Samba 3.2: Jetzt auch für Clusterbetrieb

Dieer neue Version 3.2 von Samba wartet mit einigen Neuerungen auf. Neben einer optimierten Integration mit den aktuellen Windows-Varianten wird der freie Datei- und Druckserver nun erstmals auch auf Clustern unterstützt. Allerdings muss der Server dafür zusammen mit den Ctdb-Bibliotheken installiert sein. Eine weitere Voraussetzung ist ein verteiltes Dateisystem wie Red Hats GFS. Durch eine neue Konfiguration, die an Windows Registry erinnert, sollen sich in Appliances eingebettet Samba-Server leichter konfigurieren lassen. Für das CIFS/SMB-Protokoll gibt es eine Erweiterung, mit der sich auch Dateitransfers verschlüsseln lassen. Zwar ist diese Erweiterung vom Samba-Projekt kostenlos verfügbar, damit andere Produkte die Verschlüsselung unterstützen, müssen deren Entwickler die Erweiterung jedoch implementieren. Mit Version 3.2 ist Samba nun komplett IPv6-kompatibel und kann in entsprechenden Umgebungen eingesetzt werden. Samba soll langfristig modular gestaltet werden, um die Codepflege zu vereinfachen. Dazu wurde mit der neuen Libnetapi-Bibliothek für die Domänenmitgliedschaft ein erster Schritt gemacht. Hier geht es zu Samba 3.2 , das erstmals unter der GPLv3 erscheint.

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