Schweiz: Bundesgericht stoppt Microsoft-Auftrag

Das Schweizer Bundesverwaltungsgericht stoppte einen Auftrag im Wert von über 42 Millionen Franken (27,86 Millionen Euro) des Bundes an Microsoft. 18 Open-Source-Unternehmen hatten eine Verwaltungsbeschwerde gegen den millionenschweren, ohne öffentliche Ausschreibung vergeben Auftrag eingereicht. Wie die Neue Züricher Zeitung (NZZ) berichtet, soll dieser Beschluss jedoch keine Leistungen betreffen, die zum Funktionieren der Schweizer Bundesinformatik nötig seien.

Lizenzverträge der Schweizer Bundesverwaltung umfassen Microsoft- und Open-Source-Produkte und seien noch nie öffentlich ausgeschrieben worden. Der Vertragsabschluss liege vor dem heute gültigen Schweizer Beschaffungsrecht. Die von der Bundesverwaltung genutzte Open-Source-Software sei lediglich eine Ergänzung zu Microsoft-Produkten, so die NZZ.

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