Desktop-Offensive: Brasilien setzt auf Linux

In Brasilien erobern Linux-Desktops neuerdings die Schulen:  Die Firmen Userful (Software) und Thin Networks (Hardware) haben Schulen mit beinahe 360.000 virtualisierten Linux-Desktops ausgestattet, damit möglichst viele Schüler landesweit und günstig Zugang zu Computern erhalten. Dafür wurden in allen 5.560 Gemeinden Brasiliens bis zu zehn virtuelle Desktops auf einem physischen Computer installiert - laut Userful würden die Kosten bei unter 50 US-Dollar pro Arbeitsplatz (ohne Monitor) liegen. Für jeden virtuellen Arbeitsplatz werden die Monitore und Tastaturen direkt an den jeweiligen Computer angeschlossen - laut den Firmen ohne Leistungseinbußen.

Allerdings: Virtualisierung meint nicht den Einsatz eines Hypervisors. Vielmehr basiert die Technik auf der Annahme, dass die Computer bei Tätigkeiten wie E-Mails und Texte schreiben nicht ausgelastet sind, d.h. mehrere Desktops können auf einem PC laufen und werden den unterschiedlichen Ein- und Ausgabegeräten zugeteilt.

Bislang sollen 18.750 dieser Workstations in Dorfschulen installiert worden sein. (via golem.de)

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