Vom XenServer ist Version 5 erschienen

Citrix hat Version 5 seiner auf Xen basierenden kommerziellen Virtualisierungslösung veröffentlicht. Der vor allem auf die Virtualisierung von Windows ausgelegte XenServer 5 verfügt nun über eine Hochverfügbarkeitsfunktion, so dass automatisch auf eine andere virtuelle Maschine umgeschaltet wird, falls ein Server ausfällt. Außerdem sollen dadurch virtuelle Umgebungen immer auf dem richtigen Server neu starten. Die Datenherstellung hat sich in Version 5 ebenfalls vereinfacht, da dank Disaster-Recovery-Funktion, virtuelle Maschinen automatisch auf einem SAN gesichert werden und von dort wiederhergestellt werden können. Dabei kann das Speichernetzwerk auch geografisch entfernt liegen. Weitere Optimierungen betreffen die Verwaltung des XenServers. Virtuelle Systeme lassen sich nun mit zuvor vergebenen Schlagworten suchen. Zudem wird die Leistung einzelner Systeme überwacht. Neue Assistenten erleichtern die Konvertierung physischer in virtuelle Systeme. Da Cirtix seine Virtualisierungslösung vom Microsofts Server Virtualization Validation Program hat validieren lassen, läuft der Windows Server 2008 als Gast unter Xen. Bei Windows-Gästen soll der entsprechend optimierte XenServer die beste Leistung bieten. Der auf dem Open-Source-Hypervisor Xen 3.2 basierende XenServer 5 ist ab 900 US-Dollar pro Server erhältlich. Der XenServer Express ist nach wie vor kostenlos verfügbar.

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