Novell: Neues Programm für Software-Appliances

Novell will mit SUSE Linux Enterprise JeOS ein Werkzeug anbieten, dass Software-Hersteller nutzen können, um eigene Software-Appliances zu entwickeln. Das SLE JeOS (just enough operating system) befindet sich noch in der Testphase und basiert auf Novells Serverbetriebssystem Suse Linux Enterprise Server (SLES). Alle für SLES zertifizierten Anwendungen sollen automatisch auch für SLE JeOS zugelassen sein. Die Suse-Appliances sollen sowohl auf x86-Hardware, als auch auf virtuellen Maschinen mit paravirtualisiertem Kernel laufen. Entsprechende Zielplattformen sind der freie Hypervisor Xen, VMwares ESX Server und Microsofts Hyper-V (bislang noch in der Beta-Phase). Novell tritt mit Suse Linux Enterprise JeOS in Konkurrenz zu einigen anderen Anbietern. Canonical hatte seine abgespeckte Ubuntu JeOS Edition im vergangenen September veröffentlicht. Marktführer bei reduzierten Linux-Distributionen für Appliances ist das US-Unternehmen rPath, das mit rPath Linux, rBuilder und rBuilder Online gleich mehrere entsprechende Werkzeuge anbietet. Novell wird sich zudem offiziell am LimeJeOS-Projekt beteiligen, das eine Minimalversion von OpenSuse zum Ziel hat. Vom Suse Linux Enterprise JeOS ist ab sofort eine Betaversion für verschiedene Virtualisierungslösungen verfügbar.

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