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Kategorie: ‘Spiele’

AMD veröffentlicht Befehlssatz der R600-GPUs

Erstellt von redaktion am 16.06.2008. :: News :: Allgemein | Spiele

AMD legt den Befehlssatz seiner R600-GPUs gegenüber X.org offen. Damit möchte der Chiphersteller die Entwicklung besserer Linux-Treiber und Allzweckanwendungen auf seinen Grafikprozessoren erleichtern. Grafikprozessoren lassen sich mit dem Befehlssatz ähnlich direkt programmieren, wie eine CPU mit Assembler-Instruktionen. Durch die umfassende Dokumentation der Datenformate, die die Recheneinheiten verarbeiten können, lassen sich auch GPGPU-Anwendungen mit hoher Leistung erstellen. AMD hatte bereits früher Microcodes veröffentlicht, kann aber die bisher verwendeten proprietären Treiber aus rechtlichen Gründen nicht im Quelltext anbieten. Die R600-Architektut dient allen aktuellen Grafikprozessoren von AMD als Basis und wird auch von der momentan schnellsten AMD-Karte Radeon HD 3870 X2 mit zwei GPUs verwendet. Den Befehlssatz der R600-GPUs gibt es auf den Servern von X.org als PDF. Die Offenlegung des Befehlsatzes erfolgt kurz vor Einführung der neuen RV770-Architektur. Diese soll als Radeon-HD-4800-Serie erscheinen. Interessant ist die Frage, wann AMD diesen Befehlssatz veröffentlichen wird.

Pandora: Linux-Spielehandheld ist bald fertig

Erstellt von redaktion am 05.02.2008. :: News :: Allgemein | Spiele

Pandora steht kurz vor der Fertigstellung. Laut Wiki soll das Linux-Spielehandheld im März oder April erscheinen. Obwohl die Entwickler aus der der Szene, des ebenfalls auf Linux basierenden GP2X-Spielehandhelds von GamePark Holdings kommen, ist Pandora ein eigenständiges Projekt und kein GP2X-Nachfolger.

Die Highlights von Pandora:

  • eine schnelle CPU durch Texas Instruments’ System-on-Chip OMAP3430
  • 3D-Beschleunigung
  • ein berührungsempfindlicher, einklappbarer 4,3-Zoll-LCD-Monitor
  • WLAN nach 802.11b/g
  • 43-Tasten-QWERTY-Tastatur
  • USB-Schnittstelle, darüber auch Bluetooth möglich
  • 128 MByte RAM + 256 KByte interner Flash-Speicher
  • 2 SDHC-Speicherkarten-Steckplätze

Die Stromversorgung erfolgt mit einem Lithium-Ionen-Akku. Die Maße des Handhelds sind mit 140 x 83 x 27 mm ähnlich kompakt wie das DS Lite von Nintendo. Im Gegensatz zu Nintendo DS oder PlayStation Portable (PSP) muss Pandora aber nicht erst gehackt werden, da an der Plattform jeder mitarbeiten kann. Lediglich die Hardware soll kommerziell vertrieben werden. Die freie Linux-Plattform soll X11 unterstützen und enthält Firefox als Browser. Mit MPlayer und VCL können alle wichtigen Multimedia-Dateiformate wiedergegeben werden. Pandora soll PlayStation-1 und N64 emulieren können. Der Preis für das fertige Spielehandheld soll bei 286,- Euro liegen, (via golem.de).

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