Linux Foundation fordert internationalen Widerstand gegen OpenXML

Die Linux Foundation verweigert sich dem Microsofts Format OpenXML (OOXML) und ruft sämtliche Gremien der Länder, deren Votum für die ISO-Standardisierung noch offen ist, zum "Nein mit Kommentaren" auf. Die Begründung: Zwar sei die Linux Foundation nicht direkt betroffen, doch appelliere sie generell für die Stichhaltigkeit und Integrität der weltweiten Abstimmungen. Amanda McPherson, Marketing-Direktorin der Linux Foundation, plädiert für das bereits als ISO-Standard ratifizierte OpenDocument Format. Auch der Umfang der OOXML-Spezifikation sei zu groß, als dass seine Tauglichkeit intensiv geprüft werden könnte bzw. könne man bereits aus den bekannten Schwächen schließen, dass das Format nicht ausreichend gereift sei. McPherson kritisiert zudem den Zuschnitt von OOXML speziell auf Windows und andere Microsoft-Produkte - die Welt sei immer mehr von einem reibungslosen Zugriff auf diese Dateien abhängig.

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