Trotz Reue - Rekord-Bußgeld für Microsoft

Obwohl Microsoft vergangene Woche eine Änderung seiner bisherigen Geschäftspraxis verkündet hatte, hat die EU nun ein Rekordbußgeld von 899 Millionen Euro gegen den Konzern aus Redmond verhängt. Ursache des Wettbewerbverfahrens war die Behinderung von Mitbewerbern, denen Microsoft in der Vergangenheit den Zugang zu seinen API-Schnittstellen verwehrt hatte. Auch wenn der Konzern inzwischen begonnen entsprechende Dokumentationen zu veröffentlichen, so ist das Urteil formal korrekt, da es sich auf Verstöße zwischen dem ersten Urteil des Europäischen Gerichtshofs im Juni 2006 und dessen Bestätigung im Oktober 2007 bezieht. Die EU-Wettbewerbskommissarin Neelie Kroes fordert von Microsoft bezüglich seiner Geschäftspraxis einen "Wechsel auf dem Markt - nicht in der Rhetorik", (via spiegel.de).

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