Neue Version von ClamAV

Von ClamAV ist Version 0.9.4 erschienen. Zwei neue Mechanismen sollen helfen Schädlinge aufzuspüren. Zudem bietet die freie Antivirensoftware nun Möglichkeiten um einen Identitätsdiebstahl zu verhindern. Die neue Disassembly Engine kann auch verschlüsselte Schadsoftware erkennen, indem sie die Binärdateien zerlegt und den Code an bestimmten Positionen untersucht. Dadurch sollen sich auch zuverlässigere Virensignaturen erstellen lassen. Eine andere neue Engine ermöglicht die Verknüpfung mehrerer Signaturen mit logischen Operatoren. Zudem kann ClamAV dank dem neuen "Data Loss Prevention"-Modul Daten auf persönliche Informationen wie z.B. Kreditkartennummern untersuchen, um so einen Identitätsdiebstahl durch Trojaner zu verhindern. In Verbindung mit Snort arbeitet ClamAV noch effektiver. Weitere Verbesserungen betreffen die Anti-Phishing-Technik und die Untersuchung von Skripten. Nutzer können dem Virenscanner nun Verzeichnisse mitteilen, die dieser nicht untersuchen muss. Dies ist vor allem für Scans von NFS- und SMB-Servern sinnvoll. Hier sind alle Änderungen aufgelistet. Version 0.9.4 steht ab sofort u.a. für Linux und Windows zum Download bereit.

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