KDE als Standard-Desktop von OpenSuse?

Das OpenSuse Feature Request bei openFATE hat heftige Diskussion auf der OpenSuse-Mailingliste entfacht: Ein Vorstandsmitglied des KDE.eV plädierte für KDE als erneuten Standard-Desktop von OpenSuse, da laut einer Umfrage unter OpenSuse-Nutzern weit mehr Anwender KDE als Gnome verwenden würden. Außerdem wäre es für Linux-Einsteiger verwirrend, sich bei der Installation zwischen zwei ihnen unbekannten Desktops zu entscheiden.

Dieser Vorschlag Frank Karlitscheks entfachte hitzige Auseinandersetzugen auf der Mailing-Liste. Viele KDE-Befürworter unterstützten seinen Vorschlag und verlangten von Novell entspechende Änderungen.  In openFate spachen sich über 60% der abstimmenden Nutzer für Karlitscheks Vorschlag aus.

Vor dem Hintergrund der streitträchtigen Vergangenheit (Novell kaufte Ximian) schaltete sich zunächst OpenSuse-Produktmanager Michael Löffler in die Diskussion ein: Aufgrund der großen Aufmerksamkeit wolle er mit den anderen Mitgliedern des OpenSuse Board das Thema diskutieren. Bis Mitte August solle eine Entscheidung fallen. Direkt darauf antwortete Andreas Jäger, Director Platform/openSUSE, mit einem konkreten Vorschlag: Im Rahmen der OpenSuse-Konferenz soll darüber diskutiert werden, dass der beliebteste Dektop im entscheidenden Installationsbildschirm vorausgewählt ist und die Desktops weiterhin alphabetisch aufgelistet werden.

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