Ubuntu macht Android-Software auf dem Desktop möglich

Laut Ars Technica haben die Ubuntu-Entwickler in Barcelona eine neue Laufzeitumgebung vorgestellt. Mit der Technik sollen Android-Anwendungen unter Ubuntu laufen und auf dem Desktop eingesetzt werden können. Zwar basiert Android auf einem Linux-Kernel, verfügt aber über eine eigene Laufzeitumgebung. Daher lassen sich Linux-Programme nicht ohne weiteres auf Android portieren. Umgekehrt bedarf es der neuen Laufzeitumgebung von Canonical um Android-Software für den Desktop verfügbar zu machen. Die Anwendung funktioniert dabei wie ein Simulator, der die notwendige Infrastruktur bereit stellt. Hilfreich für die Entwicklung war die bereits vorhandene Android-Portierung auf die x-86-Plattform. Noch ist der Funktionsumfang eingeschränkt und kein Quelltext verfügbar. Die kommende Ubuntu-Version soll aber Kernel-Patches enthalten, die für das Android-Interprozess-Kommunikationssystem erforderlich sind.

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