Der Perfekte Desktop - Ubuntu Studio 7.04

Version 1.0
Author: Falko Timme


Ubuntu Studio ist eine spezielle Linux Distribution, die auf Audio-, Video- und Grafikliebhaber und Profis zugeschnitten ist. Da Ubuntu Studio auf Ubuntu basiert, kannst Du jedes Programm installieren, das für Ubuntu erhältlich ist und demnach Ubuntu Studio als normalen Desktop täglich verwenden. Diese Anleitung veranschaulicht, wie man Ubuntu Studio 7.04 in ein vollwertigen Ersatz für den Windows Desktop umwandelt. Die Vorteile liegen auf der Hand: Ein sicheres System ohne DRM Beschränkungen, das sogar auf alten Computern funktioniert und das Beste daran ist: Die ganze Software ist kostenlos.

Ich möchte an dieser Stelle darauf hinweisen, dass dies nicht der einzige Weg ist, ein solches System einzurichten. Es gibt viele Möglichkeiten dieses Ziel zu erreichen - dies ist der Weg, den ich gewählt habe. Ich übernehme keine Garantie, dass dies auch bei Dir funktioniert!

1 Vorbemerkung

Um einen Windows Desktop vollständig zu ersetzen, muss auf dem Ubuntu Studio 7.04 Desktop folgende Software installiert sein (abgesehen von der Audio/Video/Grafik- Erstellungs-/Bearbeitungssoftware, die in Ubuntu Studio sowieso schon vorhanden ist, wie hier gezeigt wird http://www.howtoforge.com/ubuntustudio_7.04):

Grafik:

  • The GIMP - Kostenloses Pendant zum Adobe Photoshop
  • F-Spot - umfangreiche Bildverwaltungssoftware für den GNOME Desktopf
  • Google Picasa - Programm für Organisation und Bearbeitung von Digitalfotos

Internet:

  • Firefox
  • Opera
  • Flash Player 9
  • gFTP - Multithreaded FTP Client
  • Thunderbird - E-Mail und News Client
  • Evolution - Verknüpft E-mail, Kalender, Adressbuch und Task List Management Funktionen
  • aMule - P2P File Sharing Application
  • Bittorrent Client
  • Azureus - Java Bittorrent Client
  • Gaim - Multi-Platform Instant Messaging Client
  • Skype
  • Google Earth
  • Xchat IRC - IRC client

Office:

  • OpenOffice Writer - Ersatz für Microsoft Word
  • OpenOffice Calc - Ersatz für Microsoft Excel
  • Adobe Reader
  • GnuCash - Programm, das doppelte Buchführung unterstützt , ähnlich wie Quicken
  • Scribus - Open Source Desktop Publishing (DTP) Programm

Sound & Video:

  • Amarok - Audio Player
  • Audacity - kostenloser, open source, cross platform Digital Audio Editor
  • Banshee - Audio Player, Kodieren und Dekodieren verschiedener Formate und Synchronisation von Musik mit Apple iPods
  • MPlayer - Media Player (video/audio), der Windows WMA unterstützt
  • Rhythmbox Music Player - Audio Player (ähnlich wie Apple’s iTunes), mit iPod-Unterstützung
  • gtkPod - Software, die ähnlich wie Apple’s iTunes ist, unterstützt den iPod, iPod Nano, iPod Shuffle, iPod Photo, und iPod Mini
  • XMMS - Audio Player ähnlich wie Winamp
  • dvd::rip - DVD Kopierprogramm
  • Kino - kostenloser Digitalvideoeditor
  • Sound Juicer CD Extractor - CD Ripper, unterstützt verschiedene Audio Codecs
  • VLC Media Player - Media Player (video/audio)
  • Real Player
  • Totem - Media Player (video/audio)
  • Xine - Media Player, unterstützt verschiedene Formate; kann DVDs spielen
  • GnomeBaker - CD/DVD Brennprogramm
  • K3B - CD/DVD Brennprogramm
  • Multimedia-Codecs

Programmierung:

  • Nvu - WYSIWYG HTML Editor, ähnlich wie Macromedia Dreamweaver, aber nicht so funktionsreich (noch nicht)
  • Bluefish - Texteditor, passend für viele Programmierungs- und Markup-Sprachen
  • Quanta Plus - Web-Entwicklungs-Umgebung, enthält WYSIWYG Editor

Andere:

  • VMware Server - lässt Deinen alten Windows Desktop als virtuelle Machine unter Deinem Linux Desktop laufen, damit Du Windows nicht ganz aufgeben musst
  • TrueType Schriftarten
  • Java
  • Lese-/Schreib-Unterstützung für NTFS Partitionen
Ubuntu Studio installiert automatisch den GNOME Desktop.

Viele von unseren gewünschten Programmen sind in den Ubuntu/Ubuntu Studio Paketdatenbanken verfügbar, eine von diesen Programmen wurden von der Ubuntu Community bereit gestellt. Den Rest (außer Nvu) beziehen wir mit Hilfe von Automatix.

In dieser Anleitung verwende ich den Benutzernamen falko. Bitte ersetze ihn mit Deinem eigenen Benutzernamen.

2 Installation des Basissystems

Die Installation des Basissystems ist so einfach wie bis 3 zählen, da der Ubuntu Studio Installer nicht viele Auswahlmöglichkeiten bietet, Du kannst also nichts falsch machen.

Lade Dir die Ubuntu Studio 7.04 DVD von http://www.ubuntustudio.org, brenne sie auf eine DVD und starte Deinen Computer von der DVD aus. Wähle bei der Startaufforderung Install Ubuntu Studio:


Die Installation beginnt. Als Erstes musst Du Deine Sprache auswählen:


Wähle dann Deinen Standort:


Lass den Installer Dein Tastaturlayout erkennen; Du musst ein paar Tasten drücken, damit der Installer das richtige Tastaturlayout erkennt:




Der Installer überprüft die Installations-CD, Deine Festplatte und konfiguriert das Netzwerk mit DHCP, falls ein DHCP Server im Netzwerk vorhanden ist:


Du kannst den Standard-Hostnamen beibehalten:


Nun musst Du Deine Festplatte partitionieren. Der Einfachheit halber erstelle ich eine große Partition (mit dem mount point /) und eine kleine Swap Partition, also wähle ich Guided - use entire disk (natürlich ist die Partitionierung ganz Dir überlassen - wenn Du magst kannst Du mehr als nur eine große Partition erstellen, außerdem kannst Du auch LVM verwenden):



Wähle die Festplatte aus, die Du partitionieren möchtest:


Wähle Yes wenn Du gefragt wirst Write changes to disks?:


Danach werden Deine neuen Partitionen erstellt und formatiert:


Konfiguriere die Uhr des Systems:


Erstelle ein normales Benutzerkonto für Dich selbst oder die Person, die den Ubuntu Studio Desktop später benutzen wird:





Jetzt wird das Basissystem installiert:


Als Nächstes wird der Paket Manager apt automatisch konfiguriert:


Die Software Installation startet:


Auf dem Software selection Bildschirm kannst Du auswählen, welche Paketgruppen Du installieren möchtest. In dieser Anleitung möchte ich alle Paketgruppen installieren (Audio, Graphics, Plugins, Video):


Danach wird die Software Installation fortgesetzt:



Als Nächstes musst Du die Desktop Auflösung, die Du verwenden möchtest, auswählen (für gewöhnlich sind die Auflösungen, die von Deiner Grafikkarte unterstützt werden, bereits ausgewählt, also drücke einfach Continue):


Der GRUB Boot Loader wird installiert:


Die Installation ist nun abgeschlossen. Entferne die Installations-DVD aus dem DVD-Laufwerk und drücke Continue um das System neu zu starten:


Nach dem Neustart, startet Dein neues Ubuntu Studio System:


Melde Dich mit dem Benutzernamen und Passwort, das während der Installation angelegt wurde, auf dem Desktop an:




So sieht Dein neuer Desktop aus:


3 Das System aktualisieren

Wenn Du Dich zum ersten Mal anmeldest, siehst Du höchstwahrscheinlich ein orange-farbenes Softwar Update Symbol in der Task-Leiste (in der rechen Ecke oben), was bedeutet, dass Updates für die installierte Software verfügbar sind. Um die Updates zu installieren, klicke auf das orange-farbene Symbol:


Der Update Manager teilt Dir mit, welche Updates verfügbar sind. Klicke auf Install Updates um sie zu installieren:


Gib Dein Passwort ein:


Die Updates werden runter geladen und installiert (das kann ein paar Minuten dauern):



Wenn das Update abgeschlossen ist, klicke auf Close:


Schließe dann den Update Manager:


Das orange-farbene Update Symbol ist nun verschwunden. Das System ist auf dem neusten Stand.

4 Menüs bearbeiten

Wenn Du das Applications Menü durchsuchst, erhältst Du einen Überblick über bereits installierte Programme. Leider zeigt es nicht alle installierten Programme an. Zum Beispiel ist der CD Player bereits installiert, taucht im Menü aber nicht auf. Daher werden wir jetzt das Menü bearbeiten, damit es dieses Programm auch auflistet.

Klicke mit der rechten Mouse-Taste auf Applications und wähle Edit Menus:


Gehe zum Sound & Video Untermenü und aktiviere CD Player. Klicke danach auf Close:


Nun sollte CD Player im Sound & Video Untermenü sichtbar sein.

5 Bestandsaufnahme - Was haben wir bis jetzt

Lass uns nun alle Menüs unter Applications durchsuchen, um zu sehen, welche unserer benötigten Programme bereits installiert sind:


Folgende Situation müsstest Du vorfinden ([x] markiert ein Programm, das bereits installiert ist, wohingegen [ ] ein Programm ist, das noch fehlt):

Grafik: [x] The GIMP
[x] F-Spot
[ ] Picasa

Internet: [x] Firefox
[ ] Opera
[ ] Flash Player
[ ] gFTP
[ ] Thunderbird
[ ] Evolution
[ ] aMule
[ ] Bittorrent
[ ] Azureus
[x] Gaim
[ ] Skype
[ ] Google Earth
[ ] Xchat IRC

Office: [x] OpenOffice Writer
[ ] OpenOffice Calc
[ ] Adobe Reader
[ ] GnuCash
[x] Scribus

Sound & Video: [ ] Amarok
[x] Audacity
[ ] Banshee
[ ] MPlayer
[ ] Rhythmbox Music Player
[ ] gtkPod
[x] XMMS
[ ] dvd::rip
[x] Kino
[ ] Sound Juicer CD Extractor
[ ] VLC Media Player
[ ] Real Player
[x] Totem
[ ] Xine
[ ] GnomeBaker
[ ] K3B
[ ] Multimedia-Codecs

Programmierung: [ ] Nvu
[ ] Bluefish
[ ] Quanta Plus

Andere: [ ] VMware Server
[ ] TrueType fonts
[ ] Java
[ ] Read/Write support for NTFS partitions

Einige Programmer sind also bereits installiert...

6 Installation weiterer Software

Um weitere Programme zu installieren, gehe zu Applications > Add/Remove...:


Das Add/Remove Applications Fenster öffnet sich. Wähle All available applications im Show: Menü:


Wähle folgende Pakete zur Installation aus:
  • Amarok
  • aMule
  • aMule GUI
  • Azureus
  • Banshee Music Player
  • BitTorrent
  • Bluefish Editor
  • CD/DVD Writer GnomeBaker
  • dvd::rip
  • Evolution
  • gFTP
  • GnuCash Finance Management
  • GStreamer extra plugins
  • GStreamer ffmpeg video plugin
  • GStreamer plugins for aac, xvid, mpeg2, faad
  • GStreamer plugins for mms, wavpack, quicktime, musepack
  • gtkpod
  • gxine
  • Java 1.4 plugin for mozilla/firefox
  • Java Web Start 1.4
  • K3b
  • Macromedia Flash plugin
  • MPlayer Movie Player
  • MPlayer Plugin for Mozilla
  • OpenOffice.org Drawing
  • OpenOffice.org Presentation
  • OpenOffice.org Spreadsheet
  • OpenOffice.org Database
  • Printers
  • Print Jobs (CUPS)
  • Quanta Plus
  • Rhythmbox Music Player
  • Sound Juicer CD Extractor
  • Sun Java 5.0 Plugin
  • Sun Java 5.0 Runtime
  • Sun Java 6 Web Start
  • Thunderbird Mail
  • VLC media player
  • XChat IRC Client
  • Xine extra plugins
Es sind noch eine Menge anderer Programme verfügbar, die Du ebenfalls installieren kannst, wenn Du magst.

Einige Pakete erwarten eine Bestätigung wenn Du sie auswählst. Zum Beispiel werden einige Pakete von der Ubuntu Community betreut, andere werden kategorisiert als nicht bestätigt oder begrenzt. Bestätige sie indem Du auf Install klickst:



Einige andere Pakete haben Abhängigkeiten, die ebenfalls installiert werden müssen. Zum Beispiel hat aMule GUI einige Abhängigkeiten. Wenn Du aMule GUI auswählst, öffnet sich ein neues Fenster, das Dich über die Abhängigkeiten informiert. Installiere sie mit indem Du auf Install All klickst:


Nachdem Du alle gewünschten Pakete ausgewählt hast, klicke auf Apply in der unteren rechten Ecke des Add/Remove Applications Fensters. Ein neues Fenster öffnet sich (Apply the following changes?). Bestätige Deine Auswahl indem Du auf Apply klickst:


Gib bitte Dein Passwort ein:


Danach werden alle ausgewählten Pakete runter geladen und installiert:


Einige Pakete verlangen, dass Du deren Lizenzbestimmung akzeptierst (zum Beispiel j2re1.4 und sun-java5-bin):




Nachdem alle Pakete installiert worden sind, klicke auf Close:

7 Flash Player

Um zu überprüfen, ob das Flash plugin (was wir gerade installiert haben) funktioniert, starte Firefox. Gib about:plugins in die Adresszeile ein. Firefox listet dann alle installierten plugins auf. Der Flash Player (Version 9.0r31 ist die Neuste, asl diese Anleitung verfasst worden ist) sollte unter ihnen sein:


Nun kannst Du eine Webseite öffnen, von der Du weißt, dass sie Flash verwendet. Zum Beispiel hat www.spiegel.de Video Nachrichten in Flash. Du müsstest nun die Flash Filme sehen (und hören) können:


Eine weitere Webseite, die Flash Filme verwendet, ist YouTube.

8 Menüs erneut bearbeiten

In Schritt 6 haben wir BitTorrent installiert, es taucht jeder nicht im Menü auf. Also müssen wir es aktivieren.

Klicke mit der rechten Mouse-Taste auf Applications und wähle Edit Menus:


Gehe ins Internet Untermenü und aktiviere BitTorrent. Klicke danach auf Close:


BitTorrent sollte nun im Internet Untermenü sichtbar sein.

9 VMware Server

Mit dem VMware Server kannst Du Deinen alten Windows Desktop (den Du vorher mit dem VMware Converter in eine virtuelle Maschine konvertiert hast, was in dieser Anleitung beschrieben wird: http://www.howtoforge.com/vmware_converter_windows_linux) unter Deinem Ubuntu Studio Desktop ausführen. Das kann sehr nützlich sein, wenn Du Programmen unter Windows verwenden möchtest, auf die Du nicht verzichten kannst oder wenn Du erst langsam zu Linux überwechseln möchtest.

Der VMware Server ist als Ubuntu Paket in der feisty-commercial Paketdatenbank verfügbar. Jedoch bevor wir es installieren, müssen wir eine Seriennummer für den VMware Server von http://register.vmware.com/content/registration.html beziehen. Gib Deine persönlichen Angaben an:


Danach kommst Du auf eine Seite, auf der die Seriennummer des VMware Servers steht. Schreibe sie auf oder drucke sie aus:


Öffne nun ein Terminalfenster (Applications > Accessories > Terminal):


Wir müssen /etc/apt/sources.list bearbeiten und die feisty-commercial Paketdatenbank hinzufügen, daher öffnen wir /etc/apt/sources.list in einem Text Editor:

sudo gedit /etc/apt/sources.list

Wir fügen folgende Zeile ans Ende der Datei und speichern sie:
[...]
deb http://archive.canonical.com/ubuntu feisty-commercial main
Dann aktualisieren wir unsere Paketdatenbank:

sudo apt-get update

und installieren den VMware Server wie folgt:

sudo apt-get install vmware-server

Während der Installation musst Du Dir die VMware Lizenzbestimmung ansehen:


Akzeptiere dann die VMware Server Lizenzbestimmung:


Gib schließlich Deine Seriennummer für den VMware Server ein:


Nun findest Du den VMware Server unter Applications > System Tools:


Wenn Du ihn startest, wähle Local host:


Danach kannst Du virtuelle Maschinen erstellen (oder Deine virtuelle Windows Maschine importieren, die Du mit dem VMware Converter erstellt hast):


10 Bestandsaufnahme (II)

Lass uns nun erneut überprüfen, was wir bis jetzt haben, indem wir wieder die Menüs durchsuchen:


(Falls Du einige Programme im Menü nicht finden kannst, obwohl Du weißt, dass Du sie gerade installiert hast, dann melde Dich vom Desktop ab und wieder an. Danach sollten sie aufgelistet sein.)

Unser Inventar sollte nun wie folgt aussehen:

Grafik: [x] The GIMP
[x] F-Spot
[ ] Picasa

Internet: [x] Firefox
[ ] Opera
[x] Flash Player
[x] gFTP
[x] Thunderbird
[x] Evolution
[x] aMule
[x] Bittorrent
[x] Azureus
[x] Gaim
[ ] Skype
[ ] Google Earth
[x] Xchat IRC

Office: [x] OpenOffice Writer
[x] OpenOffice Calc
[ ] Adobe Reader
[x] GnuCash
[x] Scribus

Sound & Video: [x] Amarok
[x] Audacity
[x] Banshee
[x] MPlayer
[x] Rhythmbox Music Player
[x] gtkPod
[x] XMMS
[x] dvd::rip
[x] Kino
[x] Sound Juicer CD Extractor
[x] VLC Media Player
[ ] Real Player
[x] Totem
[x] Xine
[x] GnomeBaker
[x] K3B
[ ] Multimedia-Codecs

Programmierung: [ ] Nvu
[x] Bluefish
[x] Quanta Plus

Andere: [x] VMware Server
[ ] TrueType fonts
[x] Java
[ ] Read/Write support for NTFS partitions

11 Installation von Automatix

Automatix2 hat eine grafische Oberfläche. Doch um Automatix2 installieren zu können, müssen wir zunächst ein paar Schritte in der Kommandozeile ausführen. Gehe zu Applications > Accessories > Terminal um ein Terminalfenster zu öffnen.

Gib folgende Befehle in die Kommandozeile ein um Automatix zu installieren:

echo "deb http://www.getautomatix.com/apt feisty main" | sudo tee -a /etc/apt/sources.list

Es kann sein, dass Du Dein Passwort eingeben musst. Führe danach dies aus

wget http://www.getautomatix.com/keys/automatix2.key

gpg --import automatix2.key

gpg --export --armor E23C5FC3 | sudo apt-key add -

und aktualisiere die Paketdatenbank:

sudo apt-get update

Installiere nun Automatix:

sudo apt-get install automatix2

Schließe dann das Terminalfenster. Nachdem Automatix installiert wurde, findest Du es unter Applications -> System Tools -> Automatix:

12 Installation weiterer Pakete mit Automatix

Starte nun Automatix. Gib Dein Passwort ein:


Eine Warnung erscheint, in der Dir mitgeteilt wird, dass Du das Paket AUD-DVD nicht installieren darfst, wenn Du aus den USA kommst, da es dort illegal ist (wenn Du also aus den USA bist, installiere dieses Paket nicht).


Nachdem Du die Warnung akzeptiert hast, startet Automatix:


und fügt /etc/apt/sources.list einige Paketdatenbanken hinzu:


Klicke danach auf OK:



Im linken Fenster siehst Du alle verfügbaren Paketgruppen (File Sharing, Web Browsers, etc.), im rechten Fenster sind alle Pakete aufgelistet, die zu der Paketgruppe gehören und die von Automatix installiert werden können. Wähle folgende Pakete zur Installation aus:
  • Skype
  • AUD-DVD Codecs
  • MPlayer and FF Plugin
  • Multimedia Codecs
  • SUN JAVA 1.6 JRE
  • RealPlayer
  • Automatix read/write NTFS and FAT32 Mounter
  • Extra Fonts
  • Acrobat Reader 9.0
  • Google Earth
  • Google Picasa
  • Opera Browser

Nachdem Du Deine Auswahl getroffen hast, klicke auf Start. Die Paketinstallation startet, das kann etwas dauern.



Akzeptiere die Skype Lizenzbestimmung:


Automatix fährt fort:


Um die NTFS Lese-/Schreib-Unterstützung (ntfs-3g) zu installieren, klicke auf Yes wenn folgende Nachricht auftaucht:


Klicke dann auf OK. Falls Du gerade NTFS Partitionen verwendest, kann es sein, dass Du das System neu starten musst, nachdem Automatix die Lese-/Schreib-Unterstützung auf den NTFS Partitionen erhalten hat.


Akzeptiere die Lizenzbestimmung von Google Earth indem Du auf I Agree klickst:


Die Standardeinstellungen von Google Earth sind in Ordnung, also klicke auf Begin Install:



Nach der Installation von Google Earth kannst Du es entweder sofort starten oder beenden. Ich wähle hier Quit (obwohl es keine Rolle spielt, was Du auswählst):


Nach der Installation aller ausgewählten Pakete können wir Automatix verlassen indem wir auf das Kreuz oben in der rechten Ecke des Automatix Fensters klicken:


13 Bestandsaufnahme (III)

Durchsuche erneut das Applications Menü und überprüfe, was bereits installiert ist.

Deine Liste sollte nun wie folgt aussehen:

Grafik: [x] The GIMP
[x] F-Spot
[x] Picasa

Internet: [x] Firefox
[x] Opera
[x] Flash Player
[x] gFTP
[x] Thunderbird
[x] Evolution
[x] aMule
[x] Bittorrent
[x] Azureus
[x] Gaim
[x] Skype
[x] Google Earth
[x] Xchat IRC

Office: [x] OpenOffice Writer
[x] OpenOffice Calc
[x] Adobe Reader
[x] GnuCash
[x] Scribus

Sound & Video: [x] Amarok
[x] Audacity
[x] Banshee
[x] MPlayer
[x] Rhythmbox Music Player
[x] gtkPod
[x] XMMS
[x] dvd::rip
[x] Kino
[x] Sound Juicer CD Extractor
[x] VLC Media Player
[x] Real Player
[x] Totem
[x] Xine
[x] GnomeBaker
[x] K3B
[x] Multimedia-Codecs

Programmierung: [ ] Nvu
[x] Bluefish
[x] Quanta Plus

Andere: [x] VMware Server
[x] TrueType fonts
[x] Java
[x] Read/Write support for NTFS partitions

Außer Nvu ist nun alles installiert...

14 Nvu

Nvu ist weder in den offiziellen Ubuntu Paketdatenbanken noch über Automatix verfügbar, aber erfreulicherweise hat backports.org ein Nvu Paket für Debian Etch, was auch auf Ubuntu Studio funktioniert. Hier findest Du es: http://backports.org/debian/pool/main/n/nvu/. Gehe mit Deinem Browser zu dieser Adresse und lade das neuste Nvu Paket runter, z.B. nvu_1.0final-0bpo1_i386.deb. Wähle im Firefox Download Fenster Open with GDebi Package Installer (default):


Ein Package Installer Fenster öffnet sich. Klicke auf Install Package um Nvu zu installieren:


Gib Dein Passwort ein um die Installation zu starten:


Die Installation startet:


Danach kannst Du das Package Installer Fenster schließen:


Nvu ist nun auch installiert.

15 Bestandsaufnahme (IV)

Nun haben wir alle gewünschten Programme installiert:

Grafik: [x] The GIMP
[x] F-Spot
[x] Picasa

Internet: [x] Firefox
[x] Opera
[x] Flash Player
[x] gFTP
[x] Thunderbird
[x] Evolution
[x] aMule
[x] Bittorrent
[x] Azureus
[x] Gaim
[x] Skype
[x] Google Earth
[x] Xchat IRC

Office: [x] OpenOffice Writer
[x] OpenOffice Calc
[x] Adobe Reader
[x] GnuCash
[x] Scribus

Sound & Video: [x] Amarok
[x] Audacity
[x] Banshee
[x] MPlayer
[x] Rhythmbox Music Player
[x] gtkPod
[x] XMMS
[x] dvd::rip
[x] Kino
[x] Sound Juicer CD Extractor
[x] VLC Media Player
[x] Real Player
[x] Totem
[x] Xine
[x] GnomeBaker
[x] K3B
[x] Multimedia-Codecs

Programmierung: [x] Nvu
[x] Bluefish
[x] Quanta Plus

Andere: [x] VMware Server
[x] TrueType fonts
[x] Java
[x] Read/Write support for NTFS partitions

16 Links