Bradley M. Kuhn: Bedenken gegen Java und .NET

Bradley M. Kuhn hält Java und .NET für eine latente Gefahr, wie er auf seinem Blog bekannt gab. Die Einschätzung des Präsidenten der Software Freedom Conservancy und Vorstandsmitglieds der Free Software Foundation (FSF) basiert auf der Patentklage von Oracle gegen Google. Der Vorwurf: Google könnte mit der virtuellen Maschine Dalvik Java-Patente verletzt haben, die zuvor Sun und nun Oracle gehörten.

Kuhn schließt daraus, dass auch anderer freie Software angegriffen werden könnte – möglicherweise seien Java und .NET (denkbar sei auch PHP) durch Patente gefährdet. Freie Implementierungen der gefährdeten Sprachen seien jedoch weiterhin wichtig – doch warnt Kuhn davor, sie für Neuentwicklungen freier Software einzusetzen, für die besser beispielsweise C, C++, Python oder Perl genutzt werden sollten.

Laut Kuhn bringen nur Lizenzpatente Schutz für freie Software – nicht jedoch firmeneigene Versprechungen, freie Software nicht anzugreifen.


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