Der Perfekte Desktop - Ubuntu 7.04 Feisty Fawn

Version 1.0
Author: Falko Timme


Mit der Veröffentlichung des neuen Betriebssystems von Microsoft (Vista) sehen sich aus mehreren Gründen immer mehr Leute nach Alternativen zu Windows um. Diese Anleitung veranschaulicht denjenigen, die zu Linux überwechseln wollen, wie sie einen Linux Desktop (in dieser Anleitung Ubuntu 7.04 Feisty Fawn) einrichten, der ein vollwertiger Ersatz für ihren Windows Desktop ist, d.h. der alle benötigten Programme enthält, die man auch bei Windows verwendet. Die Vorteile liegen auf der Hand: Man bekommt ein sicheres System ohne DRM Beschränkungen, das sogar auf alten Festplatten läuft. Und das Beste daran ist: Jegliche Software ist kostenlos.

Allerdings möchte ich an dieser Stelle darauf hinweisen, dass dies hier nicht der einzige Weg ist, ein solches System zu installieren. Es gibt viele Möglichkeiten - ich selbst habe mich für diese entschieden. Ich kann aber nicht garantieren, dass diese Lösung bei jedem funktioniert bzw. für jeden die richtige ist!

1 Vorbemerkung

Um einen Windows Desktop vollständig zu ersetzen, möchte ich, dass auf dem Ubuntu Feisty Fawn Desktop folgende Software installiert ist:

Grafik:

  • The GIMP - Kostenloses Pendant zum Adobe Photoshop
  • F-Spot - umfangreiche Bildverwaltungssoftware für den GNOME Desktop
  • Google Picasa - Programm für Organisation und Bearbeitung von Digitalfotos

Internet:

  • Firefox
  • Opera
  • Flash Player 9
  • gFTP - Multithreaded FTP Client
  • Thunderbird - E-Mail und News Client
  • Evolution - Verknüpft E-mail, Kalender, Adressbuch und Task List Management Funktionen
  • aMule - P2P File Sharing Application
  • Bittorrent Client
  • Azureus - Java Bittorrent Client
  • Gaim - Multi-Platform Instant Messaging Client
  • Skype
  • Google Earth
  • Xchat IRC - IRC Client

Office:

  • OpenOffice Writer - Ersatz für Microsoft Word
  • OpenOffice Calc - Ersatz für Microsoft Excel
  • Adobe Reader
  • GnuCash - Programm, das doppelte Buchführung unterstützt , ähnlich wie Quicken
  • Scribus - Open Source Desktop Publishing (DTP) Programm

Sound & Video:

  • Amarok - Audio Player
  • Audacity - kostenloser, Open Source, Cross Platform Digital Audio Editor
  • Banshee - Audio Player, Kodieren und Dekodieren verschiedener Formate und Synchronisation von Musik mit Apple iPods
  • MPlayer - Media Player (video/audio), der Windows WMA unterstützt
  • Rhythmbox Music Player - Audio Player (ähnlich wie Apple’s iTunes), mit iPod-Unterstützung
  • gtkPod - Software, die ähnlich wie Apple’s iTunes ist, unterstützt den iPod, iPod Nano, iPod Shuffle, iPod Photo, und iPod Mini
  • XMMS - Audio Player ähnlich wie Winamp
  • dvd::rip - DVD Kopierprogramm
  • Kino - kostenloser Digitalvideoeditor
  • Sound Juicer CD Extractor - CD Ripper, unterstützt verschiedene Audio Codecs
  • VLC Media Player - Media Player (video/audio)
  • Real Player
  • Totem - Media Player (video/audio)
  • Xine - Media Player, unterstützt verschiedene Formate; kann DVDs spielen
  • GnomeBaker - CD/DVD Brennprogramm
  • K3B - CD/DVD Brennprogramm
  • Multimedia-Codecs

Programmierung:

  • Nvu - WYSIWYG HTML Editor, ähnlich wie Macromedia Dreamweaver, aber nicht so funktionsreich (noch nicht)
  • Bluefish - Texteditor, passend für viele Programmierungs- und Markup-Sprachen
  • Quanta Plus - Web-Entwicklungs-Umgebung, enthält WYSIWYG Editor

Andere:

  • VMware Server - lässt Deinen alten Windows Desktop als virtuelle Machine unter Deinem Linux Desktop laufen, damit Du Windows nicht ganz aufgeben musst
  • TrueType Schriftarten
  • Java
  • Lese-/Schreibunterstützung für NTFS Partitionen
Ubuntu installiert den GNOME Desktop automatisch.

Viele unserer gewünschten Programme sind in den Ubuntu Paketdatenbanken verfügbar, einige von ihnen wurden von der Ubuntu Community bereit gestellt. Der Rest (außer Nvu) kann mit Hilfe von Automatix bezogen werden.

In dieser Anleitung werde ich den Benutzernamen falko verwenden. Bitte ersetze ihn mit Deinem eigenen Benutzernamen.

2 Installation des Basissystems

Die Installation des Basissystems ist so einfach wie bis drei zählen, da der Ubuntu Installer nicht viele Auswahlmöglichkeiten offeriert, Du kannst also nichts falsch machen.

Lade das Ubuntu Feisty Fawn Desktop (nicht Server!) Iso Image von http://www.ubuntu.com/download, brenne es auf eine CD und starte Deinen Computer von der CD aus. Wähle bei der Startaufforderung Start or install Ubuntu:


Das System fährt hoch und startet eine Benutzeroberfäche, die nur im Arbeitsspeicher des Computers läuft (die Ubuntu Installations-CD ist ebenfalls eine Live-CD), ohne etwas auf Deiner Festplatte zu ändern. Das hat den Vorteil, dass Du ausprobieren kannst, wie Ubuntu auf Deiner Festplatte funktioniert ohne es letztendlich zu installieren.


Nachdem der Live-CD Desktop gestartet ist, klicke (Doppelklick) auf dem Desktop auf das Install Symbol um die Installation zu starten:


Der Installer startet. Wähle zuerst Deine Sprache:


Wähle dann Deine Zeitzone:


Ändere, wenn nötig, das Tastaturlayout:


Jetzt kommen wir zur Partitionierung unserer Festplatte. Für gewöhnlich ist Guided - use entire disk eine gute Wahl, sofern Du keine benutzerdefinierten Partitionen möchtest und genau weißt, was Du tust. Erase entire disk erstellt für uns eine große / Partition:


Falls der Installer eine Windows Partition auf Deiner Festplatte findet, bietet er Dir an, diese Einstellungen in Deine neue Ubuntu Installation zu importieren. Wenn keine Windows Partition vorhanden ist, gibt es natürlich nichts zu importieren:



Gib Deinen (echten) Namen sowie Deinen gewünschten Benutzernamen mit Passwort ein und klicke auf Forward:


Der nächste Bildschirm zeigt eine Zusammenfassung der Installationseinstellungen an. Klicke auf Install um die Installation zu starten:


Die Festplatte wird partitioniert und das Ubuntu System wird installiert. Das kann ein paar Minuten in Anspruch nehmen, gedulde Dich also ein wenig:


Nachdem die Installation abgeschlossen ist, müssen wir das System neu starten um es benutzen zu können. Klicke auf Restart now:


Der Live-CD Desktop fährt runter. Am Ende (wenn Du den blauen Text ganz unten siehst) wird die CD ausgeworfen. Entferne sie aus dem CD-Laufwerk und drücke <ENTER> um in Deinem neuen Ubuntu Desktop hochzufahren:


Dein neues Ubuntu System startet. Melde Dich auf dem Desktop mit Deinem Benutzernamen und Passwort, das Du während der Installation angelegt hast, an:



So sieht Dein neuer Desktop aus:


Jetzt ist das Basissystem zur Anwendung bereit.

3 Das System aktualisieren

Wenn Du Dich zum ersten Mal anmeldest, siehst Du in der Taskleiste höchstwahrscheinlich ein orange-farbenes Update Symbol (in der rechten Ecke, oben), was bedeutet, dass für die installierte Software Updates verfügbar sind. Um diese zu installieren, klicke auf das orange-farbene Symbol:


Der Update Manager teilt Dir mit, welche Updates verfügbar sind. Klicke auf Install Updates um sie zu installieren:


Gib Dein Passwort ein:


Die Updates werden runter geladen und installiert (das kann wenige Minuten dauern):




Wenn die Aktualisierung abgeschlossen ist, klicke auf Close:


Schließe dann den Update Manager:


Das orange-farbene Update Symbol ist nun verschwunden. Das System ist auf dem neusten Stand.

4 Menüs bearbeiten

Beim Durchsuchen des Applications Menüs erhältst Du einen Überblick über bereits installierte Programme. Leider werden nicht alle Programme angezeigt. Zum Beispiel haben wir den BitTorrent Client und den CD Player bereits installiert, beides taucht aber im Menü nicht auf. Daher werden wir jetzt das Menü bearbeiten, damit diese beiden Programme auch aufgelistet werden.

Klicke mit der rechten Mouse-Taste auf Applications und wähle Edit Menus:


Gehe zum Internet Untermenü und aktiviere BitTorrent:


Gehe dann zum Sound & Video Untermenü und aktiviere CD Player. Klicke danach auf Close:


Jetzt sollten beide Programme im Applications Menü zu sehen sein (in ihren entsprechenden Untermenüs).

5 Bestandsaufnahme - Was haben wir bis jetzt

Lass uns nun alle Menüs unter Applications durchsuchen um herauszufinden, welche unserer benötigten Programme bereits installiert sind:


Folgende Situation solltest Du vorfinden ([x] markiert ein Programm, das bereits installiert ist, während [ ] ein Programm ist, das noch fehlt):

Grafik: [x] The GIMP
[x] F-Spot
[ ] Picasa

Internet: [x] Firefox
[ ] Opera
[ ] Flash Player
[ ] gFTP
[ ] Thunderbird
[x] Evolution
[ ] aMule
[x] Bittorrent
[ ] Azureus
[x] Gaim
[ ] Skype
[ ] Google Earth
[ ] Xchat IRC

Office: [x] OpenOffice Writer
[x] OpenOffice Calc
[ ] Adobe Reader
[ ] GnuCash
[ ] Scribus

Sound & Video: [ ] Amarok
[ ] Audacity
[ ] Banshee
[ ] MPlayer
[x] Rhythmbox Music Player
[ ] gtkPod
[ ] XMMS
[ ] dvd::rip
[ ] Kino
[x] Sound Juicer CD Extractor
[ ] VLC Media Player
[ ] Real Player
[x] Totem
[ ] Xine
[ ] GnomeBaker
[ ] K3B
[ ] Multimedia-Codecs

Programmierung: [ ] Nvu
[ ] Bluefish
[ ] Quanta Plus

Andere: [ ] VMware Server
[ ] TrueType fonts
[ ] Java
[ ] Read/Write support for NTFS partitions

Einige Programme sind also schon installiert...

6 Installation weiterer Software-Pakete

Um zusätzliche Programme zu installieren, gehe zu Applications > Add/Remove...:


Das Add/Remove Applications Fenster öffnet sich. Wähle All available applications im Show: Menü:



Wähle folgende Pakete zur Installation aus:
  • Amarok
  • aMule
  • aMule GUI
  • Audacity
  • Azureus
  • Banshee Music Player
  • Bluefish Editor
  • CD/DVD Writer GnomeBaker
  • dvd::rip
  • gFTP
  • GnuCash Finance Management
  • GStreamer extra plugins
  • GStreamer ffmpeg video plugin
  • GStreamer plugins for aac, xvid, mpeg2, faad
  • GStreamer plugins for mms, wavpack, quicktime, musepack
  • gtkpod
  • gxine
  • Java 1.4 plugin for mozilla/firefox
  • Java Web Start 1.4
  • K3b
  • Kino
  • MPlayer Movie Player
  • MPlayer Plugin for Mozilla
  • Printers
  • Print Jobs (CUPS)
  • Quanta Plus
  • Scribus
  • Sun Java 5.0 Plugin
  • Sun Java 5.0 Runtime
  • Sun Java 6 Web Start
  • Thunderbird Mail
  • Ubuntu Studio
  • VLC media player
  • XChat IRC Client
  • Xine extra plugins
  • XMMS
Es sind noch viele weitere Programme erhältlich, die Du natürlich auch installieren kannst, wenn Du magst.

Einige Pakete erwarten eine Bestätigung wenn Du sie auswählst. Zum Beispiel werden einige Pakete von der Ubuntu Community betreut, andere werden kategorisiert als nicht bestätigt oder begrenzt. Bestätige sie indem Du auf Install klickst:



Einige andere Pakete haben Abhängigkeiten, die mit installiert werden müssen, wenn Du ein solches Paket auswählst. Zum Beispiel hat aMule GUI einige Abhängigkeiten. Wenn Du aMule GUI auswählst, öffnet sich ein neues Fenster, dass Dich über die Abhängigkeiten informiert. Installiere sie mit indem Du auf Install All klickst:


Nachdem Du alle gewünschten Pakete ausgewählt hast, klicke auf Apply in der unteren rechten Ecke:


Bestätige Deine Auswahl indem Du auf Apply klickst:


Gib bitte Dein Passwort ein:


Danach werden alle ausgwählten Pakete runter geladen und installiert:


Einige Pakete verlangen die Bestätigung ihrer Lizenzbestimmung (zum Beispiel j2re1.4 und sun-java5-bin):



Nachdem alle Pakete installiert wurden, klicke auf Close:


Ein kleines Fenster öffnet sich, in dem Du auswählen kannst, A small window opens where you can select to start any of your new applications. Close it and then leave the Add/Remove Applications window:


7 VMware Server

Mit dem VMware Server kannst Du Deinen alten Windows Desktop (den Du zuvor mit dem VMware Converter in eine virtuelle Maschine konvertiert hast, was in dieser Anleitung beschrieben wird: http://www.howtoforge.com/vmware_converter_windows_linux) unter Deinem Ubuntu Desktop ausführen. Das kann sehr nützlich sein, wenn Du Programme unter Windows verwenden möchtest, auf die Du nicht verzichten kannst oder wenn Du erst langsam zu Linux überwechseln möchtest.

Der VMware Server ist als Ubuntu Paket in der feisty-commercial Paketdatenbank verfügbar, doch bevor wir es installieren, müssen wir eine VMware Server Seriennummer von http://register.vmware.com/content/registration.html beziehen. Gib Deine persönlichen Angaben ein:
Danach öffnet sich eine Seite, auf der die Seriennummer des VMware Servers steht. Schreib sie auf oder drucke sie aus:


Öffne nun ein Terminalfenster (Applications > Accessories > Terminal):


Wir müssen /etc/apt/sources.list bearbeiten und füge die feisty-commercial Paketdatenbank hinzu, dafür öffnen wir /etc/apt/sources.list in einem Text Editor:

sudo gedit /etc/apt/sources.list

Wir fügen folgende Zeile am Ende der Datei hinzu und speichern es:
[...]
deb http://archive.canonical.com/ubuntu feisty-commercial main
Dann aktualisieren wir unsere Paketdatenbank:

sudo apt-get update

und installieren den VMware Server wie folgt:

sudo apt-get install vmware-server

Während der Installation musst Du Dir die VMware Lizenzbestimmung durchlesen:


Akzeptiere die VMware Server Lizenz:


Gib letztendlich Deine VMware Server Seriennummer ein:


Nun findest Du den VMware Server unter Applications > System Tools:


Wenn Du ihn startest, wähle Local host:


Danach kannst Du virtuelle Maschinen erstellen (oder Deine virtuelle Windows Maschine, die Du mit dem VMware Converter erstellt hast, importieren):

8 Bestandsaufnahme (II)

Lass uns nun erneut überprüfen, was wir bis jetzt haben, indem wir erneut die Menüs durchsuchen:


(Falls Du einige Programme nicht im Menü finden solltest, obwohl Du weißt, dass Du sie installiert hast, melde Dich ab und wieder an. Danach sollten sie aufgelistet sein.)

Unsere Bestandsaufnahme sollte nun wie folgt aussehen:

Grafik: [x] The GIMP
[x] F-Spot
[ ] Picasa

Internet: [x] Firefox
[ ] Opera
[ ] Flash Player
[x] gFTP
[x] Thunderbird
[x] Evolution
[x] aMule
[x] Bittorrent
[x] Azureus
[x] Gaim
[ ] Skype
[ ] Google Earth
[x] Xchat IRC

Office: [x] OpenOffice Writer
[x] OpenOffice Calc
[ ] Adobe Reader
[x] GnuCash
[x] Scribus

Sound & Video: [x] Amarok
[x] Audacity
[x] Banshee
[x] MPlayer
[x] Rhythmbox Music Player
[x] gtkPod
[x] XMMS
[x] dvd::rip
[x] Kino
[x] Sound Juicer CD Extractor
[x] VLC Media Player
[ ] Real Player
[x] Totem
[x] Xine
[x] GnomeBaker
[x] K3B
[ ] Multimedia-Codecs

Programmierung: [ ] Nvu
[x] Bluefish
[x] Quanta Plus

Andere: [x] VMware Server
[ ] TrueType fonts
[x] Java
[ ] Read/Write support for NTFS partitions

9 Installation von Automatix

Automatix2 hat eine grafische Benutzeroberfläche. Doch um Automatix2 installieren zu können, müssen wir einige Schritte in der Kommandozeile ausführen. Gehe zu Applications > Accessories > Terminal um ein Kommandozeilenfenster zu öffnen.

Gib im Kommandozeilenfenster folgende Befehle ein um Automatix zu installieren:

echo "deb http://www.getautomatix.com/apt feisty main" | sudo tee -a /etc/apt/sources.list

Es kann sein, dass Du Dein Passwort angeben musst. Führe danach dies aus

wget http://www.getautomatix.com/keys/automatix2.key

gpg --import automatix2.key

gpg --export --armor E23C5FC3 | sudo apt-key add -

und aktualisiere die Paketdatenbank:

sudo apt-get update

Installiere schließlich Automatix:

sudo apt-get install automatix2

Schließe dann das Kommandozeilenfenster. Nachdem Automatix installiert wurde, findest Du es unter Applications -> System Tools -> Automatix:

10 Installation weiterer Pakete mit Automatix

Starte nun Automatix. Du musst Dein Passwort eingeben:


Eine Warnung erscheint, in der Dir mitgeteilt wird, dass Du das Paket AUD-DVD nicht installieren darfst, wenn Du aus den USA kommst, da es dort illegal ist.


Nachdem Du die Warnung akzeptiert hast, startet Automatix:


und fügt einige Paketdatenbanken der /etc/apt/sources.list hinzu:


Klicke danach auf OK:


Im linken Fenster siehst Du alle verfügbaren Paketgruppen (File Sharing, Web Browsers, etc.). Im rechten Fenster sind alle Pakete aufgelistet, die zu der Paketgruppe gehören und die von Automatix installiert werden können. Wähle folgende Pakete zur Installation aus:
  • Skype
  • AUD-DVD Codecs
  • Flash Player
  • MPlayer and FF Plugin
  • Multimedia Codecs
  • SUN JAVA 1.6 JRE
  • RealPlayer
  • Automatix read/write NTFS and FAT32 Mounter
  • Extra Fonts
  • Acrobat Reader
  • Google Earth
  • Google Picasa
  • Opera Browser

Nachdem Du Deine Auswahl getroffen hast, klicke auf Start. Die Paketinstallation beginnt, das kann etwas dauern.



Akzeptiere die Skype Lizenz:


Automatix fährt fort:


Um die NTFS Lese-/Schreibunterstützung zu installieren (ntfs-3g), klicke auf Yes wenn folgende Nachricht auftaucht:



Klicke dann auf OK. Falls Du derzeit NTFS Partitionen verwendest, musst Du wahrscheinlich das System neu starten nachdem Automatix die Lese-/Schreibunterstützung auf den NTFS Partitionen bekommen hat.


Google Earth bittet Dich, die seine Lizenzbestimmung zu akzeptieren, also klicke auf I Agree:


Google Earths Standardeinstellungen sind in Ordnung, also klicke auf Begin Install:



Nach der Installation von Google Earth kannst Du es entweder sofort starten oder beenden. Ich wähle Quit hier (obwohl es keine Rolle spielt, was Du hier auswählst):


Nach der Installation der ausgewählten Pakete können wir Automatix verlassen indem wir auf das Kreuz rechts oben im Automatix Fenster klicken. Ein neues Fenster öffnet sich, in dem wir Yes wählen:

11 Flash Player

Um herauszufinden, ob der Flash plugin (den wir zuvor mit Automatix installiert haben) funktioniert, starte Firefox. Gib dann about:plugins in die Adresszeile ein. Firefox wird dann alle installierten plugins auflisten, der Flash Player (Version 9.0r31 was die neuste Version ist, als diese Anleitung verfasst worden ist) sollte unter ihnen sein:


Nun kannst Du eine Webseite öffnen, von der Du weißt, dass sie Flash verwendet. Zum Beispiel hat www.spiegel.de Video Nachrichten in Flash. Du müsstest jetzt Flash Movies sehen (und hören) können:


Eine andere Webseite, die Flash Movies verwendet, ist YouTube.

12 Bestandsaufnahme (III)

Durchsuche erneut Dein Programmmenü und überprüfe, was bis jetzt installiert ist.

Deine Liste sollte nun wie folgt aussehen:

Grafik: [x] The GIMP
[x] F-Spot
[x] Picasa

Internet: [x] Firefox
[x] Opera
[x] Flash Player
[x] gFTP
[x] Thunderbird
[x] Evolution
[x] aMule
[x] Bittorrent
[x] Azureus
[x] Gaim
[x] Skype
[x] Google Earth
[x] Xchat IRC

Office: [x] OpenOffice Writer
[x] OpenOffice Calc
[x] Adobe Reader
[x] GnuCash
[x] Scribus

Sound & Video: [x] Amarok
[x] Audacity
[x] Banshee
[x] MPlayer
[x] Rhythmbox Music Player
[x] gtkPod
[x] XMMS
[x] dvd::rip
[x] Kino
[x] Sound Juicer CD Extractor
[x] VLC Media Player
[x] Real Player
[x] Totem
[x] Xine
[x] GnomeBaker
[x] K3B
[x] Multimedia-Codecs

Programmierung: [ ] Nvu
[x] Bluefish
[x] Quanta Plus

Andere: [x] VMware Server
[x] TrueType fonts
[x] Java
[x] Read/Write support for NTFS partitions

Nun ist also alles bis auf Nvu installiert ...

13 Nvu

Nvu ist weder in den offiziellen Ubuntu Paketdatenbanken noch über Automatix verfügbar, aber erfreulicherweise hat backports.org ein Nvu Paket für Debian Etch, was auch auf Ubuntu Feisty Fawn funktioniert. Hier findest Du es: http://backports.org/debian/pool/main/n/nvu/. Gehe mit Deinem Browser zu dieser Adresse und lade das neuste Nvu Paket runter, z.B. nvu_1.0final-0bpo1_i386.deb. Wähle im Firefox Download Fenster Open with GDebi Package Installer (default):


Ein Package Installer Fenster erscheint. Klicke auf das Install Package Feld um Nvu zu installieren:


Um die Installation zu starten musst Du Dein Passwort eingeben:


Die Installation beginnt:


Danach kannst Du das Package Installer Fenster schließen:


Nvu ist nun auch installiert.

14 Bestandsaufnahme (IV)

Nun haben wir alle gewünschten Programme installiert:

Grafik: [x] The GIMP
[x] F-Spot
[x] Picasa

Internet: [x] Firefox
[x] Opera
[x] Flash Player
[x] gFTP
[x] Thunderbird
[x] Evolution
[x] aMule
[x] Bittorrent
[x] Azureus
[x] Gaim
[x] Skype
[x] Google Earth
[x] Xchat IRC

Office: [x] OpenOffice Writer
[x] OpenOffice Calc
[x] Adobe Reader
[x] GnuCash
[x] Scribus

Sound & Video: [x] Amarok
[x] Audacity
[x] Banshee
[x] MPlayer
[x] Rhythmbox Music Player
[x] gtkPod
[x] XMMS
[x] dvd::rip
[x] Kino
[x] Sound Juicer CD Extractor
[x] VLC Media Player
[x] Real Player
[x] Totem
[x] Xine
[x] GnomeBaker
[x] K3B
[x] Multimedia-Codecs

Programmierung: [x] Nvu
[x] Bluefish
[x] Quanta Plus

Andere: [x] VMware Server
[x] TrueType fonts
[x] Java
[x] Read/Write support for NTFS partitions

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