Freigegeben: Linux-Distribution Fedora 10 (Cambridge)

Die neue Linux-Distributionen Fedora 10 - alias Cambridge - ist nach einer halbjährigen Entwicklungszeit freigegeben. Was ist neu? Fedora 10 soll schneller sein und durch ein Kernel-Based Mode-Setting und das Programm Plymouthsie besser starten. Die Software beinhaltet GNOME 2.24.1, KDE 4.1.2, OpenOffice 3.0, Firefox 3.0.4, Linux 2.6.27.5, X.org-X-Server 1.5.3, Glibc 2.9 und RPM 4.6. Weiterhin gibt es diese Funktionen:

- "Glitch-Free"-Version von PulseAudio

- Sectool, das neue Security-Audit- und Intrusion-Detection-System

- PackageKit-Framework der 0.3er-Serie

Letzte Woche sorgte ein bei Internetnews erschienener Artikel mit der Überschrift "Red Hat Fedora Claims It's the Leader in Linux" für Wirbel: Der Artikel zitierte den Chef des Fedora-Projekts, Paul W. Frields, der mittels einiger von Fedora geführten Statistiken auf Basis der zugreifenden IP-Adressen zu dem Schluss kommt, dass es mehr Fedora- als Ubuntu-Anwender gebe. Später schickte Frields eine längere Mail an eine öffentliche Mailingliste und betonte, welche Gefahren solche Statistiken bergen würden und dass er die beiden Distributionen nicht im Konkurrenzkampf sehen würde.

Die Entwickler arbeiten bereits an Fedora 11: Die Distribution soll ungefähr Anfang Juni 2009 erscheinen und deren Bestandteile eventuell Basis für Red Hat Enterprise Linux 6 bilden sollen. Hier einige geplante Features:Der Umstieg auf den Hal-Nachfolger DeviceKit, Deltarpms mit Presto, Multiseat-Unterstützung, Windows Cross-compiler und Vereinfachungen für die Lautstärkeregelung.

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