Der Perfekte Desktop - Ubuntu Studio 8.04

Version 1.0
Author: Falko Timme


Diese Anleitung veranschaulicht, wie man einen Ubuntu Studio 8.04 Desktop aufsetzt, der ein vollwertiger Ersatz für den Windows Desktop ist, d.h.  der die gesamte Software bereitstellt, die man auf einem Windows Desktop benötigt. Der Vorteil liegt klar auf der Hand: Man erhält ein sicheres System ohne DRM Beschränkungen, das sogar auf alten PCs läuft. Das Beste daran ist: Jegliche Software ist kostenlos.

Ich möchte an dieser Stelle darauf hinweisen, dass dies nicht der einzige Weg ist, ein solches System einzurichten. Es gibt viele Möglichkeiten dieses Ziel zu erreichen - dies ist der Weg, den ich gewählt habe. Ich übernehme keine Garantie, dass dies auch bei Dir funktioniert!

1 Vorbemerkung

Um einen Windows Desktop vollständig ersetzen zu können, möchte ich, dass auf dem Ubuntu Studio Desktop folgende Software installiert ist:

Grafik:

  • The GIMP - Kostenloses Pendant zum Adobe Photoshop
  • F-Spot - umfangreiche Bildverwaltungssoftware für den GNOME Desktop
  • Google Picasa - Programm für Organisation und Bearbeitung von Digitalfotos

Internet:

  • Firefox
  • Opera
  • Flash Player 9
  • FileZilla - Multithreaded FTP Client
  • Thunderbird - E-Mail und News Client
  • Evolution - Verknüpft E-mail, Kalender, Adressbuch und Task List Management Funktionen
  • aMule - P2P File Sharing Application
  • BitTornado - Bittorrent Client
  • Azureus - Java Bittorrent Client
  • Pidgin - Multi-Platform Instant Messaging Client
  • Skype
  • Google Earth
  • Xchat IRC - IRC Client

Office:

  • OpenOffice Writer - Ersatz für Microsoft Word
  • OpenOffice Calc - Ersatz für Microsoft Excel
  • Adobe Reader
  • GnuCash - Programm, das doppelte Buchführung unterstützt , ähnlich wie Quicken
  • Scribus - Open Source Desktop Publishing (DTP) Programm

Sound & Video:

  • Amarok - Audio Player
  • Audacity - kostenloser, open source, cross platform digital audio editor
  • Banshee - Audio Player, Kodieren und Dekodieren verschiedener Formate und Synchronisation von Musik mit Apple iPods
  • MPlayer - Media Player (video/audio), der Windows WMA unterstützt
  • Rhythmbox Music Player - Audio Player (ähnlich wie Apple’s iTunes), mit iPod-Unterstützung
  • gtkPod - Software, die ähnlich wie Apple’s iTunes ist, unterstützt den iPod, iPod Nano, iPod Shuffle, iPod Photo, und iPod Mini
  • XMMS - Audio Player ähnlich wie Winamp
  • dvd::rip - DVD Kopierprogramm
  • Kino - kostenloser Digitalvideoeditor
  • Sound Juicer CD Extractor - CD Ripper, unterstützt verschiedene Audio Codecs
  • VLC Media Player - Media Player (Video/Audio)
  • Helix Player - Media Player, ähnlich wie Real Player
  • Totem - Media Player (Video/Audio)
  • Xine - Media Player, unterstützt verschiedene Formate; kann DVDs spielen
  • Brasero - CD/DVD Brennprogramm
  • K3B - CD/DVD Brennprogramm
  • Multimedia Codecs

Programmierung:

  • KompoZer - WYSIWYG HTML Editor (basiert auf Nvu), ähnlich wie Macromedia Dreamweaver, aber nicht so funktionsreich (noch nicht)
  • Bluefish - Texteditor, passend für viele Programmierungs- und Markup-Sprachen
  • Quanta Plus - Web-Entwicklungs-Umgebung, enthält WYSIWYG Editor

Andere:

  • VMware Server - lässt Deinen alten Windows Desktop als virtuelle Machine unter Deinem Linux Desktop laufen, damit Du Windows nicht ganz aufgeben musst
  • TrueType Schriftarten
  • Java
  • Lese-/Schreib-Unterstützung für NTFS Partitionen
Die meisten unserer gewünschten Anwendungen sind in den Ubuntu Paketdatenbanken verfügbar. Einige dieser Anwendungen sind von der Ubuntu Community bereitgestellt worden.

In dieser Anleitung verwende ich den Benutzernamen falko. Bitte ersetze ihn mit Deinem eigenen Benutzernamen.

2 Installation des Basissystems

Die Installation des Basissystems ist so einfach wie bis 3 zählen, da der Ubuntu Studio Installer nicht viele Optionen anbietet, von denen man wählen könnte, Du kannst also nichts falsch machen.

Lade das Ubuntu Studio Iso Image von http://ubuntustudio.org/downloads, brenne es auf eine DVD und starte Deinen Computer von da aus. Wähle Deine Sprache:


Wähle dann Install Ubuntu Studio:


Wähle erneut Deine Sprach aus (?):


Wähle dann Deinen Standort aus:



Wähle ein Tastaturlayout (Du wirst gebeten einige Tasten zu drücken, damit der Installer Dein Tastaturlayout erkennen kann):




Der Installer überprüft die Installations-CD, Deine Hardware und konfiguriert das Netzwerk mit DHCP, falls es einen DHCP Server im Netzwerk gibt:





Du kannst den Standard Hostnamen akzeptieren oder Deinen eigenen festlegen:


Nun musst Du Deine Festplatte partitionieren. Aus Gründen der Einfachheit werde ich eine große Partition (mit dem mount point /) und eine kleine Swap Partition erstellen, also wähle ich Guided - use entire disk (natürlich ist Dir die Partitionierung selbst überlassen - wenn Du magst kannst Du mehr als nur eine große Partition erstellen, außerdem kansnt Du auch LVM verwenden):


Wähle die Festplatte aus, die Du partitionieren möchtest:



Wenn Du damit fertig bist, drücke  Yes wenn Du gefragt wirst Write the changes to disks?:


Danach werden Deine neuen Partitionen erstellt und formatiert:


Nun wird das Basissystem installiert:


Erstelle ein normales Benutzerkonto:





Als Nächstes wird der Package Manager apt konfiguriert. Lass die HTTP Proxy Zeile frei, es sei denn Du verwendest einen Proxy Server um Dich mit dem Internet zu verbinden:



Auf dem Software selection Screen wähle ich alle Paketgruppen aus und drücke Continue:


Die Installation geht weiter:


Wähle UTC, es sei denn dies ist ein Dual-Boot System mit anderen Betriebssystemen (wie zum Beispiel Windows), die erwarten, dass die System-Uhr nach lokaler Zeit gestellt ist:


Die Installation des Basissystems ist nun abgeschlossen. Entferne die Installations-DVD aus dem DVD Laufwerk und drücke Continue um das System neu zu starten:


Das neue Ubuntu Studio System startet:


Melde Dich auf dem Desktop mit Deinem Benutzernamen und Passwort an, welches Du während der Installation bereitgestellt hast:



So sieht Dein neuer Desktop aus:


Nun ist das Basissystem zur Verwendung bereit.

3 Das System aktualisieren

Zuerst sollten wir das System aktualisieren. Wenn Dir das System mitteilt, dass Software Updates verfügbar sind (wie in dem Screenshot unten), brauchst Du nur auf das Symbol in der Taskleiste zu klicken um den Update Manager zu starten. Du kannst den Update Manager aber auch starten indem Du zu System > Administration > Update Manager gehst und dann nach Updates suchst.


Der Update Manager startet und die Paketdatenbank wird aktualisiert:


Nun kannst Du Pakete auswählen bzw. ihre Markierung aufheben; normalerweise wählt man alle Pakete aus und klickt auf das Install Updates Feld um das System zu aktualisieren:


Gib Dein Passwort ein:


Die Updates werden nun runter geladen...


... und installiert:


Ich habe folgende Fehlermeldung bezüglich einiger GNOME Pakete erhalten. Mein System hat danach gut funktioniert, also scheint das nichts Gravierendes zu sein. Klicke auf Close wenn Du den gleichen Fehler erhältst:


Klicke erneut auf Close und verlasse den Update Manager:



Wenn sich unter den Updates ein Kernel befunden hat, ist ein Systemstart notwendig um die Änderungen zu übernehmen. Wenn das notwendig ist, siehst Du ein blaues Neustart-Symbol im oberen rechten Panel. Klicke auf das blaue Symbol um das System neu zu starten. Bestätige indem Du auf Restart Now klickst:

4 Bestandsaufnahme - Was haben wir bis jetzt

Lass uns nun alle Menüs durchsuchen, um herauszufinden, welche der benötigten Anwendungen bereits installiert sind:


Folgende Situation müsstest Du vorfinden ([x] markiert eine Anwendung, die bereits installiert wurde, wohingegen [ ] eine Anwendung ist, die noch fehlt):

Grafik: [x] The GIMP
[x] F-Spot
[ ] Picasa

Internet: [x] Firefox
[ ] Opera
[ ] Flash Player
[ ] FileZilla
[ ] Thunderbird
[ ] Evolution
[ ] aMule
[ ] BitTornado
[ ] Azureus
[x] Pidgin
[ ] Skype
[ ] Google Earth
[ ] Xchat IRC

Office: [ ] OpenOffice Writer
[ ] OpenOffice Calc
[ ] Adobe Reader
[ ] GnuCash
[x] Scribus

Sound & Video: [ ] Amarok
[x] Audacity
[ ] Banshee
[ ] MPlayer
[ ] Rhythmbox Music Player
[ ] gtkPod
[ ] XMMS
[ ] dvd::rip
[x] Kino
[ ] Sound Juicer CD Extractor
[ ] VLC Media Player
[ ] Helix Player
[x] Totem
[ ] Xine
[x] Brasero
[ ] K3B
[ ] Multimedia-Codecs

Programmierung: [ ] KompoZer
[ ] Bluefish
[ ] Quanta Plus

Andere: [ ] VMware Server
[ ] TrueType fonts
[ ] Java
[x] Lese-/Schreib-Unterstützung für NTFS Partitionen

Einige Anwendungen sind bereits auf dem System installiert. Die NTFS Lese-/Schreib-Unterstützung ist auf Ubuntu Studio 8.04 standardmäßig aktiviert.

5 Konfiguration zusäztlicher Paketdatenbanken

Einige Pakete, wie der Adobe Reader oder Opera, sind in den Standard Ubuntu Paketdatenbanken nicht verfügbar. Der einfachste Weg, solche Pakete dem System zur Verfügung zu stellen, besteht darin, die Medibuntu Paketdatenbank hinzuzufügen und die hardy partner Paketdatenbank zu aktivieren.

Öffne den Synaptic Package Manager (System > Administration > Synaptic Package Manager):


Gib Dein Passwort ein:


Gehe im Synaptic Package Manager zu Settings > Repositories:


Gehe im Software Sources Fenster zur Third-Party Software Registerkarte und markiere die hardy partner Paketdatenbank (Du musst die Quell-Paketdatenbank nicht aktivieren). Um die Medibuntu Paketdatenank zu aktivieren, klicke auf das Add Feld:


Gib folgende Zeile ein und klicke auf Add Source:

deb http://packages.medibuntu.org/ hardy free non-free


Klicke dann auf Close:



In der nächsten Nachricht wird Dir mitgeteilt, dass Du auf das Reload Feld klicken musst, also schließen wir dies Nachricht...


... und klicken auf Reload um unsere Paketdatenbank zu aktualisieren:


Du kannst folgenden GPG Fehler ignorieren, es ist nichts Gravierendes:


Verlasse Synaptic noch nicht, wir brauchen ihn im nächsten Kapitel noch...

6 Installation zusäztlicher Software

Wir verwenden Synaptic um weitere Software-Pakete zu installieren.

Wähle folgende Pakete für die Installation aus (* ist eine Wildcard; z.B. meint gstreamer* alle Pakete, die mit dem gstreamer starten):
  • opera
  • flashplugin-nonfree
  • filezilla
  • thunderbird
  • evolution
  • amule-utils-gui
  • amule
  • azureus
  • bittornado-gui
  • xchat-gnome
  • gnucash
  • skype
  • googleearth
  • acroread*
  • mozilla-acroread
  • openoffice.org
  • amarok
  • banshee
  • mplayer*
  • mozilla-mplayer
  • rhythmbox
  • gtkpod-aac
  • xmms2*
  • dvdrip
  • sound-juicer
  • vlc*
  • gstreamer*
  • helix-player
  • mozilla-helix-player
  • xine-ui
  • xine-plugin
  • non-free-codecs
  • msttcorefonts
  • libdvdcss2
  • k3b
  • kompozer
  • bluefish
  • quanta
  • sun-java6* (außer sun-java6-doc)
Es sind noch viel mehr Anwendungen verfügbar, die Du auch installieren kannst, wenn Du magst.

Du kannst die Suchfunktion verwenden, um gewünschte Pakete zu suchen:



Um ein Paket auszuwählen, klicke auf das Ankreuzfeld links daneben und wähle Mark for Installation aus dem Menü aus:


Wenn ein Paket Abhängigkeiten besitzt, dann klicke auf Mark um diese mit zu installieren:


Nachdem Du alle gewünschten Pakete ausgewählt hast, klicke auf das Apply Feld:


Bestätige Deine Auswahl indem Du erneut auf Apply klickst:


Danach werden alle ausgewählten Pakete runter geladen und installiert:



Du musst die Lizenzbestimmung einiger Pakete akzeptieren indem Du auf Forward klickst um mit der Installation fortzufahren:




Nachdem alle Pakete installiert wurden, klicke auf Close:


7 Flash Player

Um zu überprüfen, ob der Flash Plugin funktioniert, starte Firefox. Gib dann about:plugins in die Adresszeile ein. Firefox listet dann alle installierten Plugins auf; der Flash Player (Version 9.0r124, was die neuste Version ist, als diese Anleitung verfasst worden ist) sollte einer von ihnen sein:

8 True Type Schriftarten

Um herauszufinden, ob die TrueType Schriftarten richtig installiert wurden, öffne einen Word Processor wie OpenOffice. Dort müsstest Du Deine neuen Windows Schriftarten sehen:

9 Bestandsaufnahme (II)

Lass uns nun erneut überprüfen, was wir bis jetzt haben, indem wir wieder unsere Menüs durchforsten:


Unsere Bestandsaufnahme sollte nun wie folgt aussehen:

Grafik: [x] The GIMP
[x] F-Spot
[ ] Picasa

Internet: [x] Firefox
[x] Opera
[x] Flash Player
[x] FileZilla
[x] Thunderbird
[x] Evolution
[x] aMule
[x] BitTornado
[x] Azureus
[x] Pidgin
[x] Skype
[x] Google Earth
[x] Xchat IRC

Office: [x] OpenOffice Writer
[x] OpenOffice Calc
[x] Adobe Reader
[x] GnuCash
[x] Scribus

Sound & Video: [x] Amarok
[x] Audacity
[x] Banshee
[x] MPlayer
[x] Rhythmbox Music Player
[x] gtkPod
[x] XMMS
[x] dvd::rip
[x] Kino
[x] Sound Juicer CD Extractor
[x] VLC Media Player
[x] Helix Player
[x] Totem
[x] Xine
[x] Brasero
[x] K3B
[x] Multimedia-Codecs

Programmierung: [x] KompoZer
[x] Bluefish
[x] Quanta Plus

Andere: [ ] VMware Server
[x] TrueType fonts
[x] Java
[x] Lese-/Schreib-Unterstützung für NTFS Partitionen

10 Google Picasa

Öffne Firefox und gehe zu http://picasa.google.com/linux/thanks-deb.html.


Ein Download Dialog sollte automatisch erscheinen. Wähle Open with GDebi Package Installer (default):


Ein Package Installer Fenster öffnet sich. Klicke auf Install Package um Picasa zu installieren:


Gib Dein Passwort ein:


Picasa wird nun installiert. Danach kannst Du das Package Installer Fenster schließen:


11 Bestandsaufnahme (III)

Durchsuche erneut das Menü und überprüfe, was bereits installiert ist.

Deine Liste sollte nun wie folgt aussehen:

Grafik: [x] The GIMP
[x] F-Spot
[x] Picasa

Internet: [x] Firefox
[x] Opera
[x] Flash Player
[x] FileZilla
[x] Thunderbird
[x] Evolution
[x] aMule
[x] BitTornado
[x] Azureus
[x] Pidgin
[x] Skype
[x] Google Earth
[x] Xchat IRC

Office: [x] OpenOffice Writer
[x] OpenOffice Calc
[x] Adobe Reader
[x] GnuCash
[x] Scribus

Sound & Video: [x] Amarok
[x] Audacity
[x] Banshee
[x] MPlayer
[x] Rhythmbox Music Player
[x] gtkPod
[x] XMMS
[x] dvd::rip
[x] Kino
[x] Sound Juicer CD Extractor
[x] VLC Media Player
[x] Helix Player
[x] Totem
[x] Xine
[x] Brasero
[x] K3B
[x] Multimedia-Codecs

Programmierung: [x] KompoZer
[x] Bluefish
[x] Quanta Plus

Andere: [ ] VMware Server
[x] TrueType fonts
[x] Java
[x] Lese-/Schreib-Unterstüztung für NTFS Partitionen

12 VMware Server

Mit dem VMware Server kannst Du Deinen alten Windows Desktop (den Du zuvor mit dem VMware Converter in eine virtuelle Maschine konvertiert hast, was in dieser Anleitung beschrieben wird: http://www.howtoforge.com/vmware_converter_windows_linux) unter Deinem Ubuntu Studio Desktop ausführen. Das kann sehr nützlich sein, wenn Du Programme unter Windows verwenden möchtest, auf die nicht verzichten kannst oder wenn Du erst langsamt zu Linux überwechseln möchtest.

Um den VMware Server runter zu laden, gehe zu http://www.vmware.com/download/server/ und klicke auf Download Now:


Akzeptiere die Lizenzbestimmung indem Du auf Yes klickst:


Lade dann den VMware Server für die Linux .tar.gz Datei (nicht die rpm Datei!) auf Deinen Desktop (z.B. nach /home/falko/Desktop):




Um die Seriennummer zu beziehen, die Du benötigst um den VMware Server ausführen zu können, gehe zu http://register.vmware.com/content/registration.html. Gib Deine persönlichen Angaben ein. Danach erhältst Du eine Seite mit einer Seriennummer. Schreib sie auf oder drucke sie aus:



Öffne dann ein Terminalfenster (Accessories > Terminal):


Führe folgenden Befehl aus um einige notwendige Pakete zu installieren:

sudo apt-get install linux-headers-`uname -r` build-essential xinetd

Gehe dann zu dem Verzeichnis, in dem Du die VMware Server .tar.gz Datei gespeichert hast, z.B. /home/falko/Desktop (ersetze falko mit Deinem eigenen Benutzernamen!):

cd /home/falko/Desktop

Entpacke die VMware Server .tar.gz Datei und führe den Installer aus:

tar xvfz VMware-server-*.tar.gz
cd vmware-server-distrib
sudo ./vmware-install.pl

Der Installer wird Dir eine Menge Fragen stellen. Du kannst die Standardwerte beibehalten indem Du einfach ENTER drückst.

Wenn Dich der Installer fragt

In which directory do you want to keep your virtual machine files?
[/var/lib/vmware/Virtual Machines]

kannst Du entweder den Standardwert beibehalten oder einen Ort festlegen, der genügend freien Speicherplatz hat um Deine virtuellen Maschinen zu speichern.

Am Ender der Installation wirst Du gebeten, eine Seriennummer einzugeben:

Please enter your 20-character serial number.

Type XXXXX-XXXXX-XXXXX-XXXXX or 'Enter' to cancel:

Gib die Seriennummer für den VMware Server ein.

Führe nach der Installation bitte dies aus:

sudo ln -sf /lib/libgcc_s.so.1 /usr/lib/vmware/lib/libgcc_s.so.1/libgcc_s.so.1

Sonst wird der VMware Server auf Ubuntu Studio 8.04 nicht starten.

Nach der erfolgreichen Installation kannst Du die VMware Server Download-Datei und das Installationsverzeichnis löschen:

cd /home/falko/Desktop
rm -f VMware-server*
rm -fr vmware-server-distrib/

Nun findest Du den VMware Server unter System Tools > VMware Server Console:


Wenn Du ihn startest, wähle Local host:


Danach kannst Du virtuelle Maschinen erstellen (oder Deine virtuelle Windows Maschine importieren, die Du mit dem VMware Converter erstellt hast:

13 Bestandsaufnahme (IV)

Nun haben wir alle Anwendungen installiert:

Grafik: [x] The GIMP
[x] F-Spot
[x] Picasa

Internet: [x] Firefox
[x] Opera
[x] Flash Player
[x] FileZilla
[x] Thunderbird
[x] Evolution
[x] aMule
[x] BitTornado
[x] Azureus
[x] Pidgin
[x] Skype
[x] Google Earth
[x] Xchat IRC

Office: [x] OpenOffice Writer
[x] OpenOffice Calc
[x] Adobe Reader
[x] GnuCash
[x] Scribus

Sound & Video: [x] Amarok
[x] Audacity
[x] Banshee
[x] MPlayer
[x] Rhythmbox Music Player
[x] gtkPod
[x] XMMS
[x] dvd::rip
[x] Kino
[x] Sound Juicer CD Extractor
[x] VLC Media Player
[x] Helix Player
[x] Totem
[x] Xine
[x] Brasero
[x] K3B
[x] Multimedia-Codecs

Programmierung: [x] KompoZer
[x] Bluefish
[x] Quanta Plus

Andere: [x] VMware Server
[x] TrueType fonts
[x] Java
[x] Lese-/Schreib-Unterstüztung für NTFS Partitionen

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