Opensuse 12.0: Barrierefreiheit als Erfolgsstrategie?

Die Linux-Distribution soll laut einem Blogeintrag von Opensuse-Entwickler Andrew Wafaa vor allem mittels ihrer Barrierefreiheit führend werden. Laut Einschätzung Wafaas werde das Thema Accessibility (a11y) häufig falsch verstanden: Es ginge nicht im Besonderen darum, die Nutzung für behinderte Menschen zu erleichtern. Vielmehr und prinzipiell gehe es darum, Opensuse für alle und unabhängig von möglichen persönlichen Einschränkungen zu vereinfachen.

Wafaa schreibt, Opensuse schneide beim Thema „Barrierefreiheit“ eher schlecht ab und die Opensuse-Community würde sich mit diesem Thema kaum beschäftigen, obwohl das nach Meinung Wafaas ihre Aufgabe sei. Insgesamt solle diesbezüglich auch weniger nach Novell gerufen werden.

Zwar hätten Red Hat und Canonical keine a11y-Entwickler, jedoch zumindest Programmierer, denen die Thematik nicht fremd sei. Aktuell bezeichne sich, so Wafaa, Ubuntu als die zugänglichste Distribution. Nun ginge es darum, Opensuse 12.0 durch entsprechende  Entwicklungsaktionen an Ubuntu vorbei zu führen.

Hier geht es zum Blog von Andrew Wafaa.

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