Open-Source-Projekte zukünftig vom Bund gefördert

Gute Nachrichten: Bis Ende 2010 will der Bund rund 20 Millionen Euro in Open-Source-Software (OSS) investieren. Vor einer Woche wurde die Haushaltssperre für das IT-Investitionsprogramm aufgehoben. Die neuen Fördermittel verteilen sich zur einerseits auf konkrete, teilweise beantragte Software-Projekte der Bundesverwaltung sowie andererseits auf den Ausbau des OSS-Kompetenzzentrums, das gewährleisten soll, das auch andere Bundesbehörden die Software-Lösungen kostenlos nutzen können. Mittelfristiges Ziel ist die Senkung der IT-Kosten.

Der Ausbau soll dreistufig erfolgen: Erstens bekommt das Kompetenzzentrum mehr Personal, zweitens soll das hauseigene Online-Angebot zu einer zentralen Open-Source-Anlaufstelle erweitert werden. Drittens wird u.a. in Zusammenarbeit mit dem Auswärtigem Amt eine speziell für den Behördeneinsatz optimierte OSS-Distribution entwickelt, die auf behördenspezifische Anforderungen ausgelegt ist (z.B. Sicherheit).

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