Neo FreeRunner - Open-Source-Handy für den Massenmarkt

Die FIC-Tochter OpenMoko will das erste freie Mobiltelefon für den Massenmarkt veröffentlichen. Neo FreeRunner ist das Nachfolgemodell von Neo 1973, das sich eher an Entwickler richtete. Das Betriebssystem des Open-Source-Handys basiert auf Linux und wird - wie die Anwendungsprogramme - als Quellcode mitgeliefert. Technische Daten: ein 500 MHz-CPU, der die Integration von Audio- und Videofunktionen erlaubt, ein 2D/3D-Grafikchip und ein WLAN-Chip, der 802.11b/g unterstützt. Mit Bewegungssensoren kann das Gerät feststellen, was der Nutzer gerade macht. Jalimo, die Java Virtual Machine (JVM) vom deutschen Unternehmen Tarent, bietet auch Java-Entwicklern eine Plattform. Das Handy wird in zwei Tri-Band-Varianten (850 und 900 Mhz) angeboten. OpenMoko will Neo FreeRunner auf der CES, zunächst dem Fachpublikum vorstellen. Die Auslieferung der ersten Modelle soll im Frühling beginnen, zuerst an Entwickler und anschließend an Endkunden, berichtet golem.de.

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