Der Perfekte Desktop - Debian Lenny - Seite 8

16 VMware Server

Mit dem VMware Server kannst du deinen alten Windows Desktop (welchen du zuvor in eine VMware virtuelle Maschine mit VMware Converter, wie in diesem Tutorial beschrieben umgewandelt hast: http://www.howtoforge.de/howto/konvertieren-von-physischen-windows-systemen-in-virtuelle-maschinen-damit-sie-auf-einem-linux-desktop-ausgefuhrt-werden-konnen) unter  Debian Lenny desktop laufen lassen. Das kann hilfreich sein, wenn du auf einige Anwendungen angewiesen bist,welche nur für Windows exsistieren , oder du nur langsam dich auf Linux umstellen möchtest

Um VMware Server runter zu laden, gehe zu http://www.vmware.com/de/products/server/ und klick auf Download:


Auf der nächsten Seite, logge dich mit deinem bestehenden VMware account an oder erstelle einen neuen:


Folge den Anweisungen. Am Ende solltest du eine Mail bekommen mit einem Link zu einer Download Seite. Auf der Download Seite, solltest du 2 Licenznummern sehen, eine für Windows, eine für Linux. Schreib die für Linux auf oder speichere sie ab.


Dann lade den VMware Server für Linux TAR image (nicht das RPM image!) auf deinen Desktop (z.B. unter /home/falko/Desktop):



Dann öffne ein Terminal ( Anwendungen > Zubehör > Terminal) mit root-rechten.

su


... im nächsten befehl installieren wir einige Pakete:

apt-get install linux-headers-`uname -r` build-essential xinetd gcc-4.1


Der Debian Lenny kernel ist dazu ausgelegt  gcc 4.1 zu benutzen,wie auch immer, wir haben gcc 4.3 installiert. Der VMware installerwird sich darüber beschweren und nicht funktionieren, unless we makedeswegen machen wir /usr/bin/gcc identisch zu /usr/bin/gcc-4.1:

ln -sf /usr/bin/gcc-4.1 /usr/bin/gcc


Dann geh dahin, wo du die VMware Server .tar.gz Datei gespeichert hast, z.B /home/falko/Desktop (ändere falko in deinen eigenen Usernamen):

cd /home/falko/Desktop


Entpacke die VMware Server .tar.gz Datei und starte den Installer:

tar xvfz VMware-server-*.tar.gz
cd vmware-server-distrib
sudo ./vmware-install.pl

Der Installer wir dir einige Fragen stellen. Du kannst du Standartwerte immer durch drücken von <ENTER> akzeptieren.

Wenn der Installer dich nunwie folgt fragt

In which directory do you want to keep your virtual machine files?
[/var/lib/vmware/Virtual Machines]

kannst du entweder den Wert akzeptieren oder einen anderen freien Platz wählen, der genug freien Platz für die virtuelle Maschine hat.

Am Ende der Installation wirst du nach der Seriennummer gefragt:

Please enter your 20-character serial number.

Type XXXXX-XXXXX-XXXXX-XXXXX or ‘Enter’ to cancel:


Gib die Nummer für den VMware Server an.

Nach der erfolgreichen Installation, kannst du die Download Datei von VMware Server löschen sowie das Installtions Verzeichnis:

cd /home/falko/Desktop
rm -f VMware-server*
rm -fr vmware-server-distrib/

Wenn du während der Installation alle Werte akzeptiert hast,ist root nun der login Name für den VMware Server. Bei Ubuntu, root hat kein voreingestelltes Password, sodass wir ein neues anlegen müssen:

sudo passwd root


VMware Server 2 hat keine Desktop Anwendung um virtuelle Maschinen zu leiten - Das wird nun über einen Browser (z.B. Firefox) gemacht. Du kannst nun alles über HTTPS (https://<IP ADDRESS>:8333) oder über HTTP (http://<IP ADDRESS>:8222) abrufen; der Managermentverbindung kann lokal oder auch über Fernsteuerung bedient werden.Wenn du es von der selben Maschine abrufen möchtest, tippe https://127.0.0.1:8333 or http://127.0.0.1:8222 in die Browser Adressleiste.

Wenn du Firefox 3 benutzt und HTTPS benutzt, Firefox wird sich über die self-signed certificate beschweren, daher musst du Firefox dazu bringen diese zu akzeptieren  - das geht so, klick auf Or you can add an exception… link:


Klick auf Add Exception...:


Das Add Security Exception Fenster wird sich öffnen. In diesem Fenster, klick zuerst auf den Get Certificate button und dannauf den Confirm Security Exception button:


Danach wirst du ein VMware Server login Formular finden. Gib dort root und das passende von dir erstellte Passwort ein:


So schaut die VMware Server Weboberfläche aus. Die Struktur ist ähnlich wie bei der alten VMware Server 1 desktop Anwendung, sodass die Benutzung derWeboberfläche sehr direkt und einfach ist.


17 Bestandscheck (IV)

Nun haben wir alles installiert, was wir wollten:

Graphics: [x] The GIMP
[x] F-Spot
[x] Picasa

Internet: [x] Firefox/Iceweasel
[x] Opera
[x] Flash Player
[x] FileZilla
[x] Thunderbird/Icedove
[x] Evolution
[x] aMule
[x] Transmission BitTorrent Client
[x] Azureus/Vuze
[x] Pidgin
[x] Skype
[x] Google Earth
[x] Xchat IRC

Office: [x] OpenOffice Writer
[x] OpenOffice Calc
[x] Adobe Reader
[x] GnuCash
[x] Scribus

Sound & Video: [x] Amarok
[x] Audacity
[x] Banshee
[x] MPlayer
[x] Rhythmbox Music Player
[x] gtkPod
[x] XMMS
[x] dvd::rip
[x] Kino
[x] Sound Juicer CD Extractor
[x] VLC Media Player
[x] Real Player
[x] Totem
[x] Xine
[x] Brasero
[x] K3B
[x] Multimedia-Codecs

Programmierung: [x] KompoZer
[x] Bluefish
[x] Quanta Plus

Andere: [x] VMware Server
[x] TrueType fonts
[x] Java
[x] Read/Write support for NTFS partitions

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