Erfolgreich: Niederländische Open-Source-Strategie

Das offizielle Programm Netherlands in Open Connection (NOiV) verbucht erste Erfolge: Die Initiative berät die niederländische Regierung und Behörden, die quelloffene Software in ihre Auftragsvergabe mit einbeziehen sollen. Die Regelung legt zusätzlich die Verwendung von offenen Standards fest. Dabei steht das Comply-or-Explain-Prinzip im Fokus: Ministerien müssen dieser Regelung folgen oder begründen, warum das nicht möglich ist.

NOiV-Angaben zufolge kommen über 200 quelloffene Anwendungen in den Ministerien zum Einsatz – zumeist Linux, Apache und MySQL. Gefragt sind zudem die Programmiersprachen Java und PHP, der Webbrowser Firefox, Eclipse und der Applikationsserver Tomcat sowie die Büro-Suite OpenOffice und das ODF-Plugin sowie der PDF Creator.

Wo liegt der Vorteil? Die Ministerien schätzen die höhere Interoperabilität durch Open Source und offenen Standards, d.h. die Funktionalität und der Austausch zwischen Anwendungen sowie mit anderen Behörden. Zudem entfallen Lizenzkosten und Nutzer sind nicht von einem Hersteller oder Lieferanten abhängig.

Hier geht es zu den Untersuchungsergebnissen (PDF).

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