OpenXML: Unstimmigkeiten beim DIN-Entscheid beanstandet

Die Aufregung um OpenXML reisst nicht ab: Nachdem das Deutsche Institut für Normung (DIN) am Dienstag in Berlin eindeutig für die Übernahme von Microsofts Dokumentenformat Office Open XML (OOXML) als internationalen ISO-Standard gestimmt hatte, kritisieren Beobachter das Prozedere. Der Ausschuss hätte Gegner von OpenXML nahezu ausgeschlossen. Die Vorwürfe: U.a. seien bei der Abstimmung die Lobbyisten der beiden Konzerne Deutsche Telekom und Google - bekennende Kritiker von Microsofts Standardisierungsbemühungen - lediglich als nicht-stimmberechtige Gäste zugelassen gewesen, d.h. sie konnten ihre Bedenken vortragen - sonst nichts. Der Leiter des Ausschusses, Gerd Schürmann vom Berliner Fraunhofer-Institut für Offene Kommunikationssysteme (FOKUS), begründete den Ausschluss mit den zu kurzfristig eingereichten Anmeldungen der Konzerne, berichtet heise.de.

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