Der Perfekte Desktop - Fedora Core 6 - Seite 8



Nach der Installation kannst Du auf Quit oder auf Start klicken, falls Du Google Earth jetzt starten möchtest:


Um ein Google Earth Symbol auf Deinem Desktop Menü anzulegen, führen Folgendes aus

cp /opt/google-earth/googleearth.desktop /usr/share/applications/
rm -f GoogleEarthLinux.bin

Google Earth findest Du unter Applications > Internet:

16 Google Picasa

Um Google Picasa zu installieren, öffne ein Terminalfenster und werde Rootanwender:

su

Führe dann Folgendes aus

cd /home/falko/Desktop
wget http://dl.google.com/linux/rpm/stable/i386/picasa-2.2.2820-5.i386.rpm
rpm -ivh picasa-2.2.2820-5.i386.rpm
rm -f picasa-2.2.2820-5.i386.rpm

Danach findest Du Picasa unter Applications > Graphics:

17 Nvu

Öffne ein Terminalfenster und werde Rootanwender:

su

Nvu ist abhängig von xorg-x11-deprecated-libs, das ist ein Paket, das für Fedora Core 6 noch nicht verfügbar ist. Also nutzen wir dieses Paket von der CentOS Linux Distribution (die mit Fedora verwandt ist). Wir laden dieses Paket von einem der CentOS Spiegel runter:

cd /home/falko/Desktop
wget ftp://ftp.nluug.nl/pub/os/Linux/distr/CentOS/4.4/updates/i386/RPMS/xorg-x11-deprecated-libs-6.8.2-1.EL.13.37.5.i386.rpm
rpm -ivh xorg-x11-deprecated-libs-6.8.2-1.EL.13.37.5.i386.rpm

Nvu hängt außerdem von libXp ab, was für Fedora Core 6 verfügbar ist, also können wir es wie folgt installieren:

yum -y install libXp

Dann laden wir Nvu runter und installieren es:

wget -c http://www.nvu.com/download/linux/1.0/nvu-1.0-RedHat_and_Fedora/nvu-1.0-1.rhel4.fs.i386.rpm
rpm -ivh nvu-1.0-1.rhel4.fs.i386.rpm

Falls Du eine ähnliche Fehlermeldung wie die folgende erhältst:

[root@localhost Desktop]# rpm -ivh nvu-1.0-1.rhel4.fs.i386.rpm
error: Failed dependencies:
xorg-x11-deprecated-libs is needed by nvu-1.0-1.rhel4.fs.i386

installiere xorg-x11-deprecated-libs erneut:

rpm -ivh xorg-x11-deprecated-libs-6.8.2-1.EL.13.37.5.i386.rpm

und dann nochmal Nvu:

rpm -ivh nvu-1.0-1.rhel4.fs.i386.rpm

Lösche danach beide RPM Pakete:

rm -f xorg-x11-deprecated-libs-6.8.2-1.EL.13.37.5.i386.rpm
rm -f nvu-1.0-1.rhel4.fs.i386.rpm

Nvu findest Du nun unter Applications > Programming:

18 Bestandsaufnahme (III)

Das haben wir jetzt:

Grafik: [x] The GIMP
[x] F-Spot
[x] Picasa

Internet: [x] Firefox
[x] Opera
[x] Flash Player
[x] gFTP
[x] Thunderbird
[x] Evolution
[x] aMule
[x] Bittorrent
[x] Azureus
[x] Gaim
[x] Skype
[x] Google Earth
[x] Xchat IRC

Office: [x] OpenOffice Writer
[x] OpenOffice Calc
[x] Adobe Reader
[x] GnuCash
[x] Scribus

Sound & Video: [x] Amarok
[x] Audacity
[x] Banshee
[x] MPlayer
[x] Rhythmbox Music Player
[x] gtkPod
[x] XMMS
[x] dvd::rip
[x] Kino
[x] Sound Juicer CD Extractor
[x] VLC Media Player
[x] Real Player
[x] Totem
[x] Xine
[x] GnomeBaker
[x] K3B
[x] Multimedia-Codecs

Programmierung: [x] Nvu
[x] Bluefish
[x] Quanta Plus

Andere: [ ] VMware Server
[x] TrueType fonts
[x] Java

Nun ist also bis auf den VMware Server installiert...

19 VMware Server

Mit dem VMware Server kannst Du Deinen alten Windows Desktop (den Du vorher mit dem VMware Converter in eine virtuelle Maschine konvertiert hast, was in dieser Anleitung beschrieben wird: http://www.howtoforge.com/vmware_converter_windows_linux) auf Deinem Fedora Desktop ausführen. Das kann sehr nützlich sein, wenn Du Programme unter Windows verwenden möchtest, auf die Du nicht verzichten kannst oder wenn Du erst langsam zu Linux überwechseln möchtest.

Um den VMware Server runter zu laden, gehe zu http://www.vmware.com/download/server/ und klicke auf Download Now:


Akzeptiere den Lizenzvertrag indem Du auf Yes klickst:


Lade dann die VMware Server für Linux .tar.gz Datei (nicht die rpm Datei!) runter, z.B. nach /home/falko/Desktop:


Öffne dann ein Terminalfenster und werde Rootanwender:

su

Führe dann Folgendes aus:

cd /home/falko/Desktop
tar xvfz VMware-server-*.tar.gz

Es kann sein, dass Du, wenn Du den VMware Installer später ausführst, diese Fehlermeldung erhältst:

make[1]: Entering directory `/usr/src/kernels/2.6.19-1.2911.fc6-i686'
CC [M] /tmp/vmware-config1/vmnet-only/driver.o
CC [M] /tmp/vmware-config1/vmnet-only/hub.o
CC [M] /tmp/vmware-config1/vmnet-only/userif.o
CC [M] /tmp/vmware-config1/vmnet-only/netif.o
CC [M] /tmp/vmware-config1/vmnet-only/bridge.o
CC [M] /tmp/vmware-config1/vmnet-only/procfs.o
/tmp/vmware-config1/vmnet-only/procfs.c:33:26: error: linux/config.h: No such file or directory

Um dies zu vermeiden, erstelle jetzt einfach diese config.h Datei:

touch /usr/src/kernels/`uname -r`-i686/include/linux/config.h

Bevor wir den VMware Installer ausführen, sollten wir unsere Kernelversion überprüfen indem wir Folgendes ausführen:

uname -r

Bei mir sieht die Ausgabe wie folgt aus:

[root@localhost Desktop]# uname -r
2.6.19-1.2911.fc6

Nun starten wir den VMware Installer:

cd vmware-server-distrib
./vmware-install.pl

Der Installer wird Dir eine Menge Fragen stellen. Du kannst die Standardeinstellungen immer beibehalten indem Du einfach <ENTER> drückst. Wenn Du keine Fehlermeldungen erähltst, gehe zu Kapitel 19.1 Beenden der VMware Server Installation.

Wenn Dein Kernel die Verison 2.6.19 hat, wirst Du höchstwahrscheinlich folgende Fehlermeldung erhalten:

Using 2.6.x kernel build system.
make: Entering directory `/tmp/vmware-config0/vmnet-only'
make -C /lib/modules/2.6.19-1.2911.fc6/build/include/.. SUBDIRS=$PWD SRCROOT=$PWD/. modules
make[1]: Entering directory `/usr/src/kernels/2.6.19-1.2911.fc6-i686'
CC [M] /tmp/vmware-config0/vmnet-only/driver.o
CC [M] /tmp/vmware-config0/vmnet-only/hub.o
CC [M] /tmp/vmware-config0/vmnet-only/userif.o
/tmp/vmware-config0/vmnet-only/userif.c: In function 'VNetCopyDatagramToUser':
/tmp/vmware-config0/vmnet-only/userif.c:629: error: 'CHECKSUM_HW' undeclared (first use in this function)
/tmp/vmware-config0/vmnet-only/userif.c:629: error: (Each undeclared identifier is reported only once
/tmp/vmware-config0/vmnet-only/userif.c:629: error: for each function it appears in.)
make[2]: *** [/tmp/vmware-config0/vmnet-only/userif.o] Error 1
make[1]: *** [_module_/tmp/vmware-config0/vmnet-only] Error 2
make[1]: Leaving directory `/usr/src/kernels/2.6.19-1.2911.fc6-i686'
make: *** [vmnet.ko] Error 2
make: Leaving directory `/tmp/vmware-config0/vmnet-only'
Unable to build the vmnet module.

For more information on how to troubleshoot module-related problems, please
visit our Web site at "http://www.vmware.com/download/modules/modules.html" and
"http://www.vmware.com/support/reference/linux/prebuilt_modules_linux.html".

Execution aborted.

Im Kernel 2.6.19 wurde CHECKSUM_HW mit CHECKSUM_PARTIAL ersetzt. Wenn Du also diese Fehlermeldung erhältst, führe Folgendes aus:


cd /usr/lib/vmware/modules/source/
tar -xvvf vmnet.tar
cd vmnet-only/
gedit bridge.c

Ersetze in dem Text Editor, der sich öffnet, CHECKSUM_HW mit CHECKSUM_PARTIAL, speichere dann die Datei:


Führe das Gleiche für die Datei userif.c aus:

gedit userif.c

Führe dann Folgendes aus

cd ..
tar -cvvf vmnet.tar vmnet-only/
/usr/bin/vmware-config.pl

Dies führt Dich erneut durch die VMware Konfiguration. Akzeptiere erneut alle Standardwerte.

Falls dieser Fehler auftaucht:

This program previously created the file /dev/vmmon, and was about to remove
it. Somebody else apparently did it already.

mknod: `/dev/vmmon': File exists
Unable to create the character device /dev/vmmon with major number 10 and minor
number 165.

Execution aborted.

Führe einfach erneut Folgendes aus

/usr/bin/vmware-config.pl

Diesese Mal wird der Fehler verschwunden sein und die VMware Server Installation sollte endlich gelingen.

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