Linux-Paketmanager RPM in Version 5.0 erschienen

Version 5.0 vom Paketmanager RPM ist fertig. Neben der Version für Linux gibt es auch welche für Solaris, BSD, MacOS X und Cygwin unter Windows. RPM 5 unterstützt - neben der Gzip- und Bzip2-Kompression - jetzt auch den LZMA-Algorithmus und das XML-Archive-Format (XAR). Der Quellcode wurde in grundlegenden Teilen neu geschrieben, so dass die aktuelle Version nur noch mit Paketen im RPMv4-Format umgehen kann. Das von der Linux Standard Base (LSB) verwendete RPMv3-Format bleibt außen vor. Der Quelltext läßt sich jetzt aber mit den wichtigen C-Compiler-Sammlungen wie GCC, Sun Studio und Intels Compiler übersetzen. Außerdem können Entwickler in den Paketspezifikationen (.spec-Dateien) zusätzliche Tags nutzen.

Das von vielen Linux-Distributionen verwendete RPM-Paketformet wurde ursprünglich von Red Hat entwickelt. Mit RPM 5 hat nun die Gruppe um den ehemaligen Red Hat Entwickler Jeff Johnson ihre Version des Paketmanagers fertig gestellt. Allerdings entwickeln auch Red Hat und Novell ihr Projekt weiter. Welche Variante sich durchsetzen wird ist noch völlig offen. RPM wird unter der GNU Lesser General Public License (LGPL) veröffentlicht. Den Quelltext gibt es ab sofort zum Download.

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