iPhone mit Kill-Switch-Funktion

Apple kann über eine Kill-Switch-Funktion Anwendungen deaktivieren, die sich Nutzer des iPhone heruntergeladen haben. Dies hat Apple-Chef Steve Jobs gegenüber dem Wall Street Journal bestätigt. Die Hintertür funktioniert so. Geht ein iPhone-Nutzer online, stellt sein Telefon ab und zu eine Verbindung zu einer bestimmten Webseite her. Auf der kann Apple eine Liste mit unerwünschten Anwendungen ablegen. Werden diese auf dem iPhone identifiziert, setzt die Webseite einen Deinstallationsvorgang in Gang. Laut Jobs will Apple so die iPhone-Käufer schützen, falls diese über Apples App Store eine Anwendung herunterladen sollten, die eventuell heimlich private Nutzerdaten ausspäht und verschickt.

Vom App Store zeigt sich der Apple-Boss begeistert. Jobs prognostiziert Umsätze von mindestens 360 Millionen US-Dollar im Jahr. "Vielleicht wird das irgendwann sogar ein Eine-Milliarde-Dollar-Markt", sagte er dem "Wall Street Journal".

Der App Store ist allerdings bereits mehrfach in die Kritik geraten. Externe Entwickler beschweren sich z.B. darüber, dass ihre Anwendungen ohne Begründung entfernt wurden. Auch bietet der App Store z.T. nutzlose aber völlig überteuerte Anwendungen.

Seitdem die Marktanteile von Apple gestiegen sind, haben zunehmend auch kriminelle Cracker Apple-Produkte im Visier. Durch die Portierung von Windows-Programmen auf den Mac wächst zudem die Gefahr von Sicherheitslücken. Der Marktanteil von Mac-Rechnern beträgt in Deutschland inzwischen zehn Prozent, (via spiegel-online.de).

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