Der Perfekte Desktop - PCLinuxOS 2007

Version 1.0
Author: Falko Timme


Diese Anleitung veranschaulicht, wie man einen PCLinuxOS 2007 Desktop einrichtet, der ein vollwertiger Ersatz für den Windows Desktop ist, das heißt der alle benötigten Programme enthält, die man auch bei Windows verwendet. Die Vorteile liegen auf der Hand: Man bekommt ein sicheres System ohne DRM Beschränkungen, das sogar auf alten Festplatten läuft. Und das Beste daran ist: Jegliche Software ist kostenlos.

Ich finde, dass PCLinuxOS sehr einfach zu installieren und zu bedienen sowie eine echte Alternative ist. Bis jetzt habe ich gedacht, dass Ubuntu die beste Linux Desktop Distribution ist. Da bin ich mir jetzt nicht mehr so sicher, da ich nun PCLinuxOS verwendet habe. Ich bin wirklich beeindruckt.

Allerdings möchte ich an dieser Stelle darauf hinweisen, dass dies hier nicht der einzige Weg ist, ein solches System zu installieren. Es gibt viele Möglichkeiten - ich selbst habe mich für diese entschieden. Ich kann aber nicht garantieren, dass diese Lösung bei jedem funktioniert bzw. für jeden die richtige ist!

1 Vorbemerkung

Um einen Windows Desktop vollständig zu ersetzen, möchte ich, dass der PCLinuxOS 2007 Desktop folgende Software installiert hat:

Grafik:

  • The GIMP - Kostenloses Pendant zum Adobe Photoshop
  • F-Spot - umfangreiche Bildverwaltungssoftware für den GNOME Desktop
  • Google Picasa - Programm für Organisation und Bearbeitung von Digitalfotos

Internet:

  • Firefox
  • Opera
  • Flash Player 9
  • gFTP - Multithreaded FTP Client
  • Thunderbird - E-Mail und News Client
  • Evolution - Verknüpft E-mail, Kalender, Adressbuch und Task List Management Funktionenc
  • aMule - P2P File Sharing Application
  • Bittorrent client
  • Azureus - Java Bittorrent Client
  • Kopete - Multi-Platform Instant Messaging Client
  • Skype
  • Google Earth
  • Xchat IRC - IRC Client

Office:

  • OpenOffice Writer - Ersatz für Microsoft Word
  • OpenOffice Calc - Ersatz für Microsoft Excel
  • Adobe Reader
  • GnuCash - Programm, das doppelte Buchführung unterstützt , ähnlich wie Quicken
  • Scribus - Open Source Desktop Publishing (DTP) Programm

Sound & Video:

  • Amarok - Audio Player
  • Audacity - kostenloser, Open Source, Cross Platform Digital Audio Editor
  • Banshee - Audio Player, Kodieren und Dekodieren verschiedener Formate und Synchronisation von Musik mit Apple iPods
  • MPlayer - Media Player (video/audio), der Windows WMA unterstützt
  • Rhythmbox Music Player - Audio Player (ähnlich wie Apple’s iTunes), mit iPod-Unterstützung
  • gtkPod - Software, die ähnlich wie Apple’s iTunes ist, unterstützt den iPod, iPod Nano, iPod Shuffle, iPod Photo, und iPod Mini
  • XMMS - Audio Player ähnlich wie Winamp
  • dvd::rip - DVD Kopierprogramm
  • Kino - kostenloser Digitalvideoeditor
  • Sound Juicer CD Extractor - CD Ripper, unterstützt verschiedene Audio Codecs
  • VLC Media Player - Media Player (video/audio)
  • Real Player
  • Totem - Media Player (video/audio)
  • Xine - Media Player, unterstützt verschiedene Formate; kann DVDs spielen
  • GnomeBaker - CD/DVD Brennprogramm
  • K3B - CD/DVD Brennprogramm
  • Multimedia-Codecs

Programmierung:

  • Nvu- WYSIWYG HTML Editor, ähnlich wie Macromedia Dreamweaver, aber nicht so funktionsreich (noch nicht)
  • Bluefish - Texteditor, passend für viele Programmierungs- und Markup-Sprachen
  • Quanta Plus - Web-Entwicklungs-Umgebung, enthält WYSIWYG Editor

Andere:

  • VMware Server - lässt Deinen alten Windows Desktop als virtuelle Machine unter Deinem Linux Desktop laufen, damit Du Windows nicht ganz aufgeben musst
  • TrueType Schriftarten
  • Java
  • Read/Write Unterstützung für NTFS Partitionen
PCLinuxOS 2007 installiert KDE (K Desktop Environment) standardmäßig.

In dieser Anleitung werde ich den Benutzernamen falko verwenden und alle notwendigen Dateien auf falkos Desktop laden, was das Equivalent zu dem Verzeichnis /home/falko/Desktop ist. Wenn Du einen anderen Benutzernamen verwendest (was sehr wahrscheinlich der Fall sein wird ;-)), ersetze bitte falko mit Deinem eigenen Benutzernamen. Wenn ich also einen Befehl wie diesen verwende

cd /home/falko/Desktop

musst Du falko ersetzen.

2 Installation Des Basissystems

Lade das PCLinuxOS 2007 CD Iso Image von http://www.pclinuxos.com/index.php?option=com_ionfiles&Itemid=28 runter, brenne es auf eine CD und starte Deinen Computer von der CD aus. Wähle bei der Startaufforderung LiveCD:


Das System startet einen Desktop, der im RAM Deines Systems läuft (die PCLinuxOS Installations-CD ist außerdem eine Live-CD) ohne etwas auf Deiner Festplatte zu verändern. Das hat den Vorteil, dass Du testen kannst, wie PCLinuxOS auf Deiner Festplatte läuft, bevor Du es letztlich installierst.


Wähle ein Tastaturlayout aus:


Wähle dann Deine Zeitzone:


Wenn Du magst, kannst Du die Automatic Time Synchronization (NTP) freischalten:


Konfiguriere als Nächstes Deine Netzwerkverbindung. Mein System ist in einem lokalen Netzwerk, also wähle ich Ethernet:


Wähle das Netzwerkgerät aus, das Du konfigurieren möchtest:


Wir brauchen keine statische IP Adresse auf einem Desktop Computer, also kannst Du Automatic IP (BOOTP/DHCP) wählen:


Aktiviere Get DNS servers from DHCP and Assign host name from DHCP address:


Wähle Start the connection at boot. Wähle nicht Allow users to manage the connection wenn Du nicht möchtest, dass normale Desktopbenutzer volle Kontrolle über die Netzwerkeinstellungen haben:



Starte die Netzwerkverbindung nun:


Die Netzwerkeinstellungen sind nun abgeschlossen:


Als Nächstes erscheint das Login-Feld zu unserem LiveCD Desktop. Es gibt zwei Logins:
  • Benutzer root mit dem Passwort root
  • Benutzer guest mit dem Passwort guest
Wir melden uns als guest an:


Der Desktop wird initialisiert:


So sieht der LiveCD Desktop aus. Klicke auf Install PCLinuxOS um die Installation auf der Festplatte zu starten:


Um die Installation zu starten, müssen wir das Root Passwort eingeben (was root ist):


Der Installations-wizard startet. Klicke auf Next:


Wähle den Typ Deiner Festplatte (normalerweise ist das Normal Hard drive (ide,sata)):


Die PCLinuxOS Standard-Partitionierung ist für unsere Zwecke in Ordnung, also kannst Du Use free space wählen.


Wenn Du absolut sicher bist, dass Du die Partitionen formatieren möchtest, klicke auf Next:


Deine neuen Partitionen werden nun formatiert:


Klicke danach auf Next um die PCLinuxOS Installation zu starten:


Die Installation startet. Das kann ein paar Minuten dauern, habe bitte etwas Geduld:


Danach müssen wir den Bootloader konfigurieren. Die Standard-Einstellungen sind in Ordnung, wir können also auf Next klicken:



Die Standard-Boot-Menü-Einträge sind auch in Ordnung, also klicken wir auf Finish:


Lege danach das Root Passwort an:


Richte dann ein normales Benutzerkonto ein (falko in diesem Beispiel; das ist der Benutzer, mit dem wir uns später auf dem Desktop anmelden werden) und klicke auf Accept user:


Wir brauchen kein weiteres Benutzerkonto, also klicken wir auf Done:


Klicke auf Finish um die Installation zu vervollständigen:


Um unsere neue Installation anzuwenden, müssen wir neu starten und die PCLinuxOS CD aus dem CD Laufwerk entfernen. Melde Dich aus der derzeitigen Desktop Sitzung ab indem Du auf das PC Symbol in der Ecke unten links klickst, wähle dann im erscheinenden Menü Log out:


Klicke auf End Current Session:


Wir kommen nun zurück zum Login-Feld:


Klicke auf System Menu und wähle Shutdown im erscheinenden Menü:


Klicke dann auf Restart Computer:


Das System fährt runter. Entferne die PCLinuxOS CD und drücke <ENTER>:


Wähle danach Linux im Bootloader Menü (oder warte ein paar Sekunden):


Das System startet:


Melde Dich mit Deinem Benutzernamen und Passwort an:


Der Desktop wird initialisiert:


So sieht Dein neuer Desktop aus:


Nun ist das Basissystem bereit für die Anwendung.

3 Flash Player

PCLinuxOS 2007 installiert den Macromedia Flash Player standardmäßig. Um herauszufinden, ob der Flash plugin funktioniert, starte Firefox. Gib dann about:plugins in die Adresszeile ein. Firefox wird dann alle installierten plugins auflisten, wie auch den Flash Player (Version 9.0r31 ist die Neuste als diese Anleitung verfasst wurde):


Du kannst nun eine Webseite öffnen, von der Du weißt, dass sie Flash verwendet. Zum Beispiel hat www.spiegel.de Video Nachrichten in Flash. Du solltest nun in der Lage sein, Flash Movies zu sehen (und zu hören):


Eine weitere Webseite, die Flash Movies verwendet, ist YouTube.

4 Bestandsaufnamhme - Was haben wir bis jetzt

Lass uns nun alle Menüs durchsuchen, um herauszufinden, welche Programme bereits installiert sind (natürlich ist der Flash plugin nicht in den Menüs aufgelistet, da es ein Browser plugin ist - deswegen haben wir im vorherigen Kapitel überprüft, ob er funktioniert). Folgende Situation solltest Du nun vorfinden ([x] markiert ein Programm, das bereits installiert ist, wohingegen [ ] bedeutet, dass das jeweilige Programm noch nicht installiert ist):

Grafik: [x] The GIMP
[ ] F-Spot
[ ] Picasa

Internet: [x] Firefox
[ ] Opera
[x] Flash Player
[ ] gFTP
[x] Thunderbird
[ ] Evolution
[ ] aMule
[ ] Bittorrent
[ ] Azureus
[x] Kopete
[ ] Skype
[ ] Google Earth
[x] Xchat IRC

Office: [x] OpenOffice Writer
[x] OpenOffice Calc
[ ] Adobe Reader
[ ] GnuCash
[ ] Scribus

Sound & Video: [x] Amarok
[ ] Audacity
[ ] Banshee
[x] MPlayer
[ ] Rhythmbox Music Player
[ ] gtkPod
[ ] XMMS
[ ] dvd::rip
[ ] Kino
[ ] Sound Juicer CD Extractor
[ ] VLC Media Player
[ ] Real Player
[ ] Totem
[ ] Xine
[ ] GnomeBaker
[x] K3B
[ ] Multimedia-Codecs

Programmierung: [ ] Nvu
[ ] Bluefish
[ ] Quanta Plus

Andere: [ ] VMware Server
[ ] True Type fonts
[x] Java
[ ] Read/Write Support for NTFS partitions

Einige Programme sind bereits installiert...

5 Konfiguriere Online Software-Paketdatenbanken

Nun konfigurieren wir die online Software-Paketdatenbanken, die unser PCLinuxOS 2007 System benötigt, um weitere Software zu installieren. Klicke auf das Symbol des Synaptic Package Managers:


Um Synaptic laufen zu lassen, benötigen wir Root Privilegien, also müssen wir das Root Passwort eingeben:


Nachdem Synaptic gestartet ist, gehen wir zu Settings > Repositories:


Das "Repositories"-Fenster erscheint. Wähle eine oder mehrere Paketdatenbanken, die in Deiner Nähe sind (z.B. habe ich die ftp://ftp.belnet.be, ftp://ftp.ch.debian.org und http://ftp.nl.freebsd.org Paketdatenbanken gewählt und die http://spout.ossg.indiana.edu Paketdatenbank deaktiviert). Klicke danach auf OK:


Wir erhalten eine Nachricht, in der uns mitgeteilt wird, dass wir auf Reload klicken müssen, da wir die Paketdatenbanken geändert haben:


Das tun wir jetzt: Wir klicken in Synaptic auf Reload:


Unsere Paketdatenbanken werden aktualisiert:

6 Installation Von Zusätzlichen Softwarepaketen

Immer noch in Synaptic installieren wir folgende Software:


Wir werden folgende Pakete installieren:
  • f-spot
  • picasa
  • opera
  • gftp
  • evolution
  • amule
  • bittorrent-gui
  • skype
  • googleearth
  • gnucash
  • gnucash-hbci
  • gnucash-ofx
  • scribus
  • audacity
  • banshee
  • banshee-ipod
  • rhythmbox
  • gtkpod
  • xmms*
  • dvdrip
  • kino
  • sound-juicer
  • vlc*
  • RealPlayer
  • RealPlayer-rpnp
  • win32-codecs
  • totem*
  • xine-ui
  • gnomebaker
  • nvu
  • bluefish
  • kdewebdev-suite
  • webcore-fonts
  • ntfs-config
  • perl-devel (needed by VMware)
Du kannst Die Suchfunktion von Synaptic verwenden um nach den Paketen zu suchen:



Um ein Paket zur Installation auszuwählen, klicke auf dessen Ankreuzfeld und wähle aus dem Menü, das sich öffnet Mark for Installation:


Falls ein Paket eine Abhängigkeit hat, die erfüllt werden muss, erscheint ein Fenster. Akzeptiere die Abhängigkeiten indem Du auf Mark klickst:


Nachdem Du die gewünschten Pakete ausgewählt hast, klicke auf Apply:


Bestätige Deine Auswahl indem Du auf Apply klickst:


Die Pakete werden aus den Paketdatenbanken runter geladen und installiert. Das kann ein paar Minuten dauern, sei bitte etwas geduldig:



Nach der Installation erscheint eine Nachricht des webcore-fonts Paketes. Es ist keine Fehlermeldung, Dir wird nur mitgeteilt, wo Du nähere Informationen über das Paket finden kannst. Klicke auf Close:


Danach kannst Du den Synaptic Package Manager schließen.

7 Bestandsaufnahme (II)

Lass uns nun erneut überprüfen, was wir bis jetzt haben indem wir die Menüs erneut durchsuchen. Unser Bestand sollte wie folgt aussehen:

Grafik: [x] The GIMP
[x] F-Spot
[x] Picasa

Internet: [x] Firefox
[x] Opera
[x] Flash Player
[x] gFTP
[x] Thunderbird
[x] Evolution
[x] aMule
[x] Bittorrent
[ ] Azureus
[x] Kopete
[x] Skype
[x] Google Earth
[x] Xchat IRC

Office: [x] OpenOffice Writer
[x] OpenOffice Calc
[ ] Adobe Reader
[x] GnuCash
[x] Scribus

Sound & Video: [x] Amarok
[x] Audacity
[x] Banshee
[x] MPlayer
[x] Rhythmbox Music Player
[x] gtkPod
[x] XMMS
[x] dvd::rip
[x] Kino
[x] Sound Juicer CD Extractor
[x] VLC Media Player
[x] Real Player
[x] Totem
[x] Xine
[x] GnomeBaker
[x] K3B
[x] Multimedia-Codecs

Programmierung: [x] Nvu
[x] Bluefish
[x] Quanta Plus

Andere: [ ] VMware Server
[x] True Type fonts
[x] Java
[x] Read/Write Support for NTFS partitions

Nur Azureus, der Adobe Reader und der VMware Server fehlen noch...

8 Adobe Reader

Um den Adobe Reader runter zu laden, gehe zu http://www.adobe.com/products/acrobat/readstep2_allversions.html und wähle Folgendes aus:

Operating system: Unix/Linux
Version: Linux (.rpm)
Deine Sprache

Klicke dann auf Continue:


Klicke danach auf Download Adobe Reader:


Speichere die Datei auf der Festplatte (z.B. den Desktop, z.B. /home/falko/Desktop):


Nachdem der Download abgeschlossen ist, öffne ein Terminalfenster (z.B. System > Terminals > Konsole) und gib ein

su

um Rootanwender zu werden.

Gehe dann in das Verzeichnis, in dem Du die Adobe Reader .rpm Datei (z.B. /home/falko/Desktop) gespeichert hast und installiere ihn wie folgt:

cd /home/falko/Desktop/
rpm -ivh AdobeReader_enu-7.0.9-1.i386.rpm

Adobe Reader wird nun installiert. Folgende Nachricht:

error: failed to stat /proc/bus/usb: No such file or directory

kannst Du ignorieren.

Lösche danach die Adobe Reader .rpm Datei:

rm -f AdobeReader_enu-7.0.9-1.i386.rpm

9 Azureus

Um Azureus zu installieren, müssen wir immer noch als Rootanwender in der Kommandozeile angemeldet sein. Von dieser Adresse können wir die Azureus .rpm Datei runter laden: ftp://ftp.pbone.net/mirror/www.pclinuxos.com/apt/pclinuxos/2007/RPMS.testing/

wget ftp://ftp.pbone.net/mirror/www.pclinuxos.com/apt/pclinuxos/2007/RPMS.testing/azureus-2.5.0.4-2pclos2007.i586.rpm

Danach installieren wir es wie folgt:

rpm -ivh azureus-2.5.0.4-2pclos2007.i586.rpm

Folgende Nachricht:

error: failed to stat /proc/bus/usb: No such file or directory

kannst Du ignorieren.

Dann löschen wir die Azureus .rpm Datei:

rm -f azureus-2.5.0.4-2pclos2007.i586.rpm


10 VMware Server

Mit dem VMware Server kannst Du Deinen alten Windows Desktop (den Du vorher mit dem VMware Converter in eine virtuelle Maschine konvertiert hast, was in dieser Anleitung beschrieben wird: http://www.howtoforge.com/vmware_converter_windows_linux) unter Deinem PCLinuxOS Desktop laufen lassen. Das kann sehr nützlich sein, wenn Du Programme unter Windows verwenden möchtest, auf die Du nicht verzichten kannst oder wenn Du erst langsam zu Linux überwechseln möchtest.

Um den VMware Server runter zu laden, gehe zu http://www.vmware.com/download/server/ und klicke auf Download Now:


Akzeptiere die Lizenzbestimmungen indem Du auf Yes klickst:


Lade dann den VMware Server für die Linux .tar.gz Datei (nicht die rpm Datei!) auf Deinen Desktop (z.B. in /home/falko/Desktop):



Um die Seriennummer für den VMware Server zu beziehen, gehe zu http://register.vmware.com/content/registration.html. Gib Deine persönlichen Daten an. Danach erscheint eine Seite mit der Seriennummer für den VMware Server. Schreibe sie auf oder drucke sie aus:


Um den VMware Server zu installieren, öffne ein Terminalfenster und werde Rootanwender:

su

Gehe dann in das Verzeichnis, in dem Du die VMware Server .tar.gz Datei gespeichert hast, z.B. /home/falko/Desktop (ersetze falko mit Deinem eigenen Benutzernamen!):

cd /home/falko/Desktop

Entpacke die VMware Server .tar.gz Datei und lass den Installer laufen:

tar xvfz VMware-server-*.tar.gz
cd vmware-server-distrib
./vmware-install.pl

Der Installer wird Dir eine Menge Fragen stellen. Du kannst die Standardwerte immer beibehalten indem Du einfach <ENTER> drückst. Wenn Du gefragt wirst

In which directory do you want to keep your virtual machine files?
[/var/lib/vmware/Virtual Machines]

kannst Du entweder den Standardwert beibehalten oder einen Ort festlegen, der genug freien Speicherplatz hat, um Deine virtuellen Maschinen zu speichern.

Am Ende der Installation wirst Du gebeten, eine Seriennummer einzugeben:

Please enter your 20-character serial number.

Type XXXXX-XXXXX-XXXXX-XXXXX or 'Enter' to cancel:

Gib die Seriennummer für den VMware Server ein.

Nach der erfolgreichen Installation kannst Du die VMware Server Download-Datei und das Installationsverzeichnis löschen:

cd ../
rm -f VMware-server*
rm -fr vmware-server-distrib/

Nun müssen wir einen Menüeintrag für den VMware Server anlegen. Klicke mit der rechten Mouse-Tast auf das PC-Symbol:


und wähle Menu Editor.

Ich möchte, dass der Menüeintrag des VMware Servers im Untermenü des Systems ist, also markiere ich System und klicke auf das New Item Feld:


Als Item name gebe ich "VMware Server" ein:


Im Command Feld gebe ich /usr/bin/vmware ein:


Dann klicke ich auf das Symbol-Feld:


und wähle das VMware Symbol:


Danach können wir das KDE Menü Editor Fenster schließen. Dabei wirst Du gefragt, ob Du Deine Änderungen speichern möchtest. Klicke auf Save:


Nun findest Du den VMware Server im Untermenü des Systems.

Wenn Du ihn startest, wähle Local host:



Danach kannst Du virtuelle Maschinen erstellen (oder Deine Windows Maschine importieren, die Du mit dem VMware Converter erstellt hast):

11 Bestandsaufnahme (III)

Nun sind alle gewünschten Programme installiert:

Grafik: [x] The GIMP
[x] F-Spot
[x] Picasa

Internet: [x] Firefox
[x] Opera
[x] Flash Player
[x] gFTP
[x] Thunderbird
[x] Evolution
[x] aMule
[x] Bittorrent
[x] Azureus
[x] Kopete
[x] Skype
[x] Google Earth
[x] Xchat IRC

Office: [x] OpenOffice Writer
[x] OpenOffice Calc
[x] Adobe Reader
[x] GnuCash
[x] Scribus

Sound & Video: [x] Amarok
[x] Audacity
[x] Banshee
[x] MPlayer
[x] Rhythmbox Music Player
[x] gtkPod
[x] XMMS
[x] dvd::rip
[x] Kino
[x] Sound Juicer CD Extractor
[x] VLC Media Player
[x] Real Player
[x] Totem
[x] Xine
[x] GnomeBaker
[x] K3B
[x] Multimedia-Codecs

Programmierung: [x] Nvu
[x] Bluefish
[x] Quanta Plus

Andere: [x] VMware Server
[x] True Type fonts
[x] Java
[x] Read/Write Support for NTFS partitions

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