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60 Tage Frist: OpenDocument 1.2 für jedermann einsehbarErstellt von sandra am 16.07.2010. :: News | News :: Allgemein | News :: Termine & Events
Seit wenigen Tagen kann jeder Interessierte den Entwurf des Standards OpenDocument (ODF) in der Version 1.2 begutachten. Jeder Begutachter ist zu Kommentaren aufgerufen – noch bis zum 6. September. Danach entscheiden die zuständige Arbeitsgruppe und die Mitglieder von OASIS (Organization for the Advancement of Structured Information Standards), ob OpenDocument 1.2 als OASIS-Norm durchgeht. In einem weiteren Schritt könnte die neue Norm der ISO (International Standardization Organization) zur Genehmigung vorgelegt werden – als aktualisierte Version der Norm ISO-26300. Ziel von OASIS ist, den Tausch von Dokumenten zwischen unterschiedlichen Office-Suiten zu fördern. Die neue Version ist vor allem bei den Rechenformeln optimiert, die Microsoft bis dato kritisiert hatte. Großbritannien goes Open SourceErstellt von sandra am 14.07.2010. :: News | News :: Allgemein
Der britische Premierminister David Cameron will sparen. Daher hat er an alle Staatsbediensteten – und Bürger – appelliert, auf einer Ideenliste Sparvorschläge zu machen. Eine Idee lautet, die Regierung sowie den Bildungs- und Gesundheitsbereich auf Open Source Software bzw. Linux umzustellen. Der Vorteil: Die Einsparung der Lizenzkosten, die an Microsoft gezahlt werden. Bereits 2009 wurde darüber diskutiert, den Vorbildern und globalen Firmen in Sachen Open Source zu folgen. Im Juni erst hatte die britische Regierung bekannt gegeben, überflüssige und/oder teure Web-Auftritte schließen zu wollen. Debian: Transition-Freezing im AugustErstellt von sandra am 18.06.2010. :: News :: Allgemein | News :: Releases
Bis Ende August werden die Softwarepakete für die neuen Version Debian 6.0 noch aktualisiert. Dann sollen sie feststehen und es sind nur Reparaturen geplant. Neu soll sein, dass die Bootzeiten durch Upstart verkürzt und die aktualisierten Versionen von KDE SC 4.4.3 und die C-Bibliothek glibc 2.11 verwandt werden. Das angekündigte Einfrieren im August soll die Integration neuer Softwarepakete und damit verbundene Aktualisierungen beenden. In der verbleibenden Zeit ist vorgesehen, zum Beispiel Gnome Desktop auf Version 2.30 und Python auf Version 2.6 zu aktualisieren. Der genaue Freeze-Termin und das Datum zur Veröffentlichung der Endversion sind noch offen. Berlin: Open Bank Project gegen Korruption geplantErstellt von sandra am 16.06.2010. :: News | News :: Allgemein | News :: Security
Das Berliner Unternehmen Technical Solutions Berlin (TESOBE) will mit einem Open-Bank-Projekt (OBP) gegen Korruption vorgehen: Finanztransaktionen von Regierungen oder wohltätigen Vereinen sollen transparenter werden. Ein Framework soll Zugang zu den Transaktionen bieten. Dafür plädierte der Gründer und CEO von TESOBE, Simon Redfern, auf dem Linuxtag 2010. Das Ziel: Für die Öffentlichkeit könnte einsehbar werden, wohin die Gelder fließen. Bei gemeinnützigen Vereinen könnten Geldspender die Verwendung ihrer Spenden kommentieren oder eigene Verbesserungsvorschläge machen. Das OBP soll an den Zielen und Grundsätzen der European Transparency Initiative angelehnt sein und nur mit freier Software realisiert werden. Aktuelle werden Partner und Förderer gesucht und eine Bewerbung um EU-Fördermittel vorbereitet. Mark Shuttleworth: Ubuntu ohne Tablet EditionErstellt von sandra am 16.06.2010. :: News | News :: Allgemein
Der Entwickler Mark Shuttleworth hat eine angeblich geplante Tablet-Version von Ubuntu verneint. Laut einem Gespräch mit Golem.de anlässlich des Linuxtags 2010 bestätigte er die Pläne Canonicals für die Verwendung der Linux-Distribution auf Netbooks und Desktops. Ubuntu solle zukünftig, so Shuttleworth, für den Einsatz auf Netbooks optimiert werden. Aktuell würden Gepräche mit OEM-Partnern geführt, um das neue Ubuntu Light neben Windows auf Netbooks zu vertreiben. Bilanz: Mehr Besucher beim Linuxtag 2010Erstellt von sandra am 15.06.2010. :: News | News :: Allgemein | News :: Termine & Events
Im Vergleich zum Vorjahr haben rund 1000 mehr Besucher auf den Linuxtag 2010: 11.748 Besucher konnten die 43 Unternehmen und 75 Aussteller freier Projekte zählen. Die Organisatoren hatten mit rund 10.000 Gästen gerechnet. “Auf dem internationalen Fachkongress mit über 300 Vorträgen machten hochkarätige Keynote-Speaker aus dem internationalen Open-Source-Umfeld deutlich, dass der Linuxtag zugleich Leitkongress der Branche ist,” so die Messeleitung. Die neuen Aussteller Mozilla und Google zogen viel Aufmerksamkeit auf ihre Stände. Im Fokus des Interesses im Themenfeld Virtualisierung standen die so genannten Container (Virtual Private Server, VPS), die mit der Entwicklung im Kernel vorangetrieben werden sollen, so der Entwickler Corbett in seiner Keynote. Laut Mark Shuttleworth soll die Technologie bestenfalls schon in Ubuntu 10.10 integriert werden. Auch das OpenVZ-Projekt hatte eine Arbeit zu Containern vorgestellt. Laut Planung für 2011 soll der nächste Linuxtag vom 11. bis 14. Mai erneut in Berlin stattfinden. Microsoft: Windows zukünftig mit mehr Open Source AnwendungenErstellt von sandra am 14.06.2010. :: News | News :: Allgemein
In einem Interview beim Linuxtag 2010 erklärte Microsofts neuer Direktor für Open Source, James Utzschneider, wie der Konzern ab sofort mit der Open-Source-Gemeinschaft zusammenarbeiten will. Das Ziel: Windows-Plattform mit Open-Source-Lösungen. Als Grund nannte Utzschneider die Berücksichtigung der Wünsche von Microsoft-Kunden: Die Nutzer würden verstärkt Open-Source-Software (OSS) mit und auf der Windows-Plattform nutzen wollen. Zum Beispiel Wordpress, weshalb Microsoft konzentriert an der PHP-Unterstützung arbeite. Utzschneider verwies auf eine Studie, laut der mehr als 80 Prozent der auf dem Softwareportal Sourceforge verzeichneten 433.000 auf der Windows-Plattform lauffähig seien. Dies bedeute über 10 Prozent mehr als noch 2005. Codeplex, MicrosoftsWebplattform für Open-Source-Projekte, sei laut Utzschneider mit dem vor kurzem registrierten zehntausendsten Projekt erfolgreich. Zugleich gebe es Fortschritte bei den Eclipse-Projekten, einer freien Entwicklungsumgebung. Utzschneider beurteilt Open Source als vorbildlich für die eigene Weiterentwicklung im Sinne von Microsofts Kunden. Gnome 3.0: Vorläufige Komponenten stehen festErstellt von sandra am 10.06.2010. :: News :: Allgemein | News :: Releases
Das Entwicklerteam hat die meisten Entscheidungen in Sachen Ausstattung der neuen Version Gnome 3.0 getroffen: Aktuell sind die verbundenen Funktionen Activity Journal und Zeitgeist abgelehnt. Gnome 3.0 ist für diesen Herbst angekündigt und soll Neuheiten mitbringen. Mehr... »Aktualisierte Ausstattung: Ubuntu zukünftig mit Firefox und SkypeErstellt von sandra am 09.06.2010. :: News | News :: Allgemein
Für Ubuntu ab Versionsnummer 8.04 (außer für Ubuntu 8.10) wird die Version Firefox 3.6.4 in den Repositories bereitgestellt. Die aktuelle Browservariante ist damit auch für ältere Ubuntu-Version zugänglich.Der Grund: Ubuntus Hersteller Canonical passt sich zukünftig dem schneller gewordenen Mozilla-Entwicklungszyklus an. Zusätzlich werden in den Repositories auch die Dateien für die Skype-Version 2.1.0.81 eingebaut, die bislang nur direkt auf den Anbieterseiten erhältlich war. Damit ist auch die Software des Internet-Telefonie-Anbieters offizieller Teil von Ubuntu 10.04. Für Firefox gilt: Die Ubuntu-Entwickler werden die von Firefox am häufigsten gebrauchten Softwarebibliotheken integrieren, um den Browser weitgehend vom Betriebssystem unabhängig zu machen. Anwender, die Xulrunner nutzen - Mozillas Laufzeitumgebung – werden an die Version 1.9.2.4 angepasst oder auf Webkit portiert. Umstritten: Firefox mit Codec H.264?Erstellt von sandra am 20.05.2010. :: News | News :: Allgemein
Im Internet steigt die Anzahl an Videos, die mit H.264 codiert sind. Maya Posch, eine Entwicklerin, will ein Variante von Mozillas Firefox freigeben, die dieses unterstützt: Wild Fox würde den aus patentrechtlicher Sicht umstrittenen Codec H.264/MPEG-4 AVC enthalten. Aber: Das Fild Fox-Projekt ist bislang nur angedacht. Noch fehlen entsprechende Förderer, die zum Beispiel ihre Kenntnisse in C++ einbringen würden. Posch denkt darüber nach, die Wild Fox zum Beispiel an das Gstreamer-Multimedia-Framework anzubinden. Bislang arbeitet Mozilla ausschließlich mit Open Source. Wild Fox würde möglicherweise patentierte Techniken verwenden. Kritiker fürchten, die Grundidee des freien Browsers könnte außer Kraft gesetzt werden. |

