Version 1.0 der Quelltextverwaltung Mercurial erschienen

Die Entwickler von Mercurial haben Version 1.0 freigegeben, die einige Erweiterungen und Verbesserungen bietet. Das freie Quellcode-Verwaltungssystem gilt als schnell, skalierbar sowie robust. Im Gegensatz zu Versionskontrollsystemen mit zentralem Server ist Mercurial eine verteilte Quelltextverwaltung. Die Entwickler klonen das Repository des Projektes an dem sie arbeiten, so dass ihnen ein voll funktionsfähiges Versionskontrollsystem zu Verfügung steht. Nur die Änderungen auf den jeweiligen Repositorys werden vom System synchronisiert. Dadurch kann die Software über Netzwerkverbindungen schnell genug arbeiten. Hierfür werden HTTP und SSH Protokolle verwendet. Mercurial wird unter der GPL angeboten. Version 1.0 ist ab sofort für verschiedene Unix-Derivate inklusive Linux und MacOS X, sowie für Windows verfügbar und läßt sich mit verschiedenen grafischen Werkzeugen kombinieren. Owohl die erste Finalversion von Mercurial nach dreijähriger Entwicklungszeit erst jetzt erscheint, wird das plattformunabhängige Versionskontrollsystem bereits von einigen Projekten wie ALSA, NetBeans und OpenJDK eingesetzt.

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