als Betreiber von Rechenzentren, einfährt. Die Unternehmensmeldung lies den Börsenkurs von IBM zu Beginn der Woche einbrechen. Gewinne sind im Bereich Software verzeichnet, der eine Marge von 33,3 Prozent einbrachte und das Ergebnis um 9 Prozent auf 3,4 Milliarden Dollar verbesserte. Trotz der Einbußen im Bereich Dienstleistungen bleibt Samuel Palmisano, der Chef von IBM, positiv: Palmisano hob seine Gewinn-Jahresprognose um 5 Cent pro Aktie auf nunmehr 11,25 Dollar. Im zurückliegenden Wirtschafts- und Bankenkrisen 2009 hatten IBM-Aktien einen Wert 10,01 Dollar je Aktie erreicht. Wahl: Neuer Vorstand in der Apache Software FoundationErstellt von sandra am 21.07.2010. :: News | News :: Allgemein
Es gibt ein neues Board of Directors (Vorstand) bei der Apache Software Foundation (ASF): Mit Bertrand Delacrétaz (Softwareentwickler), Sam Ruby (IBM), Noirin Shirley (Google) und Henri Yandell, Amazons Open-Source-Architekt sind neue und bereits erprobte ASF-Persönlichkeiten für das Stiftungs-Management und die Projekt-Koordination verantwortlich. Technische Entscheidungsprozesse gehören allerdings nicht zum Refugium der neuen Vorstände. Kopfgeld: Wer Mozillas Fehler findet wird belohntErstellt von sandra am 20.07.2010. :: News | News :: Allgemein | News :: Security
Wer einen Fehler bzw. eine Sicherheitslücke in Mozilla-Software findet, erhält von dem Konzern zukünftig eine Geldbelohnung: Die Mozilla Foundation zahlt jeder erfolgreichen Spürnase 3000 US-Dollar Erfolgsprämie. Das “Mozilla Security Bug Bounty Programs” existiert schon seit 2004, wo lediglich 500 US-Dollar Erfolgshonorar veranschlagt waren. Erfolgreiche Bug-Jäger erhalten heute zudem noch ein T-Shirt. Die Erfolgsbedingung: Der aufgespürte Fehler muss eine Sicherheitslücke sein, die via Internet und Netzwerk ausnutzbar wäre (Remote Exploit) und die noch nirgendwo öffentlich vermerkt ist. Einschränkung: Erstens wird die Erfolgsprämie nur für Bugs in den aktuellen Softwareversionen von Thunderbird, Firefox, Firefox Mobile und sämtlichen Mozilla-Diensten ausgeschüttet. Zweitens sind Fehler in anderen Softwareversionen bzw. von Drittanbietern (wie Browser-Add-ons) ausgenommen. Drittens sind Mozilla-Entwickler und Mitarbeiter ausgeschlossen. Mozilla reagiert mit der deutlichen Erhöhung der Prämie auf den Trend in der Sicherheitsbranche und will verhindern, dass unentdeckte Schwachstellen von Kriminellen ausgenutzt werden. Das Softwareunternehmen Google ist Mozillas Beispiel gefolgt und zahlt Bug-Findern 500 US-Prämie für das Entdecken unbekannter Mängel. Hier geht es zu einer FAQ-Übersicht auf Mozillas Seiten. Frauenpower: FSF will mehr EntwicklerinnenErstellt von sandra am 20.07.2010. :: News | News :: Allgemein
Zukünftig sollen mehr Frauen in die Entwicklung von Open Source Projekten einbezogen und beteiligt werden. So lautet eine Forderung des Frauenkomitees der Free Software Foundation (FSF). Im Jahr 2009 hatte das FSF bereits eine Konferenz nur für Frauen initiiert und ein Frauenkomitee berufen, dessen Auftrag es war, die bisherigen Entwicklungsprozesse zu analysieren und eventuelle Barrieren für Frauen anzuzeigen und geeignete Lösungsvorschläge auszuarbeiten. Der nur formulierte und veröffentlichte Bericht des Komitees zeigt entsprechende Hindernisse und Lösungswege auf. Wie können zum Beispiel bereits involvierte Frauen zukünftig mehr ins Zentrum der Aufmerksamkeit gerückt werden? Eine Lösung: Es soll Mentoring-Programme geben und daran gearbeitet werden, die Verbindung und den Kontakt von (jungen) Frauen und OS-Software zu fördern. |

