Installation eines Multimedia Linux Desktop auf Basis von Ubuntustudio 7.10

Version 1.0
Author: Oliver Meyer <o [dot] meyer [at] projektfarm [dot] de>


Diese Anleitung veranschaulicht, wie man einen Ubuntustudio 7.10 Desktop einrichtet. Im Endeffekt erhält man ein schnelles, sicheres und erweiterbares System, bei dem der Fokus auf der Erstellung von Multimediainhalten liegt - der real-time (RT) Kernel ist standardmäßig installiert. Es bietet alle Anwendungen, die Du für den täglichen Gebrauch und zur Unterhaltung benötigst.

Diese Anleitung ist ein praktischer Leitfaden ohne Garantie und deckt kein theoretisches Hintergrundwissen ab. Es gibt viele Möglichkeiten dieses System einzurichten - dies ist die Methode, die ich gewählt habe.

1 Installation

1.1 Ubuntustudio 7.10 beziehen

Das Installationsmedium (circa 800MB) ist erhältlich unter http://ubuntustudio.org/downloads.

1.2 Die Installation starten

Starte Deinen Computer (neu) und lege das Installationsmedium ein - vergewissere Dich dass Dein Bios so konfiguriert ist, dass vom CD/DVD Laufwerk gestartet wird. Danach siehst Du Folgendes:


Drücke "F3" und wähle Dein Tastaturlayout. Wenn Du Informationen über die andere Optionen haben möchtest, drücke "F1". Wähle danach im mittleren Menü "Install in text mode" und drücke "Enter".


Wähle die Sprache.


Wähle Deinen Standort.


Nun wird die Installation vorbereitet.




Gib einen gewünschten Hostnamen ein.


Wenn Du mit dem logical volume manager oder einer manuellen Konfiguration der Partitionen nicht vertraut bist, würde ich empfehlen die "Guided - use entire disk"-Methode zu verwenden.


Wähle die Festplattenpartition.


Hier siehst Du die Änderungen, die an Deiner Festplatte vorgenommen werden. Wenn Du den Änderungen zustimmst, wähle "Yes".


Die Partitionen werden erstellt/formatiert.


In diesem Fenster musst Du die Uhr konfigurieren. Wähle "No" wenn andere Betriebssysteme installiert sind, die es erwarten, dass die Systemuhr auf die lokale Zeitzone eingestellt ist - z.B. Windows. Ansonsten wähle "Yes".



Nun musst Du ein erstes Benutzerkonto anlegen. Gib den vollen Namen des Nutzers ein und fahre fort.


Wähle einen Benutzernamen für das neue Konto aus.


Gib ein Passwort ein ...


... und wiederhole es.


Das Basissystem wird installiert.




Während der Installation wirst Du gebeten, eines oder mehrere vordefinierte Software Pakete auszuwählen.


Die Installation geht weiter.


Als Nächstes musst Du die Auflösung(en) auswählen, die Du verwenden möchtest.


Die Installaiton geht weiter.



Am Ende der Installation musst Du das Installationsmedium entfernen.


1.3 Nach der Installation

Wenn Du einen anderen Kernel starten möchtest, die Startparameter ändern oder einen Arbeitsspeichertest machen möchtest, drücke "Esc". Warte anderenfalls ein paar Sekunden um mit den Standardeinstellungen zu starten.


Wenn Du "Esc" drückst, wirst Du folgendes Fenster sehen. Sieh Dir die Instruktionen unten an.


Das System startet.




Danach erscheint der Login-Screen. In der unteren linken Ecke sind einige Optionen verfügbar. Logge Dich mit den Benutzerdaten ein, die Du während der Installation eingerichtet hast.


Willkommen auf Deinem Desktop.

2 Aufräumen

2.1 Software entfernen

Bevor Du das System erstmalig aktualisierst, solltest Du überprüfen, ob bei Dir Software installiert ist, die Du nicht brauchst oder die Du lieber mit einer anderen Software ersetzen möchtest. Das Ziel ist ein sauberes System, auf dem nur die Programme installiert sind, die Du auch wirklich brauchst.

Welche Programme Du deinstallierst oder durch andere ersetzt ist Dir überlassen - In Schritt 3 findest Du eine Zusammenfassung von bereits installierter Software und eine kleine Auswahl an zusätzlicher Software (inklusive Ersatz für bereits installierte Software) in Schritt 5.

Du kannst Software ganz einfach mit dem Synaptic Package Manager deinstallieren - siehe Schritt 4.1. Danach wird es Zeit für das erste Update - siehe Schritt 4.3.

2.2 Dienste deaktivieren

Einige Dienste sind standardmäßig auf Deinem System aktiviert - vielleicht sind einige davon nutzlos (das hängt von Deiner Hardware und Deinen Bedürfnissen ab). Die Deaktivierung von nutzlosen Diensten spart Deinem System Resourcen, also lohnt es sich sich die Dienst-Einstellung einmal anzusehen.

Auf die Dienst-Einstellungen kannst Du per Gnome Menü zugreifen.


Wenn Du auf dieses Feld klickst, öffnet sich ein Fenster, welches Dich nach Deinem Passwort fragt.


Nachdem Du Dein Passwort eingegeben hast, erscheint das Fenster mit den Service Einstellungen.

Einige Services, die Du überprüfen solltest:

Hotkeys management (hotkey-setup) - deaktiviere diesen Dienst wenn Du keine Hotkeys auf der Tastatur hast oder sie nicht nutzen möchtest.


Deaktivierungen nimmst Du vor, indem Du die Markierung des jeweiligen Ankreuzfeldes aufhebst.

2.3 Den Stromverbrauch reduzieren

Mit Powertop, einem Werkzeug von Intel für Intel Platformen, kannst Du herausfinden, welche Software den meisten Strom verbraucht. Notebook Benutzer werden ganz besonders vom reduzierten Stromverbrauch profitieren - der Akku hält länger.

Wenn Du powertop verwenden möchtest, installiere das folgende Paket:
  • powertop
Hinweis: Wie man Software installiert, ist im Kapitel 4.2 beschrieben.

Danach kannst Du Powertop in einem Terminalfenster laufen lassen. Es ist empfehlenswert es als root Benutzer laufen zu lassen, sonst kannst Du nicht alle Funktionen dieses Tools nutzen.


Lass Powertop mit den Administratorrechten laufen:

sudo powertop

Powertop wird durchgehend Daten Deines Systems sammeln. Es zeigt Dir in Intervallen an, was die meiste Energie verbraucht und gleichzeitig wie Du Dein System optimieren kannst. In einigen Fällen kann Powertop das System automatisch optimieren, indem Du die Taste drückst, die Powertop anzeigt.


Fedora 7 läuft hier auf einem AUSUS G1S.


Es ist sehr wahrscheinlich dass so ein paar Watt eingespart werden.

3 Standardmäßig installierte Software

Nur das wichtigste ... (wenn Du alle Softwarepakete während der Installation ausgewählt hast)

3.1 Internet

  • Firefox
  • Pidgin

3.2 Audio

  • Audacious
  • Echomixer
  • Envy24 control
  • Freqtweak
  • Hexter
  • Qsampler
  • Rmedigicontrol
  • Sound Juicer
  • Aconnectgui
  • Aeolus
  • Ardour
  • Audacity
  • BEAST
  • Bitscope
  • Creox c
  • Freebirth
  • GNU Denemo
  • Gtick
  • HDSPConf
  • HDSPMixer
  • Hydrogen
  • Jackbeat
  • JACK Control
  • jackEQ
  • JACK Rack
  • JACK Timemachine
  • JAMin
  • Meterbridge
  • Mixxx
  • MusE
  • Patchage
  • PureData
  • QAMix
  • QSynth
  • Rosegarden
  • Seq24
  • SooperLooper
  • Sound Recorder
  • terminatorX
  • Virtual MIDI Keyboard
  • ZynAddSubFX Software Synthesizer

3.3 Video

  • Totem
  • CinePaint
  • Pitivi Video Editor
  • Stopmotion

3.4 Grafik

  • Agave
  • Blender
  • CinePaint
  • FontForge
  • F-Spot
  • GIMP (Image Editor)
  • Hugin panorama creator
  • Inkscape Vector Illustrator
  • Scribus
  • Specimen Font Previewer
  • Stopmotion
  • Synfig Studio
  • XSane

3.4 Office

  • OpenOffice.org Word Processor

3.5 System

  • Compiz fusion (Desktopeffekte)
  • ntfs3g (read/write Unterstützung für NTFS)

4 Der Synaptic Package Manager

Der Synaptic Package Manager ist ein Programm, das einfach zu handhaben ist, um Software aus den verfügbaren Paketdatenbanken zu installieren oder deinstallieren - oder einfach nur um herauszufinden, welche Programme installiert sind. Es sind ungefähr 23.000 Pakete in den Datenbanken enthalten, die von Ubuntu 7.10 standardmäßig hinzugefügt werden.

Auf den Synaptic Package Manager kann via Gnome Menü zugegriffen werden.


Wenn Du auf dieses Feld klickst, öffnet sich ein Pop-up-Fenster in dem Du nach Deinem Passwort gefragt wirst.


Nachdem Du Dein Passwort eingegeben hast, erscheint der Synaptic Package Manager.


4.1 Pakete deinstallieren

Um eines oder mehrere Pakete zu deinstallieren, wechsle zur Statusanzeige und markiere “Installed”. Nun siehst Du alle Pakete, die auf Deinem System installiert sind - Du kannst sie durchstöbern oder eines bzw. mehrere Pakete mittels Suchfunktion suchen. In der Suchfunktion kannst Du einen Paketnamen oder einen Suchbegriff eingeben.


Wenn Du auf ein Paket gestoßen bist, das Du deinstallieren möchtest, klicke auf das grüne Ankreuzfeld und wähle im Menü “Mark for Removal” oder “Mark for Complete Removal”. Der Unterschied besteht darin, dass beim kompletten Entfernen (complete removal) auch die Konfigurationsdateien gelöscht werden wohingegen sie beim normalen Entfernen erhalten bleiben. Das kann nützlich sein, wenn Du die Konfigurationen für ein Paket behalten möchtest (Du kannst es später erneut installieren und musst es nicht ein zweites Mal konfigurieren).


Danach ist das Paket mit einem roten Kreuz markiert.


Klicke auf “Apply” um die Änderungen anzuwenden.


Nun beginnt die Deinstallation.

4.2 Installation von Paketen

Um eines oder mehrere Pakete zu installieren, wechsle zur Statusansicht und markiere “Not installed”. Nun siehst Du alle Pakete, die nicht auf Deinem System installiert sind - Du kannst sie durchstöbern oder eines bzw. mehrere Pakete mit der Suchfunktion suchen. In der Suchfunktion kannst Du einen Paketnamen oder einen Suchbegriff eingeben.


Wenn Du ein Paket gefunden hast, das Du installieren möchtest, klicke auf das weiße Ankreuzfeld und wähle im Menü “Mark for Installation”.


Die Pakete, die Du installieren möchtest, können gelegentlich Abhängigkeiten besitzen - dann wird sich ein Fenster öffnen. Bestätige die zusätzlichen Pakete.


Danach ist sind die Pakete und ihre Abhängigkeiten mit einem gelben Pfeil markiert. Abhängigkeiten sind zusätzlich grün markiert.


Klicke auf “Apply” um die Änderungen anzuwenden.


Die Pakete werden runter geladen …


… und danach installiert.


4.3 Das System aktualisieren

Das System sucht automatisch nach Updates und informiert Dich, ob Updates verfügbar sind. Im Snaptic Package Manager kannst Du Intervalle, in denen das System Updates überprüft, einstellen.




Das System teilt Dir mit wenn Updates verfügbar sind. Klicke auf das orange-farbene Symbol, wenn Du Näheres wissen möchtest.


Im Update Manager kannst Du detailierte Angaben über die neuen Pakete abrufen. Wenn Du ein Paket nicht installieren möchtest, dann klicke auf das entsprechende Ankreuzfeld. Um die Updates zu installieren, klicke auf "Install Updates".


Die Updates werden runter geladen …


…und installiert.


Wenn system-kritische Updates installiert wurden (z.b. ein neuer Linux Kernel), sollte ein Neustart durchgeführt werden.

5 Zusätzliche Software

Hier präsentiere ich Dir eine kleine Zusammenstellung zusätzlicher Software um Dir die Qual der Wahl etwas einfacher zu machen. Ich würde nicht empfehlen die ganze Software zu installieren - es macht keinen Sinn drei Audio Player zu installieren etc… Vergiss nicht ein bereits installiertes Programm zu deinstallieren, wenn Du einen Ersatz installieren möchtest.

Wie man Software installiert bzw. deinstalliert wird im Schritt 4 erklärt.

5.1 Medibuntu

Einige Pakete, wie der Adobe Reader, sind in den Standard-Paketdatenbanken nicht verfügbar. Der einfachst Weg, solche Pakete Deinem System zugänlich zu machen, ist, die medibuntu Paketdantenbank hinzuzugügen. Wenn Du diese Datenbank hinzufügen möchtest, öffne ein Terminalfenster...


... importiere die Datenbank ...

sudo wget http://www.medibuntu.org/sources.list.d/gutsy.list -O /etc/apt/sources.list.d/medibuntu.list

... importiere den gpg-key und aktualisiere Deine Paketliste.

wget -q http://packages.medibuntu.org/medibuntu-key.gpg -O- | sudo apt-key add - && sudo apt-get update


5.2 Empfohlene Software

5.2.1 Microsoft’s TrueType Kern-Schriftarten

Einige Schriftarten wie Arial, Times New Roman und Verdana zum Beispiel.

Wenn Du diese Schriftarten verwenden möchtest, installiere das folgende Paket:
  • msttcorefonts
Während des Setups wirst Du folgendes Fenster sehen. Klicke einfach auf "Forward".

5.2.2 W32codecs

Diese Codecs brauchst Du, wenn Du MS Video Formate abspielen möchtest.

Wenn Du diese Codecs verwenden möchtest, installiere folgendes Paket:
  • w32codecs
Hinweis: Für dieses Paket brauchst Du die medibuntu Paketdatenbank.

5.2.3 Adobe Reader

Homepage: http://www.adobe.com/products/reader/
Mit dem Adobe Reader kannst Du PDF-Dokumente öffnen.


Wenn Du den Adobe Reader verwenden möchtest, installiere folgende Pakete:
  • acroread
  • acroread-plugins
  • mozilla-acroread
Merke: Für diese Pakete brauchst Du die medibuntu Paketdatenbank.

Das Plugin für firefox wird automatisch installiert. Wenn Du es überprüfen möchtest, öffne firefox und gib "about:plugins" in das URL-Feld ein. Danach solltest Du Folgendes sehen:


5.2.4 Adobe Flash Player

Homepage: http://www.adobe.com/products/flashplayer/
Der Adobe Flash Player ermöglicht Deinem Browser eingebettete Flash Inhalte abzuspielen.

Wenn Du den Adobe Flash Player verwenden möchtest, installiere das folgende Paket:
  • flashplugin-nonfree
Das Plugin für firefox wird automatisch installiert. Wenn Du es überprüfen möchtest, öffne firefox und gib "about:plugins" in das URL-Feld ein. Danach solltest Du folgendes sehen:

5.2.5 Sun's JAVA

Homepage: http://www.java.com/en/download/manual.jsp
Sun's JAVA Runtime Environment ermöglicht Deinem System volle JAVA Unterstützung.

Wenn Du Sun's JAVA Runtime Environment verwenden möchtest, installiere folgende Pakete:
  • sun-java6-jre
  • sun-java6-bin
  • sun-java6-plugin
  • sun-java6-fonts
Während des Setups wirst Du folgendes Fenster sehen. Wenn Du den Lizenzbestimmungen zustimmst, klicke in das entsprechende Ankreuzfeld und klicke danach auf "Forward".


Das Plugin für firefox wird automatisch installiert. Wenn Du es überprüfen möchtest, öffen firefox und gib "about:plugins" in das URL-Feld ein. Danach solltest Du Folgendes sehen:

5.2.6 NTFS Konfigurations-Tool (ntfs-config)

Homepage: http://flomertens.free.fr/ntfs-config/
Mit ntfs-config kannst Du Schreibzugriffe für all Deine internen und/oder externen NTFS Geräte aktivieren bzw. deaktivieren.


Wenn Du ntfs-config verwenden möchtest, installiere das folgende Paket:
  • ntfs-config

5.3 Ersatzprogramme

5.3.1 MPlayer (Ersatz für Totem)

Homepage: http://www.mplayerhq.hu
Der MPlayer ist ein Video Player mit vielen Funktionen - er unterstützt fast jedes bekannt Videoformat, z.B. MPEG/VOB, AVI, Ogg/OGM, VIVO, ASF/WMA/WMV, QT/MOV/MP4, RealMedia, Matroska, NUT, NuppelVideo, FLI, YUV4MPEG, FILM, RoQ und PVA (die w32codecs von Kapitel 5.2.2 werden benötigt um einige der aufgelisteten Formate zu unterstützen).


Wenn Du den MPlayer verwenden möchtest, deinstalliere Totem und installiere danach folgende Pakete:
  • mplayer
  • mozilla-mplayer
  • mplayer-fonts
  • mplayer-skins

5.3.2 Digikam (Ersatz für F-Spot)

Homepage: http://www.digikam.org/
Digikam ist eine Foto Management Software.


Wenn Du Digikam verwenden möchtest, deinstallier F-Spot und installiere danach folgende Pakete:
  • digikam
  • kipi-plugins
  • showfoto
Hinweis: Das Screenshot-Theme ist “dark”.

5.4 Optional

5.4.1 Evolution

Homepage: http://www.gnome.org/projects/evolution/
Ein Email Client, mit allen benötigten Funktionen - bietet integrierte Mail-, Adressbuch- und Kalenderfunktionen.


Wenn Du Evolution verwenden möchtest, installiere folgende Pakete:
  • evolution
  • evolution-plugins
  • nautilus-sendto

5.4.2 FireFTP

Homepage: http://fireftp.mozdev.org/
FireFTP ist eine Erweiterung für Firefox. Es bietet einen umfassenden FTP Client, der einfach zu handhaben ist. Er kann ohne Firefox aus dem Gnome Programmmenü gestartet werden.


Wenn Du FireFTP verwenden möchtest, öffne https://addons.mozilla.org/en-US/firefox/addon/684 in Firefox und klicke auf "Install Now".


Stimme der Installation zu:


Starte Firefox neu wenn die Installtion abgeschlossen ist. FireFTP ist im oberen Menü verfügbar.


Um FireFTP ohne Firefox aus dem Gnome Programmmenü zu starten, erstelle einen neuen Menüeintrag. Öffne den Hauptmenü-Editor.


Klicke auf der linken Seite auf "Internet" und danach auf der rechten Seite auf "New item".

Gib Folgenden ein/wähle Folgendes im Menü-Fenster aus:
Type: Application
Name: FireFTP
Command: firefox -chrome chrome://fireftp/content/
Comment: FTP Client
Wenn Du möchtest, kannst Du ein Symbol für den neuen Menüeintrag auswählen.

5.4.3 K3B

Homepage: http://www.k3b.org/
K3B ist ein Brennprogramm mit vielen Funktionen.


Wenn Du K3B verwenden möchtest, installiere die folgenden Pakete:
  • k3b
  • libk3b2-mp3
  • normalize-audio
  • transcode
  • sox
  • vcdimager

5.4.4 Azureus

Homepage: http://azureus.sourceforge.net/
Azureus ist ein einfach zu handhabender bittorrent Client mit vielen tollen Funktionen.


Wenn Du Azureus verwenden möchtest, installiere folgendes Paket:
  • azureus

5.4.5 Streamtuner

Homepage: http://www.nongnu.org/streamtuner/
Streamtuner erstellt Listen von SHOUTcast-Streams etc.


Wenn Du Streamtuner verwenden möchtest, installiere folgendes Paket:
  • streamtuner

5.4.6 k9copy

Homepage: http://k9copy.sourceforge.net/
K9copy ist ein DVD Backup-Programm, welches die Inhalte einer DVD9 so verkleinern kann, so dass sie auf eine DVD5 passen.


Wenn Du k9copy verwenden möchtest, installiere folgende Pakete:
  • k9copy
  • mencoder

5.4.7 Skype

Homepage: http://www.skype.com/
Skype ist ein Programm für Internet-Telefonie, Instant Messaging etc.


Wenn Du Skype verwenden möchtest, installiere das folgende Paket:
  • skype
Hinweis: Für dieses Paket benötigst Du die medibuntu Datenbank.

5.4.8 XChat

Homepage: http://www.xchat.org/
Mit XChat kannst Du mehreren IRC Kanälen beitreten (Internet Relay Chat). Dateiübertragung wird auch unterstützt. Du kannst XChat mit verschiedenen Skripten und Plugins erweitern.


Wenn Du XChat verwenden möchtest, installiere folgende Pakete:
  • xchat
  • xchat-systray

5.4.9 Realplayer

Homepage: http://de.real.com/player/
Realplayer ist ein Player für RealMedia Inhalte.


Wenn Du Realplayer verwenden möchtest, öffne ein Terminalfenster und gib Folgendes ein …

wget -c http://www.debian-multimedia.org/pool/main/r/realplay/realplayer_10.0.9-0.1_i386.deb
sudo dpkg -i realplayer_10.0.9-0.1_i386.deb

5.4.10 Gtkpod

Homepage: http://www.gtkpod.org/
Mit gtkpod kannst Du Deinen iPod verwalten. Viele iPods werden von diesem Programm unterstützt, inklusive iPod mini, iPod Photo, iPod Shuffle, iPod nano, und iPod Video.


Wenn Du gtkpod verwenden möchtest, installiere das folgende Paket:
  • gtkpod

5.4.11 Wine

Homepage: http://www.winehq.org/
“Wine ist eine Open Source Implementierung der Windows API unter X, OpenGL, und Unix”. (Wine Homepage)

Mit Wine kannst Du ziemlich viel Windows Software unter Linux laufen lassen. Eine Liste an Software, von der bekannt ist, dass sie auf Wine funktioniert, ist hier verfügbar: http://appdb.winehq.org/.


Wenn Du Wine verwenden möchtest, installiere das folgende Paket:
  • wine

5.4.12 Cedega

Homepage: http://www.cedega.com/
Cedega ist eine Weiterentwicklung von WineX mit Fokus auf Windows Spielen. Viele Spiele werden unterstützt - eine Liste von unterstützten Spielen (mit Screenshots) ist hier: http://games.cedega.com/gamesdb/ oder hier: http://cedegawiki.sweetleafstudios.com/wiki/Main_Page.

Cedega ist nicht kostenfrei. Auf der Homepage findest Du Preise und Informationen.





Hinweis: Die Screenshots wurden auf Fedora 7 mit der Cedega Version 5.2.3 erstellt (Spiel: Guild Wars). Die aktuelle Cedega Version ist 6.0.3.

5.4.13 VMware Server

Homepage: http://www.vmware.com/products/server/
Mit dem VMware Server kannst Du Gastbetriebssysteme wie Windows, Linux, NetWare oder Solaris installieren.




Wenn Du den VMware Server verwenden möchtest, installiere folgende Pakete:
  • xinetd
  • build-essential
  • linux-headers-%your_kernel_version%-rt
Öffne danach http://www.vmware.com/download/server/ in Deinem Browser. Lade die aktuellste Version (.tar.gz) herunter und registriere Dich um eine Seriennummer zu bekommen.


Öffne nun ein Terminalfenster, wechsle in das Verzeichnis, in welches Du den VMware Server heruntergeladen hast und entpacke ihn. Wechsele danach zu den entpackten Dateiein und starte den Installer.


tar xvfz VMware-server-1.0.4-56528.tar.gz
cd vmware-server-distrib/
sudo ./vmware-install.pl

Du wirst nach Installationspfaden etc. gefragt werden - drücke einfach bei jeder Frage “Enter”. Auch der Lizenzbestimmung musst Du zustimmen (wenn Du einverstanden bist). Gib zum Schluss Deine Seriennummer ein. Der VMware Server ist nun vom Gnome Programmmenü aus verfügbar.

6 Links