Linux Server für Unternehmen: Univention Corporate Server 2.0 mit Virtualisierung

Der Univention Corporate Server 2.0 (UCS) ist fertig und enthält Xen 3.1 zur Virtualisierung von Linux- und Windows-Systemen (in Verbindung mit einem entsprechenden Prozessor). Die "Univention Management Console" löst die alte Management-Konsole ab und arbeitet jetzt mit dem ebenfalls verbesserten Directory Manager zusammen. UCS 2.0 basiert im wesentlichen auf Debian 4.0, allerdings hat Univention diverse Pakete aktualisiert. So verwendet die Distribution GCC 4.1, PHP 5.2, Apache 2.2, Samba 3.0.26 und OpenLDAP 2.3.30 sowie X.org 7.10 und enthält u.a. KDE 3.5.7, OpenOffice.org 2.2.1 und Firefox 2.0.0.6 für den Desktopeinsatz. Verwaltet wird UCS über die "Univention Config Registry". Diese ist der Windows-Registry nachempfunden und setzt ihre Variablen über LDAP-basierte Richtlinien. So bekommt die integrierte Firewall ebenfalls per LDAP mitgeteilt, welche Ports z.B. gesperrt werden sollen.

Das System ist als Open Source verfügbar und unterliegt, abgesehen von den proprietären Komponenten von Drittherstellern der GPL. Univention bietet für UCS kommerzielle Maintenance-Verträge an, die private Nutzung ist kostenlos. Hier geht es zum Download (via golem.de).

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