Von den Mozilla-Produkten Firefox, SeaMonkey und Camino sind neue Versionen erschienen, die mehrere z.T. kritische Sicherheitslücken schließen. So korrigieren die aktualisierten Versionen von Firefox und SeaMonkey einige Schwachstellen der JavaScript-Funktionen, durch die Angreifer Schadcode ausführen können. Die Lecks betreffen z.T. auch Thunderbird und sollen dort mit Version 2.0.12 geschlossen werden, für die es jedoch noch keinen Veröffentlichungstermin gibt. Bis dahin sollten Anwender JavaSkript im Email-Client deaktivieren. Camino weist die gleichen Sicherheitslücken wie Firefox auf, da sich beide Browser die Rendering Engine Gecko teilen. Eine detaillierte Übersicht der Korrekturen beim Mac-Browser gibt es für Version 1.5.5 jedoch nicht. Firefox 2.0.0.12 und die Browser-Suite SeaMonkey 1.1.8 gibt es zum Download für Windows, Linux und MacOS X. Ersterer ist zudem über die Update-Funktion erhältlich.


Am 28.02.2008 um 11:57 Uhr
[...] Von Thunderbird ist ein Update verfügbar, das insgesamt fünf Schwachstellen schließt. So kann durch die fehlerhafte Verarbeitung externer MIME-Bodys Schadcode eingeschleust werden. Außerdem behebt Version 2.0.0.12 drei Fehler in den Java-Script-Funktionen des E-Mail-Clients, die aber wie die fünfte Sicherheitslücke weniger kritisch sind. Einige Probleme sind bereits aus Firefox bekannt, mit dem sich Thunderbird die Rendering Engine teilt. Für den Browser war bereits vor zwei Wochen ein Update mit der gleichen Versionsnummer 2.0.0.12 erschienen. Die neueste Version von Thunderbird gibt es ab sofort für Windows, Linux und MacOS X, u.a. auch auf deutsch. [...]