EU-Beschwerde gegen Microsoft - FSFE unterstützt Klage

Die Free Software Foundation Europe (FSFE) hat beantragt, als so genannter interessierter Dritter im EU-Kartellverfahren gegen Microsoft zugelassen zu werden. Grund der Klage: Wettbewerbsverstöße von Microsoft im Zusammenhang mit dem Internet Explorer. Der Browserhersteller Opera hatte Beschwerde eingereicht. Wie Opera sieht die FSFE die Bündelung des Internet Explorer an Windows als Verstoß an. Die Befürchtungen: Eine Gefährdung des Wettbewerbs und von Innovationen.

Der Grundsatz der FSFE ist, dass es keinem Unternehmen möglich sein sollte, zu diktieren, wie das Internet auszusehen hat. Microsoft habe seine Monopolstellung ausgenutzt, um dem Internet Explorer einen Vorteil gegenüber alternativen Browsern zu verschaffen.

Opera, das sich gegen die enge Verzahnung des Betriebssystems Windows und des Browsers Internet Explorer wehrt, beruft sich auf ein Urteil des Europäischen Gerichtshofs gegen Microsoft im Jahr 2007.

Mozilla und Google haben sich dem Kartellverfahren ebenfalls angeschlossen.

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