Citrix kündigt flexible Desktop-Virtualisierung an

Citrix will am 16. November eine neues Produkt zur Desktop-Virtualisierung veröffentlichen. XenDesktop 4 soll besonders flexibel sein und setzt serverseitig auf Citrix XenServer, Microsofts Hyper-V, VMware ESX oder VMware vSphere auf. Auf der Client-Seite gibt es einen vorkonfigurierten Desktop für bis zu 500 Anwender oder individualisierbare Desktops in eigenen virtuellen Maschinen. Außerdem sind Konfigurationen möglich, in denen jeder Desktop auf einem eigenen Blade läuft. Mit FlexCast können zudem für die lokalen Desktops einzelne Anwendungen erstellt werden. Das neue Übertragungsprotokoll "Enhanced HDX" schickt Flash-Filme komprimiert übers Netz und lässt sie auf dem Client rendern. Außerdem werden 3D-Grafik, Webcams, VoIP und Audio sowie lokale USB-Geräte unterstützt. Das System soll dabei 90 Prozent weniger Bandbreite benötigen als die Konkurrenz. Dank der erweiterten Zusammenarbeit mit Microsoft kann der virtuelle Desktop über Microsofts System Center verwaltet werden. Windows 7 wird ebenfalls bereits unterstützt. XenDesktop 4 erscheint am 16. November in drei Varianten zwischen 75 und 350 US-Dollar pro User. Allerdings bietet nur die teuerste Platinum Edition alle neuen Funktionen auf Server- und Client-Seite.

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