Der Perfekte Desktop - OpenSUSE 10.3 (GNOME)

Version 1.0
Author: Falko Timme


Diese Anleitung zeigt, wie man den OpenSUSE 10.3 Desktop einrichten kann, der ein vollwärtiger Ersatz für den Windows Desktop ist, das heißt er hat alle Programme, die man auch unter Windows braucht. Die Vorteile sind klar: Man bekommt ein sicheres System ohne DRM, das sogar auf alten Geräten funktioniert und das Beste ist: Jegliche Software ist gratis.

Diese Anleitung ist ohne jede Garantie und ich möchte an dieser Stelle darauf hinweisen, dass dies hier nicht der einzige Weg ist, ein solches System zu installieren. Es gibt viele Möglichkeiten - ich selbst habe mich für diese entschieden. Ich kann aber nicht garantieren, dass diese Lösung bei jedem funktioniert bzw. für jeden die richtige ist!

1 Vorbemerkung

Um den Windows Desktop vollständig zu ersetzen, sollte der OpenSUSE 10.3 Desktop folgende Software installiert haben:

Grafik:

  • The GIMP - freier Software Ersatz für Adobe Photoshop
  • F-Spot - umfangreiche Bildverwaltungssoftware für den GNOME Desktop
  • Google Picasa - Programm für Organisation und Bearbeitung von Digitalfotos

Internet:

  • Firefox
  • Opera
  • Flash Player 9
  • gFTP - Multithreaded FTP Client
  • Thunderbird - Email und News Client
  • Evolution - Verknüpft E-mail, Kalender, Adressbuch und Task List Management Funktionen
  • aMule - P2P File Sharing Application
  • Azureus - Java Bittorrent Client
  • Bittorrent client
  • Pidgin- Multi-Plattform Instant Messenger (ursprünglich bekannt als Gaim)
  • Skype
  • Google Earth
  • Xchat IRC - IRC Client

Office:

  • OpenOffice Writer - Ersatz für Microsoft Word
  • OpenOffice Calc - Ersatz für Microsoft Excel
  • Adobe Reader
  • GnuCash - Programm, das doppelte Buchführung unterstützt , ähnlich wie Quicken
  • Scribus - Open Source Desktop Publishing (DTP) Programm

Sound & Video:

  • Amarok - Audio Player
  • Audacity - free, open source, Cross Platform Digital Audio Editor
  • Banshee - Audio Player, Kodieren und Dekodieren verschiedener Formate und Synchronisation von Musik mit Apple iPods
  • MPlayer - Media Player (video/audio), der Windows WMA unterstützt
  • Rhythmbox Music Player - Audio Player (ähnlich wie Apple's iTunes), mit iPod-Unterstützung
  • gtkPod - Software, die ähnlich wie Apple's iTunes ist, unterstützt den iPod, iPod Nano, iPod Shuffle, iPod Photo, und iPod Mini
  • XMMS - Audio Player ähnlich wie Winamp
  • dvd::rip - DVD Kopierprogramm
  • Sound Juicer CD Extractor - CD Ripper, unterstützt verschiedene Audio Codecs
  • VLC Media Player - Media Player (video/audio)
  • Real Player
  • Totem - Media Player (video/audio)
  • Xine - Media Player, unterstützt verschiedene Formate; kann DVDs spielen
  • Brasero - CD/DVD Brennprogramm
  • GnomeBaker - CD/DVD Brennprogramm
  • K3B - CD/DVD Brennprogramm
  • Multimedia-Codecs

Programmierung:

  • Nvu - WYSIWYG HTML Editor, ähnlich wie Macromedia Dreamweaver, aber nicht so funktionsreich (noch nicht)
  • Quanta Plus - Web-Entwicklungs-Umgebung, enthält WYSIWYG Editor

Andere:

  • VMware Server - lässt Deinen alten Windows Desktop als virtuelle Machine unter Deinem Linux Desktop laufen, damit Du Windows nicht ganz aufgeben musst
  • TrueType fonts
  • Java
  • Read/Write Unterstützung für NTFS Partitionen
Wie Du vielleicht bereits festgestellt hast, sind einige wenige Programme überflüssig, z.Bsp. gibt es 3 CD/DVD Brennprogramme in meiner Liste (Brasero, Gnomebaker, K3B). Wenn Du weißt, welches Dir gefällt, musst Du natürlich nicht alle anderen Programme installieren. Wenn Du allerdings eine Auswahl haben möchtest, dann kannst Du natürlich alle 3 installieren. Das gleiche gilt für Musik Programme wie Amarok, Banshee, Rhythmbox, XMMS oder Browser (Firefox, Opera).

Mit OpenSUSE 10.3 kannst Du zwischen vielen verschiedenen Desktop Umbebungen wählen (GNOME, KDE). Ich habe mich dafür entschlossen, in diesem Tuturial GNOME zu installieren.

Um das System einzurichten, verwende ich in dieser Anleitung OpenSUSE 10.3 DVD. Hier kannst Du es runter laden: http://download.opensuse.org/distribution/10.3/iso/dvd/openSUSE-10.3-GM-DVD-i386.iso. Die Vorgehensweise kann etwas abweichen, wenn Du OpenSUSE CDs an Stelle von DVD verwendest.

Ich verwende in diesem Tutorial den Benutzernamen falko und werde alle benötigten Dateien nach falko's Desktop laden, was das Gleiche ist wie das Verzeichnis /home/falko/Desktop. Wenn Du einen anderen Benutzernamen verwendest (was sehr wahrscheinlich ist :)), ersetze falko bitte mit Deinem eigenen Nutzernamen. Wenn ich also einen Befehl wie diesen verwende

cd /home/falko/Desktop

musst Du falko ersetzen.

2 Installation des Basissystems

Lade OpenSUSE 10.3 DVD iso image von http://download.opensuse.org/distribution/10.3/iso/dvd/openSUSE-10.3-GM-DVD-i386.iso, brenne es auf eine DVD und starte Deinen Computer von dort aus:


Wähle Installation:


Wähle eine Sprache:

Überspringe den Media Check indem Du auf Next klickst:


Stimme dem Lizenzvertrag zu:


Wähle New Installation:


Wähle Deine Zeitzone:


Wähle auf dem Desktop Selection Schirm GNOME:


Der Installation Settings Bildlschirm listet die verfügbaren Installationseinstellungen auf:


Für gewöhnlich sind die Standardeinstellungen in Ordnung. Wenn Du das Tastatur Layout ändern möchtest, klicke auf die Registerkarte Expert und dann auf Keyboard Layout:


Wähle das gewünschte Tastatur Layout:


Wenn Dir die Einstellungen auf der Installation Settings Seite zusagen, klicke auf Accept:


Es kann sein, dass Du ein paar Lizenzverträgen zustimmen musst, bevor das Setup weiter läuft (Zur Beachtung: der Adobe Flash Player und Sun's Java sind unter diesen Lizenzen - also zwei von den Paketen, die wir installieren möchten):






Bestätige, dass Du OpenSUSE 10.3 installieren möchtest, indem Du auf Install klickst:


Die Festplatte wird formatiert:


Die Paketinstallation beginnt (klicke auf die Registerkarte Details um den Fortschritt des Prozesses zu sehen):


Stelle für den Benutzer ein Passwort bereit:


Da dies ein Desktop Programm ist, brauchen wir keinen besonderen Hot- oder Domainnamen, wir können also die Standardeinstellungen übernehmen:


Als Nächstes haben wir die Network Configuration Seite. Die Einstellungen hier müssten für die meisten Desktop Machinen in Ordnung sein. Also können wir auf Next klicken:


Jetzt wird die Internetverbindung des Systems getestet:



Konfiguriere jetzt die Online Update Funktion und installiere neusten Updates, falls verfügbar:



Ein Update Server (für neuste Packet Updates) sollte Deiner Konfiguration hinzu gefügt worden sein. Klicke auf OK:


Wähle Run Update:


Eine Liste verfügbarer Updates wird angezeigt. Klicke auf Accept um sie zu installieren:


Die Updates werden runter geladen und installiert:


Klicke danach auf Next:


Wenn gefragt wird, wie Nutzer sich authentisieren sollen, wähle Local (/etc/passwd):


Erstelle einen zweiten Nutzer, der nicht mit dem Benutzer/Verwalter übereinstimmt (dieser sollte der Nutzername sein, den Du nimmst, um Dich auf Deinem Desktop einzuloggen):


Lese die Freigabebestimmungen (wenn Du magst...) und klicke auf Next:


Auf der Hardware Configuration Seite kannst Du überprüfen, ob Deine Festplatte richtig erkannt wurde. Hier kannst Du, wenn notwendig, Änderungen vornehmen (z.Bsp. die Bildschirmauflösung):


Glückwunsch! Deine Basis-Installation ist komplett:


Wenn der Desktop erstmalig startet, wirst Du zuerst diese Seite sehen. Klicke auf Close um fortzufahren:


So sieht Dein OpenSUSE 10.3 Desktop aus:

3 Flash Player

OpenSUSE 10.3 installiert standardmäßig den Macromedia Flash Player. Um zu sehen, ob der Flash plugin funktioniert, starte Firefox. Tippe dann about:plugins in den Adressbalken. Firefox wird dann alle installierten plugins auflisten, auch der Flash Player (Version 9.0r48 welche die Neuste, zur Zeit als dieses Tutorial verfasst wurde, ist) sollte darunter sein:


Nun kannst Du eine Webseite öffnen, von der Du weißt, dass sie Flash benutzt. Zum Beispiel hat www.spiegel.de Videonachrichten in Flash. Du solltest jetzt in der Lage sein, Flash Movies zu sehen und zu hören:


Eine andere Seite, die ebenfalls Flash movies verwendet, ist zum Beispiel YouTube.

4 Bestandsaufnahme - Was wir bis jetzt haben

Um zu sehen, welche benötigten Programme wir bereits installiert haben, durchsuchen wir alle Menüs unter Computer > More Applications..:



Die folgende Situation solltes Du nun auffinden ([x] markiert ein Programm, das bereits installiert ist, wohingegen [ ] bedeutet, dass ein Programm fehlt) (Lese-/Schreib-Unterstützung für NTFS Partitionen ist auf OpenSUSE 10.3 standardmäßig aktiviert - testen kannst Du das indem Du eine externe NTFS Festplatte anschließt und versuchst darauf zu schreiben):

Grafik: [x] Gimp
[x] F-Spot
[ ] Picasa

Internet: [x] Firefox
[ ] Opera
[x] Flash Player
[x] gFTP
[ ] Thunderbird
[x] Evolution
[ ] aMule
[ ] Azureus
[ ] Bittorrent
[x] Pidgin
[ ] Skype
[ ] Google Earth
[ ] Xchat IRC

Office: [x] OpenOffice Writer
[x] OpenOffice Calc
[ ] Adobe Reader
[x] GnuCash
[ ] Scribus

Sound & Video: [ ] Amarok
[ ] Audacity
[x] Banshee
[ ] MPlayer
[ ] Rhythmbox Music Player
[ ] gtkPod
[ ] XMMS
[ ] dvd::rip
[ ] Sound Juicer CD Extractor
[ ] VLC Media Player
[x] Real Player
[x] Totem
[ ] Xine
[x] Brasero
[ ] GnomeBaker
[ ] K3B
[ ] Multimedia-Codecs

Programmierung: [ ] NVU
[ ] Quanta Plus

Andere: [ ] VMware Server
[ ] TrueType Fonts
[x] Java
[x] Read/Write Support for NTFS Partitions

Also sind ein paar Programme bereits installiert ...

5 Konfiguration von Online Software Paketdatenbanken

Jetzt konfigurieren wir die Online Software Paketdatenbanken, die unser OpenSUSE 10.3 System zur Installation weiterer Software benötigen wird. Gehe zu Computer > Control Center:


Klicke im Control Center, aufYaST:


Du gibst nun das Benutzerpasswort ein:


Wähle im YaST, Community Repositories:


Nun bekommst Du eine Liste vordefinierter Online Datenbanken. Wähle alle aus um sicher zu gehen, dass Dein System alle verfügbaren OpenSUSE 10.3 Pakete, falls sie gebraucht werden, installieren kann. Klicke danach auf Finish:


Jetzt werden die Listen der verfügbaren Pakete aus den Datenbanken runter geladen. Es kann sein, dass Dein System nicht von allen Datenbanken die public keys kennt, wenn Du also eine solche Nachricht siehst, kannst Du auf Trust and Import Key klicken:


Es kann sein, dass Du wieder einem Lizenzvertrag zustimmen musst:


Es kann auch sein, dass eine Datenbank gar keinen key hat. Klicke auf Yes um diese Datenbank beizubehalten:

6 Installation von zusätzlicher Software

Nun da wir zusätzliche Datenbanken hinzugefügt haben, stehen weitaus mehr Pakete in unserem Paket Manager zur Installation zur Verfügung, im Besonderen ein Großteil der Pakete, die wir noch benötigen. Um sie zu installieren, gehe auf Computer > Install Software:


Gib das Benutzerpasswort ein:


Das YaST Package Selector Fenster erscheint:


Um nach speziellen Paketen zu suchen, kannst Du das Search Feld benutzen. Um ein Paket für die Installation zu markieren, wähle es im linken Fenster und klicke dann auf Install > um es ins rechte Fenster zu schieben.


Wähle die folgenden Pakete zur Installation (* ist eine wildcard; z.B. meint xmms* alle Pakete, die mit xmms starten) und klicke danach auf Accept:
  • opera
  • gst-*
  • gstreamer010*
  • opensuse-codecs-installer
  • sound-juicer
  • amarok
  • amarok-yauap
  • MozillaThunderbird
  • MozillaThunderbird-translations
  • aMule
  • Azureus
  • ktorrent
  • xchat
  • xchat-gnome
  • acroread
  • scribus
  • scribus-templates
  • audacity
  • MPlayer
  • rhythmbox
  • gtkpod
  • xmms*
  • dvdrip
  • vlc
  • vlc-mozillaplugin
  • xine-*
  • xine-lib (without it Xine will not be able to play videos properly)
  • gnomebaker
  • k3b*
  • w32-codec-all
  • libdvdcss
  • nvu
  • kdewebdev3
  • free-ttf-fonts
  • libqt4 (needed by Skype)
  • libqt4-dbus1 (needed by Skype)
  • libqt4-devel (needed by Skype)
  • libqt4-x11 (needed by Skype)
  • findutils (needed by VMware Server)
  • glibc-devel (needed by VMware Server)
  • findutils-locate (needed by VMware Server)
  • gcc (needed by VMware Server)
  • flex (needed by VMware Server)
  • lynx (needed by VMware Server)
  • compat-readline4 (needed by VMware Server)
  • gcc-c++ (needed by VMware Server)
  • make (needed by VMware Server)
  • kernel-source (needed by VMware Server)
Bestätige Deine Auswahl indem Du auf Confirm klickst:


Es kann sein, dass ein paar Pakete mit anderen kollidieren. Hier wird gezeigt, wie Du die Probleme beheben kannst (vergewissere Dich, dass Du xine-lib installierst; und nicht libxine1 falls notwendig):




Die Pakete werden nun von den Datenbanken geladen und installiert (es kann sein, dass Du die OpenSUSE 10.3 DVD einlegen musst). Das kann ein paar Minuten dauern, gedulde Dich bitte ein wenig:



Nach der Installation fragt Dich YaST ob Du mehr Pakete installieren möchtest. Wähle No und verlasse YaST:

7 Bestandsaufnahme (II)

Jetzt überprüfen wir wieder, was wir haben, indem wir die Menüs erneut durchsuchen.


Unser Inventar sollte nun so aussehen:

Grafik: [x] Gimp
[x] F-Spot
[ ] Picasa

Internet: [x] Firefox
[x] Opera
[x] Flash Player
[x] gFTP
[x] Thunderbird
[x] Evolution
[x] aMule
[x] Azureus
[x] Bittorrent
[x] Pidgin
[ ] Skype
[ ] Google Earth
[x] Xchat IRC

Office: [x] OpenOffice Writer
[x] OpenOffice Calc
[x] Adobe Reader
[x] GnuCash
[x] Scribus

Sound & Video: [x] Amarok
[x] Audacity
[x] Banshee
[x] MPlayer
[x] Rhythmbox Music Player
[x] gtkPod
[x] XMMS
[x] dvd::rip
[x] Sound Juicer CD Extractor
[x] VLC Media Player
[x] Real Player
[x] Totem
[x] Xine
[x] Brasero
[x] GnomeBaker
[x] K3B
[x] Multimedia-Codecs

Programming: [x] NVU
[x] Quanta Plus

Andere: [ ] VMware Server
[ ] TrueType Fonts
[x] Java
[x] Read/Write Support for NTFS Partitions

Jetzt fehlen also noch die Picasa, Skype, Google Earth, VMware Server, und TrueType Schriftarten.

8 TrueType Schriftarten

Öffne Firefox und lade die Datei ftp://ftp.gwdg.de/pub/linux/misc/suser-jengelh/UNSPEC/noarch/MicrosoftFonts-1-jen14.noarch.rpm. Speichere sie auf Deiner Festplatte (z.B. auf dem Desktop):


Öffne dann ein Terminalfenster (Computer > More Applications... > Gnome Terminal):


Gib das

su

ins Terminalfenster ein und werde Benutzer.

Gehe dann in das Verzeichnis, din dem Du die MicrosoftFonts-1-jen14.noarch.rpm Datei gespeichert hast und (z.B. /home/falko/Desktop) und installiere die True Type Schriftart folgendermaßen:

cd /home/falko/Desktop
rpm -e agfa-fonts
rpm -ivh MicrosoftFonts-1-jen14.noarch.rpm
rm -f MicrosoftFonts-1-jen14.noarch.rpm

Danach kannst Du einen Word Prozessor wie öffnen. Du solltest dort viele neue Schriftarten finden (wie Arial, Verdana, etc.).

9 Skype

Um Skype runter zu laden gehe auf http://www.skype.com/download/skype/linux/, und wähle OpenSUSE 10+:


Speichere die Datei auf Deiner Festplatte (z.B. /home/falko/Desktop):


Öffne wieder ein Terminalfenster und werde Benutzert:

su

Gehe dann in das Verzeichnis, in dem Du Skype gespeichert hast und installiere es folgendermaßen:

cd /home/falko/Desktop
rpm -ivh skype-1.4.0.118-suse.i586.rpm
rm -f skype-1.4.0.118-suse.i586.rpm

10 Google Earth

Um Google Earth zu installieren, öffne ein Terminalfenster und werde Benutzer:

su

Lass dann Folgendes laufen

cd /home/falko/Desktop
wget http://dl.google.com/earth/client/current/GoogleEarthLinux.bin
sh GoogleEarthLinux.bin

Google Earth wird runter geladen und die Installation beginnt. Ein Google Earth Setup Fenster öffnet sich. Behalte alle Standardeinstellungen bein und klicke auf Begin Install:



Nach der Installation kannst Du auf Quit or on Start klicken, wenn Du Google Earth nun starten möchtest:


Danach entfernen wir den Google Earth Installer:

rm -f GoogleEarthLinux.bin


11 Picasa

Um Googles Picasa zu installieren, öffne ein Terminalfenster und werde Benutzer:

su

Lass Folgendes laufen

cd /home/falko/Desktop
wget http://dl.google.com/linux/rpm/stable/i386/picasa-2.2.2820-5.i386.rpm
rpm -ivh picasa-2.2.2820-5.i386.rpm
rm -f picasa-2.2.2820-5.i386.rpm

12 Bestandsaufnahme (III)

This is what we have now:

Grafik: [x] Gimp
[x] F-Spot
[x] Picasa

Internet: [x] Firefox
[x] Opera
[x] Flash Player
[x] gFTP
[x] Thunderbird
[x] Evolution
[x] aMule
[x] Azureus
[x] Bittorrent
[x] Pidgin
[x] Skype
[x] Google Earth
[x] Xchat IRC

Office: [x] OpenOffice Writer
[x] OpenOffice Calc
[x] Adobe Reader
[x] GnuCash
[x] Scribus

Sound & Video: [x] Amarok
[x] Audacity
[x] Banshee
[x] MPlayer
[x] Rhythmbox Music Player
[x] gtkPod
[x] XMMS
[x] dvd::rip
[x] Sound Juicer CD Extractor
[x] VLC Media Player
[x] Real Player
[x] Totem
[x] Xine
[x] Brasero
[x] GnomeBaker
[x] K3B
[x] Multimedia-Codecs

Programmierung: [x] NVU
[x] Quanta Plus

Andere: [ ] VMware Server
[x] TrueType Fonts
[x] Java
[x] Read/Write Support for NTFS Partitions

Nun ist alles installiert bis auf den VMware Server...

13 VMware Server

Mit dem VMware Server kannst Du Deinen alten Windows Desktop (den Du vorher mit dem VMware Converter in eine VMware virtuelle Maschine konvertiert hast, wie in diesem Tutorial beschrieben: http://www.howtoforge.com/vmware_converter_windows_linux) unter Deinem OpenSUSE Desktop laufen lassen. Das ist gerade dann sehr nützlich, wenn Du einige Programme benötigst, die nur für Windows existieren oder wenn Du langsam zu Linux überwechseln möchtest.

Um den VMware Server runter zu laden, gehe auf http://www.vmware.com/download/server/ und klicke auf Download Now:


Stimme dem Lizenzvertrad zu indem Du auf Yes klickst:


Lade dann den VMware Server für die Linux .tar.gz Datei runter (nicht die .rpm Datei!), gehe z.B. auf /home/falko/Desktop:


Um die Seriennummer zu bekommen, die Du brauchst um den VMware Server laufen zu lassen, gehe auf http://register.vmware.com/content/registration.html. Gib Deine persönlichen Daten an. Danach bekommst Du auf einer Seite die Seriennummer für den VMware Server. Schreibe sie auf oder drucke sie aus:



Um den VMware Server zu installieren, öffne ein Terminalfenster und werde Benutzer:

su

Gehe dann in das Verzeichnis, in dem Du den VMware Server abgelegt hast .tar.gz file, z.B. /home/falko/Desktop (ersetze falko mit Deinem eigenen Nutzernamen!):

cd /home/falko/Desktop

Bringe dann Deinen derzeitigen Kernel in Erfahrungl:

uname -r

Die Ausgabe, die ich bekam war Folgende 2.6.22.5-31-default.

Entpacke die VMware Server .tar.gz Datei und lass den Installer laufen:

tar xvfz VMware-server-*.tar.gz
cd vmware-server-distrib
./vmware-install.pl

Der Installer wird Dir eine Menge Fragen stellen. Die Standardwerte kannst Du einfach durch Drücken von <ENTER> beibehalten.

Wenn Du Folgendes siehst...

You must read and accept the End User License Agreement to continue.
Press enter to display it.

... drücke <ENTER>. Gehe die Lizenzbestimmung bis zum Ende durch und drücke dann

q

um die Bestimmungen zu verlassen. Stimme den Bestimmungen dann zu:

Do you accept? (yes/no) <-- yes
Wenn der VMware Installer die Kernel Header Dateien nicht automatisch findet, das heißt diese Frage auftaucht:

What is the location of the directory of C header files that match your running
kernel? [/usr/src/linux/include]

Du <ENTER> drückst und die gleiche Frage erneut erscheint, musst Du den richtigen Pfad manuell eingeben:

<-- /lib/modules/<yourkernel>/build/include

bei dem <yourkernel> mit der Ausgabe des Kommandos uname -r ersetzt werden muss. Daher gebe ich ein:

<-- /lib/modules/2.6.22.5-31-default/build/include

Die Installation geht weiter. Der Installer wird versuchen freie Subnetze zu erkennen. Wenn Dein Bildschirm so aussieht:

. vmnet1 is a host-only network on private subnet 192.168.222.0.

lines 1-2/2 (END)

und Du Dich fragst, warum die Installation nicht weiter geht: musst Du Folgendes drücken

q

(wie zuvor bei der Lizenzbestimmung).

Wenn Dich der Installer fragt

In which directory do you want to keep your virtual machine files?
[/var/lib/vmware/Virtual Machines]

kannst Du entweder den Standardwert beibehalten oder einen Ort festlegen, der genug freien Platz hat, Deine virtuelle Maschine abzulegen.

Am Ende der Installation wirst Du gebeten, Deine Seriennummer einzugeben:

Please enter your 20-character serial number.

Type XXXXX-XXXXX-XXXXX-XXXXX or 'Enter' to cancel:

Gib die Seriennummer für den VMware Server ein.

Wenn alles gut geht, sollte der Schluss der Ausgabes des Installers wie folgt aussehen:

Starting VMware services:
Virtual machine monitor done
Virtual ethernet done
Bridged networking on /dev/vmnet0 done
Host-only networking on /dev/vmnet1 (background) done
Host-only networking on /dev/vmnet8 (background) done
NAT service on /dev/vmnet8 done

Die Konfiguration des VMware Servers 1.0.4 build-56528 für Linux für den laufenden Kernel wurde erfolgreich abgeschlossen.

Nach der erfolgreichen Installation kannst Du die VMware Server Download Datei und das Installationsverzeichnis löschen:

cd /home/falko/Desktop
rm -fr vmware-server-distrib
rm -f VMware-server-*.tar.gz

Den VMware Server wirst Du unter Comouter > More Applications finden:


Wenn Du ihn startest, wähle Local host:


Danach kannst Du virtuelle Maschinen erstellen (oder Deine virtuelle Windows Maschine, die Du mit VMware Converter erstellt hast, importieren):

14 Bestandsaufnahme (IV)

Jetzt haben wir alle Programme installiert:

Grafik: [x] Gimp
[x] F-Spot
[x] Picasa

Internet: [x] Firefox
[x] Opera
[x] Flash Player
[x] gFTP
[x] Thunderbird
[x] Evolution
[x] aMule
[x] Azureus
[x] Bittorrent
[x] Pidgin
[x] Skype
[x] Google Earth
[x] Xchat IRC

Office: [x] OpenOffice Writer
[x] OpenOffice Calc
[x] Adobe Reader
[x] GnuCash
[x] Scribus

Sound & Video: [x] Amarok
[x] Audacity
[x] Banshee
[x] MPlayer
[x] Rhythmbox Music Player
[x] gtkPod
[x] XMMS
[x] dvd::rip
[x] Sound Juicer CD Extractor
[x] VLC Media Player
[x] Real Player
[x] Totem
[x] Xine
[x] Brasero
[x] GnomeBaker
[x] K3B
[x] Multimedia-Codecs

Programmierung: [x] NVU
[x] Quanta Plus

Andere: [x] VMware Server
[x] TrueType Fonts
[x] Java
[x] Read/Write Support for NTFS Partitions

15 Links