Fedora 8 Server Setup: LAMP, Email, DNS, FTP, ISPConfig (auch bekannt als Der Perfekte Server) - Seite 3


Danach wird der GRUB Bootloader installiert:


Letztendlich ist die Installation abgeschlossen und Du kannst die DVD entfernen und den Computer neu starten:


Nach dem Neustart wirst Du folgenden Screen sehen. Verlasse ihn indem Du "Exit" drückst:


Nun zur Konfiguration...

4 /etc/hosts anpassen

Als Nächstes bearbeiten wir die Datei /etc/hosts dass sie so aussieht:

vi /etc/hosts


# Do not remove the following line, or various programs
# that require network functionality will fail. 127.0.0.1 localhost.localdomain localhost 192.168.0.100 server1.example.com server1 ::1 localhost6.localdomain6 localhost6
Es ist wichtig, dass Du eine Zeile für server1.example.com hinzufügst und server1.example.com und server1 aus der Zeile 127.0.0.1 entfernst.

5 Konfiguriere zusätzliche IP Adressen

(Dieses Kapitel ist völlig optional.Es zeigt Dir, wie Du zusätzliche IP Adressen Deiner Netzwerkoberfläche eth0 hinzufügst, falls Du mehr als eine IP Adresse benötigst. Wenn Du nur eine IP Adresse brauchst, kannst Du dieses Kapitel überspringen.)

Gehen wir mal davon aus, dass unsere Netzwerkoberfläche eth0 ist. Es gibt eine Datei /etc/sysconfig/network-scripts/ifcfg-eth0 die so aussieht:

cat /etc/sysconfig/network-scripts/ifcfg-eth0


# Advanced Micro Devices [AMD] 79c970 [PCnet32 LANCE]
DEVICE=eth0 BOOTPROTO=static BROADCAST=192.168.0.255 HWADDR=00:0C:29:08:8F:8E IPADDR=192.168.0.100 NETMASK=255.255.255.0 NETWORK=192.168.0.0 ONBOOT=yes
Nun wollen wir die virtuelle Oberfläche eth0:0 mit der IP Adresse 192.168.0.101 erstellen. Dazu müssen wir nur die Datei /etc/sysconfig/network-scripts/ifcfg-eth0:0 erstellen, die wie folgt aussieht (die HWADDR Zeile können wir auslassen, da es die gleiche physikalische Netzwerkkarte ist):

vi /etc/sysconfig/network-scripts/ifcfg-eth0:0


DEVICE=eth0:0
BOOTPROTO=static BROADCAST=192.168.0.255 IPADDR=192.168.0.101 NETMASK=255.255.255.0 NETWORK=192.168.0.0 ONBOOT=yes
Danach müssen wir das Netzwerk neu starten:

/etc/init.d/network restart

Du möchtest vielleicht auch die Datei /etc/hosts anpassen, nachdem Du die neuen IP Adressen hinzugefügt hast, obwohl dies nicht notwendig ist.

Führe Folgendes aus

ifconfig

Nun solltest Du Deine neue IP Adresse in der Ausgabe sehen:

[root@server1 ~]# ifconfig
eth0 Link encap:Ethernet HWaddr 00:0C:29:08:8F:8E
inet addr:192.168.0.100 Bcast:192.168.0.255 Mask:255.255.255.0
inet6 addr: fe80::20c:29ff:fe08:8f8e/64 Scope:Link
UP BROADCAST RUNNING MULTICAST MTU:1500 Metric:1
RX packets:327 errors:0 dropped:0 overruns:0 frame:0
TX packets:337 errors:0 dropped:0 overruns:0 carrier:0
collisions:0 txqueuelen:1000
RX bytes:28434 (27.7 KiB) TX bytes:56947 (55.6 KiB)
Interrupt:17 Base address:0x1400

eth0:0 Link encap:Ethernet HWaddr 00:0C:29:08:8F:8E
inet addr:192.168.0.101 Bcast:192.168.0.255 Mask:255.255.255.0
UP BROADCAST RUNNING MULTICAST MTU:1500 Metric:1
Interrupt:17 Base address:0x1400

lo Link encap:Local Loopback
inet addr:127.0.0.1 Mask:255.0.0.0
inet6 addr: ::1/128 Scope:Host
UP LOOPBACK RUNNING MTU:16436 Metric:1
RX packets:8 errors:0 dropped:0 overruns:0 frame:0
TX packets:8 errors:0 dropped:0 overruns:0 carrier:0
collisions:0 txqueuelen:0
RX bytes:560 (560.0 b) TX bytes:560 (560.0 b)

[root@server1 ~]#


6 Konfiguriere Firewall

Am Ende dieser Anleitung möchte ich ISPConfig installieren, das seine eigene Firewall hat. Daher deaktiviere ich jetzt die Fedora Standard-Firewall. Natürlich ist es Dir überlassen sie aktiviert zu lassen und sie nach Deinen Bedürfnissen zu konfigurieren (aber dann solltest Du keine andere Firewall verwenden, da sie höchstwahrscheinlich die Fedora Firewall beeinflusst).

Starte:

system-config-securitylevel


Wähle "Disabled" und drücke "OK".

Um zu überprüfen, dass die Firewall wirklich deaktiviert wurde, kannst Du dies danach laufen lassen.

iptables -L

So sollte die Ausgabe aussehen:

[root@server1 ~]# iptables -L
Chain INPUT (policy ACCEPT)
target prot opt source destination

Chain FORWARD (policy ACCEPT)
target prot opt source destination

Chain OUTPUT (policy ACCEPT)
target prot opt source destination
[root@server1 ~]#

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