Linux znew Command Tutorial für Anfänger (mit Beispielen)

Wusstest du, dass Linux eine Möglichkeit bietet, .Z-Dateien in.gz-Dateien neu zu komprimieren? Ja, mit dem Befehl znew können Sie dies tun. In diesem Tutorial werden wir die Grundlagen dieses Befehlszeilenprogramms anhand einiger leicht verständlicher Beispiele diskutieren. Aber bevor wir das tun, ist es erwähnenswert, dass alle Beispiele hier auf einer Ubuntu 18.04 LTS Maschine getestet wurden.

Linux znew Befehl

Wie bereits oben erwähnt, können Sie mit dem Befehl znew unter Linux .Z-Dateien in den Typ.gz konvertieren, indem Sie sie neu komprimieren. Folgendes ist seine Syntax:

znew [ -ftv9PK] [ name.Z ...  ]

Und hier ist, was die Man Page über diesen Befehl sagt:

Znew recompresses  files from .Z (compress) format to .gz (gzip) format.

If you want to recompress a file already in gzip format, rename the file to force a .Z extension
then apply znew.

Im Folgenden finden Sie einige Beispiele im Q&A-Stil, die Ihnen eine bessere Vorstellung davon vermitteln sollen, wie der znew-Befehl funktioniert.

Q1. Wie verwende ich den Befehl znew?

Es ist ziemlich einfach – geben Sie einfach den .Z-Dateinamen als Eingabe an. Hier ist ein Beispiel:

znew files2.Z

Dieser Befehl erzeugt ‚files2.gz‘ in der Ausgabe und entfernt dabei die ursprüngliche.Z-Datei.

Q2. Was passiert, wenn eine gleichnamige.gz-Datei bereits existiert?

Wenn eine.gz-Datei mit dem gleichen Namen bereits in Ihrem aktuellen Arbeitsverzeichnis existiert, fragt der Befehl znew nach der Bestätigung, ob Sie sie überschreiben möchten oder nicht.

Zum Beispiel in meinem Fall den folgenden Befehl:

znew files2.Z

führte zur folgenden Sicherheitsabfrage:

gzip: files2.gz already exists; do you wish to overwrite (y or n)?

Sie können also y‘ drücken, wenn Sie vorankommen wollen, sonst n‘. Alternativ können Sie auch die Befehlszeilenoption -f verwenden, um die Rekompression vom .Z- ins.gz-Format zu erzwingen, wenn bereits eine.gz-Datei existiert.

Q3. Wie kann man zneue Anzeigedetails in der Ausgabe erstellen?

Die Befehlszeilenoption -v ermöglicht es znew, Details wie den Namen und die prozentuale Reduzierung für jede komprimierte Datei anzuzeigen. Hier ist ein Beispiel:

zneue ausführliche Ausgabe

Q4. Welche anderen nützlichen znew-Optionen gibt es?

Es gibt eine Handvoll. Wie -t testet die neuen Dateien vor dem Löschen von Originalen, -9 stellt sicher, dass das Tool die langsamste Komprimierungsmethode (optimale Komprimierung) verwendet, und -P stellt sicher, dass znew Pipes für die Konvertierung verwendet, um den Speicherverbrauch zu reduzieren.

Nachfolgend finden Sie die vollständige Liste der Optionen, die znew anbietet:

       -f     Force recompression from .Z to .gz format even if a .gz file already exists.

-t     Tests the new files before deleting originals.

-v     Verbose. Display the name and percentage reduction for each file compressed.

-9     Use the slowest compression method (optimal compression).

-P     Use pipes for the conversion to reduce disk space usage.

-K     Keep a .Z file when it is smaller than the .gz file; implies -t.

Fazit

Wenn Sie Dateien über die Linux-Befehlszeile komprimieren und dekomprimieren müssen, kann der Befehl znew für Sie nützlich sein. In diesem Tutorial haben wir einige wichtige Optionen für neue Angebote diskutiert. Weitere Informationen findest du auf der Man Page des Tools.

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