Das Perfekte Setup - Fedora Core 5 (64-bit) - Seite 2


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Weise root ein Passwort ein:


Nun wählen wir die Software aus, die wir installieren möchten. Entferne die Markierung von Office and Productivity und markiere stattdessen Software Development und Web server. Markiere außerdem Customize now, klicke dann auf Next:


Nun müssen wir die Paketgruppen auswählen, die wir installieren möchten. Wähle Editors, Text-based Internet, Development Libraries, Development Tools, DNS Name Server, FTP Server, Mail Server, MySQL Database, Server Configuration Tools, Web Server, Administration Tools, Base, Java und System Tools und klicke auf Next:


Klicke auf Next um die Installation zu starten:


Die Installation beginnt. Das kann ein paar Minuten dauern:



Schließlich ist die Installation abgeschlossen und Du kannst Deine DVD oder CD aus dem Laufwerk entfernen und den Computer neu starten:


Weiter mit der Konfiguration...

2 Konfiguriere zusätzliche IP Adressen

(Dieser Abschnitt ist optional. Er zeigt lediglich, wie Du Deinem Netzwerk Interface eth0 weitere IP Adressen hinzufügen kannst, falls Du mehr als eine benötigst. Wenn eine IP Adresse für Dich in Ordnung ist, kannst Du diesen Abschnitt überspringen.)

Gehen wir davon aus, dass unser Netzwerk Interface eth0 ist. Dann gibt es eine Datei /etc/sysconfig/network-scripts/ifcfg-eth0 die wie folgt aussieht:

vi /etc/sysconfig/network-scripts/ifcfg-eth0


DEVICE=eth0
BOOTPROTO=static BROADCAST=192.168.0.255 HWADDR=00:0C:29:46:19:D3 IPADDR=192.168.0.100 NETMASK=255.255.255.0 NETWORK=192.168.0.0 ONBOOT=yes
Nun möchten wir das virtuelle Interface eth0:0 mit der IP Adresse 192.168.0.101 erstellen. Wir müssen lediglich die Datei /etc/sysconfig/network-scripts/ifcfg-eth0:0 erstellen, die wie folgt aussieht (wir können die HWADDR Zeile weglassen, da es die gleiche Netzwerkkarte ist):

vi /etc/sysconfig/network-scripts/ifcfg-eth0:0


DEVICE=eth0:0
BOOTPROTO=static BROADCAST=192.168.0.255 IPADDR=192.168.0.101 NETMASK=255.255.255.0 NETWORK=192.168.0.0 ONBOOT=yes
Danach müssen wir das Netzwerk neu starten:

/etc/init.d/network restart


3 Konfiguriere die Firewall

Ich möchte am Ende dieser Anleitung ISPConfig installieren, das seine eigene Firewall hat. Daher deaktiviere ich jetzt die Standard-Firewall von Fedora. Natürlich kannst Du sie auch aktiviert lassen und sie nach eigenem Ermessen konfigurieren (dann solltest Du später aber keine andere Firewall verwenden, da diese höchstwahrscheinlich die Fedoras Firewall beeinflussen wird).

Führe Folgendes aus

system-config-securitylevel


Wähle Disabled und drücke OK.

Um zu überprüfen, ob die Firewall wirklich deaktiviert wurde, kannst Du danach Folgendes ausführen

iptables -L

Die Ausgabe sollte wie folgt aussehen:
[root@server1 ~]# iptables -L
Chain INPUT (policy ACCEPT) target prot opt source destination Chain FORWARD (policy ACCEPT) target prot opt source destination Chain OUTPUT (policy ACCEPT) target prot opt source destination

4 SELinux deaktivieren

SELinux ist eine Sicherheitserweiterung von Fedora. Meiner Meinung nach ist die Konfiguration eines sicheren Systems überflüssig und verursacht für gewöhnlich mehr Probleme als dass es Vorteile verschafft. Daher deaktiviere ich es (das ist ein Muss, wenn Du später ISPConfig installieren möchtest).

Bearbeite /etc/selinux/config und setze SELINUX=disabled:

vi /etc/selinux/config


# This file controls the state of SELinux on the system.
# SELINUX= can take one of these three values: # enforcing - SELinux security policy is enforced. # permissive - SELinux prints warnings instead of enforcing. # disabled - SELinux is fully disabled. SELINUX=disabled # SELINUXTYPE= type of policy in use. Possible values are: # targeted - Only targeted network daemons are protected. # strict - Full SELinux protection. SELINUXTYPE=targeted
Danach müssen wir das System neu starten:

shutdown -r now

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