Busybox: GPL-Klagen gegen 14 Unternehmen

Best Buy, Samsung, Westinghouse und JVC – diese Firmen gehören zu den insgesamt 14 Unternehmen aus dem Bereich der Unterhaltungselektronik, gegen die das Software Freedom Law Center (SFLC) Klage eingereicht hat. Der Grund: Eine Verletzung der GPL. Das SFLC geht davon aus, dass sämtliche dieser Firmen ohne Einhaltung der Lizenzbedinungen die Software Busybox in ihren Geräten verwenden.
Busybox verwendet  kompakte Versionen vieler Unix-Werkzeuge in einer einzelnen ausführbaren Datei. Die Werkzeuge eignen sich durch ihre geringe Größe gut für Embedded-Systeme, was Busybox attraktiv mache. In rund 20 Produkten der verklagten Firmen sei die Nutzung der freien Software nachgewiesen, so das SFLC.
Das SFLC wurde 2005 gegründet und hat bislang über 100 Fälle von GPL-Verletzungen für bearbeitet. Eine Klage sei das letzte Mittel zur Durchsetzung der Lizenz, so SFLC-Justiziar Aaron Williamson. Die Busybox-Autoren und das SFLC fordern von den Unternehmen die Veröffentlichung des Quellcodes ihrer Software.

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