Microsoft will Dokumentenformate verknüpfen - IBM skeptisch

Das Berliner Fraunhofer-Institut für Offene Kommunikationssysteme (FOKUS) hilft dem Softwareriesen Microsoft bei der Arbeit an einer technischen Übersetzungshilfe zwischen dem Office Open XML (OOXML) und dem Open Document Format (ODF), das von der Internationalen Organisation für Normung (ISO) als offenem Standard anerkannt wurde. Eine Lösung soll im Rahmen des für Informationstechnik zuständigen Ausschusses NIA-34 beim Deutschen Institut für Normung (DIN) entwickelt werden, erklärte ein Vertreter von Microsoft Deutschland. Bereits seit fünf Monaten würde an "Brücken" zwischen den beiden Dokumen- tenformaten getüftelt - u.a. zusammen mit Novell und Konverter-Herstellern.

IBM Deutschland beäugt die Aktion kritisch: Sei die Verknüpfung einfach zu machen, sei Microsofts OpenXML eigentlich überflüssig. Gebe es aber Schwierigkeiten, könnte Microsoft dies als Argument für die Notwendigkeit von zwei parallelen Dokumentenstandards nutzen, erklärt Arnd Layer von IBM. Ein erster Entwurf für die Brückenlösung soll diese Woche veröffentlicht werden, meldet heise.de.

0 Kommentar(e)

Zum Posten von Kommentaren bitte