Der Perfekte Desktop - Fedora 7 - Seite 11

16 Google Picasa

Öffne Firefox und lade die Datei http://dl.google.com/linux/rpm/stable/i386/picasa-2.2.2820-5.i386.rpm runter. Wähle im Firefox Download-Dialog "Open with Software Installer (default)":


Installiere es dann genauso wie die vorherigen .rpm Pakete.

17 Nvu

Öffne einen Browser und lade die Datei ftp://ftp.nluug.nl/pub/os/Linux/distr/CentOS/4.4/updates/i386/RPMS/xorg-x11-deprecated-libs-6.8.2-1.EL.13.37.5.i386.rpm runter (Nvu ist auf dieses Paket angewiesen). Installiere sie genauso wie die vorherigen .rpm Dateien.

Öffne dann ein Terminalfenster und werde Rootanwender:

su

Lass dann folgende Befehle laufen um Nvu zu installieren:

wget -c http://www.nvu.com/download/linux/1.0/nvu-1.0-RedHat_and_Fedora/nvu-1.0-1.rhel4.fs.i386.rpm
rpm -ivh nvu-1.0-1.rhel4.fs.i386.rpm
rm -f nvu-1.0-1.rhel4.fs.i386.rpm

(Ich habe versucht die Nvu .rpm Datei mit dem Software Installer zu installieren (wie in den vorherigen Kapiteln), doch Firefox hat versucht, Nvu .rpm mit dem MPlayer anstatt des Software Installers zu öffnen, daher verwende ich hier ein Terminalfenster um das Nvu Paket zu installieren.)

18 Bestandsaufnahme (III)

Das haben wir bis jetzt:

Grafik: [x] Gimp
[x] F-Spot
[x] Picasa

Internet: [x] Firefox
[x] Opera
[x] Flash Player
[x] gFTP
[x] Thunderbird
[x] Evolution
[x] aMule
[x] Azureus
[x] Bittorrent
[x] Pidgin
[x] Skype
[x] Google Earth
[x] Xchat IRC

Office: [x] OpenOffice Writer
[x] OpenOffice Calc
[x] Adobe Reader
[x] GnuCash
[x] Scribus

Sound & Video: [x] Amarok
[x] Audacity
[x] Banshee
[x] MPlayer
[x] Rhythmbox Music Player
[x] gtkPod
[x] XMMS
[x] dvd::rip
[x] Kino
[x] Sound Juicer CD Extractor
[x] VLC Media Player
[x] Real Player
[x] Totem
[x] Xine
[x] GnomeBaker
[x] K3B
[x] Multimedia-Codecs

Programmierung: [x] NVU
[x] Bluefish
[x] Quanta Plus

Andere: [ ] VMware Server
[x] TrueType Fonts
[x] Java
[x] Read/Write Support for NTFS Partitions

Bis auf den VMware Server haben wir alles installiert...

19 VMware Server

Mit dem VMware Server kannst Du Deinen alten Windows Desktop (den Du vorher mit dem VMware Converter in eine virtuelle Maschine konvertiert hast, was in dieser Anleitung beschrieben wird: http://www.howtoforge.com/vmware_converter_windows_linux) unter Deinem Fedora Desktop laufen lassen. Das kann sehr nützlich sein, wenn Du Programme unter Windows verwenden möchest, auf die Du nicht verzichten kannst oder wenn Du erst langsam zu Linux überwechseln möchtest.

Um den VMware Server runter zu laden, gehe zu http://www.vmware.com/download/server/ und klicke auf "Download Now":


Akzeptiere die Lizenzbestimmung indem Du auf "Yes" klickst:


Lade dann den VMware Server für die Linux .tar.gz Datei (nicht die .rpm Datei!) runter, z.B. in das Verzeichnis /home/falko/Desktop:


Um die Seriennummer zu beziehen, die Du für den VMware Server benötigst, gehe zu http://register.vmware.com/content/registration.html. Gib Deine persönlichen Daten an. Danach wird Dir eine Seite mit einer Seriennummer für den VMware Server angezeigt. Schreibe sie auf oder drucke sie aus:


Um den VMware Server zu installieren, öffne ein Terminalfenster und werde Rootanwender:

su

Gehe dann in das Verzeichnis, in dem Du die VMware Server .tar.gz Datei, z.B. /home/falko/Desktop, gespeichert hast (ersetze falko mit Deinem eigenen Benutzernamen!):

cd /home/falko/Desktop

Entpacke die VMware Server .tar.gz Datei und lass den Installer laufen:

tar xvfz VMware-server-*.tar.gz
cd vmware-server-distrib
./vmware-install.pl

Der Installer wird Dir eine Menge Fragen stellen. Du kannst die Standardwerte immer beibehalten indem Du einfach <ENTER> drückst.

Es kann sein, dass die Installation mit dieser Fehlermeldung abbricht:

Building the vmmon module.


Using 2.6.x kernel build system.
make: Entering directory `/tmp/vmware-config2/vmmon-only'
make -C /lib/modules/2.6.21-1.3194.fc7/build/include/.. SUBDIRS=$PWD SRCROOT=$PWD/. modules
make[1]: Entering directory `/usr/src/kernels/2.6.21-1.3194.fc7-i686'
CC [M] /tmp/vmware-config2/vmmon-only/linux/driver.o
In file included from /tmp/vmware-config2/vmmon-only/linux/driver.c:80:
/tmp/vmware-config2/vmmon-only/./include/compat_kernel.h:21: error: expected declaration specifiers
or ‘...’ before ‘compat_exit’
/tmp/vmware-config2/vmmon-only/./include/compat_kernel.h:21: error: expected declaration specifiers
or ‘...’ before ‘exit_code’
/tmp/vmware-config2/vmmon-only/./include/compat_kernel.h:21: warning: type defaults to ‘int’
in declaration of ‘_syscall1’
make[2]: *** [/tmp/vmware-config2/vmmon-only/linux/driver.o] Error 1
make[1]: *** [_module_/tmp/vmware-config2/vmmon-only] Error 2
make[1]: Leaving directory `/usr/src/kernels/2.6.21-1.3194.fc7-i686'
make: *** [vmmon.ko] Error 2
make: Leaving directory `/tmp/vmware-config2/vmmon-only'
Unable to build the vmmon module.

For more information on how to troubleshoot module-related problems, please
visit our Web site at "http://www.vmware.com/download/modules/modules.html" and
"http://www.vmware.com/support/reference/linux/prebuilt_modules_linux.html".

Execution aborted.

Das passiert, da der VMware Server für einen 2.6.21 Kernel noch nicht bereit ist (der Standard-Kernel bei Fedora 7 ist 2.6.21.3). Daher müssen wir den VMware Server ein bisschen patchen. Dies kann so erfolgen:

wget http://knihovny.cvut.cz/ftp/pub/vmware/vmware-any-any-update110.tar.gz
tar xvfz vmware-any-any-update110.tar.gz
cd vmware-any-any-update110
./runme.pl

Der ./runme.pl Befehl führt die VMware Server Installation fort. Dieses Mal sollte es funktionieren. Wieder kannst Du alle Standardwerte beibehalten. Wenn Du gefragt wirst

In which directory do you want to keep your virtual machine files?
[/var/lib/vmware/Virtual Machines]

kannst Du entweder den Standardwert beibehalten oder einen Ort festlegen, der genug freien Speicherplatz hat, um Deine virtuellen Maschinen abzulegen.

Am Ende der Installation wirst Du gebeten, eine Seriennummer einzugeben:

Please enter your 20-character serial number.

Type XXXXX-XXXXX-XXXXX-XXXXX or 'Enter' to cancel:

Gib nun Deine Seriennummer für den VMware Server ein.

Nach der erfolgreichen Installation kannst Du die VMware Server Download-Datei und das Installationsverzeichnis löschen:

cd /home/falko/Desktop
rm -fr vmware-server-distrib
rm -f VMware-server-*.tar.gz

Nun findest Du den VMware Server unter Applications > Other:


Wenn Du ihn startest, wähle "Local host":


Danach kannst Du virtuelle Maschinen erstellen (oder Deine virtuelle Windows Maschine importieren, die Du mit dem VMware Converter generiert hast):

20 Bestandsaufnahme (IV)

Nun haben wir alle gewünschten Programme installiert:

Grafik: [x] Gimp
[x] F-Spot
[x] Picasa

Internet: [x] Firefox
[x] Opera
[x] Flash Player
[x] gFTP
[x] Thunderbird
[x] Evolution
[x] aMule
[x] Azureus
[x] Bittorrent
[x] Pidgin
[x] Skype
[x] Google Earth
[x] Xchat IRC

Office: [x] OpenOffice Writer
[x] OpenOffice Calc
[x] Adobe Reader
[x] GnuCash
[x] Scribus

Sound & Video: [x] Amarok
[x] Audacity
[x] Banshee
[x] MPlayer
[x] Rhythmbox Music Player
[x] gtkPod
[x] XMMS
[x] dvd::rip
[x] Kino
[x] Sound Juicer CD Extractor
[x] VLC Media Player
[x] Real Player
[x] Totem
[x] Xine
[x] GnomeBaker
[x] K3B
[x] Multimedia-Codecs

Programmierung: [x] NVU
[x] Bluefish
[x] Quanta Plus

Andere: [x] VMware Server
[x] TrueType Fonts
[x] Java
[x] Read/Write Support for NTFS Partitions

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