Konkursverfahren: SCO mit Aussicht auf 36 Millionen Dollar?

Die durch Rechtsstreitigkeiten wegen angeblicher Copyright-Verletzungen (Linux, Unix) bekannte SCO Group, veröffentlichte im aktuellen Konkursverfahren Dokumente über einen potentiellen Investor: Eine Firma namens JGD Management - gegründet von York Capital Management - soll bis zu 36 Millionen US-Dollar für die Übernahme des Unix-Geschäftsbereiches und Ansprüchen aus Gerichtsverfahren und Lizenzrechten der SCO-Tochter Me bieten. York Capital Management ist auf "event driven investing" spezialisiert, d.h. auf Investitionen in Firmen, die zerlegt werden oder in einen Rechtsstreit verwickelt sind - 20 Prozent der Schadensersatz-Summe, die SCO-Chef Darl McBride im Verfahren gegen Novell avisierte, würden 50 bis 60 Millionen Dollar Einnahmen für den Investor bedeuten, meldet heise.de.

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