Wie installiere ich VMware Server 2 auf Ubuntu 8.10

Übersetzung der Seite http://www.howtoforge.com/how-to-install-vmware-server-2-on-ubuntu-8.10

Ich gebe keine Garantie für Richtigkeit.  Das Original wurde von Falko Timme geschrieben.

Dieses Howto liefert eine Schritt-für-Schritt Anleitung, wie man VMware Server 2 auf einem Ubuntu 8.10 Desktopsystem installiert. Mit VMware Server kannst du ein Gast-Betriebssystem ("virtuelle Machine") wie Linux, Windows, FreeBSD, etc. erstellen und unter einem Hauptsystem laufen lassen. Das hat den Vorteil, das du  mehrere Betriebssysteme auf der selben Hardware laufen lassen kannst, was dir Geld spart und du kannst mit der virtuelle Maschine von einem VMware Server zum nächsten wechseln (oder zu einem System, welches den VMware Player hat, welcher ebenfalls kostenlos ist).

Ferner jedoch, kannst du mit VMware Server dein altes Windows (das du voher schon mitVMware zu einer virtuellen Maschine mit VMware Converter gemacht hast, wie in diesem Howto beschrieben:http://www.howtoforge.de/howto/konvertieren-von-physischen-windows-systemen-in-virtuelle-maschinen-damit-sie-auf-einem-linux-desktop-ausgefuhrt-werden-konnen/) under deinem Ubuntu desktop laufen lassen. Das kann nützlich sein, wenn du Programme benutzt, die nur für Windows exsistieren oder du nur Langsam zu Linux wechseln möchtest.

Als erstes möchte ich aber noch sagen, das dies nicht der einzige Weg ist solch ein System aufzusetzen. Es gibt vieleWege, das Ziel zu erreichen und ich habe einen für euch gewählt. Ich gebe keinerlei Garantie, das dies bei euch funktioniert!

1 Vorbemerkung

Ich benutze den Namen falko mit dem Home-Verzeichnis /home/falko , bitte passe diese Eingaben immer an deinen Namen bzw. dein Verzeichnis an.

2 VMware Server

Mit VMware Server kannst du deinen Alten Windows desktop (das du voher schon mitVMware zu einer virtuellen Maschine mit VMware Converter gemacht hast, wie in diesem Howto beschrieben:http://www.howtoforge.de/howto/konvertieren-von-physischen-windows-systemen-in-virtuelle-maschinen-damit-sie-auf-einem-linux-desktop-ausgefuhrt-werden-konnen/) under deinem Ubuntu desktop laufen lassen. Das kann nützlich sein, wenn du Programme benutzt, die nur für Windows exsistieren oder du nur Langsam zu Linux wechseln möchtest.

Um VMware Server runter zu laden,gehe auf http://www.vmware.com/products/server/ und klick auf Download Now:


Auf der nächsten Seite, logge dich mit deinem bestehenden VMware account an oder erstelle einen neuen:


Folge den Desktop-Anweisungen. Am Ende solltest du eine Email mit einem Link zu einer Downloadseite bekommen. Auf der Downloadseite, solltest du 2 Lizenznummern vorfinden, eine für Windows und eine für Linux. Schreib dir die Nummer für Linux auf oder Speicher dir diese ab und scroll auf der Seite nach unten.


Dann lade VMware Server für Linux als TAR image (nicht als RPM image!) auf deinen desktop (z.B. auf /home/falko/Desktop):




Dann öffne ein Terminal (Anwendungen > Zubehör > Terminal) und benutze folgenden Befehl um die Pakete zu installieren:

sudo apt-get install linux-headers-`uname -r` build-essential xinetd

Dann geh in das verzeichnis, indem du die VMware Server .tar.gz Datei gespeichert hast, z.B. /home/falko/Desktop (ersetze falko mit deinem eigenen Benutzernamen!):

cd /home/falko/Desktop

Entpacke die VMware Server .tar.gz  datei und starte den Installer:

tar xvfz VMware-server-*.tar.gz
cd vmware-server-distrib
sudo ./vmware-install.pl

Der Installer wird Dir einige Fragen stellen. Du kannst die Standardeinstallungen jedes mal mit drücken von <ENTER> bestätigen.

Wenn der Installer dich hiernach fragt:

In welches verzeichnis möchtest du die dateien für die virtuelle Machine speicherndo [/var/lib/vmware/Virtual Machines]

Du kannst entweder die Standardeinstellungen akzeptieren oder ein eigenes Verzeichnis wählen welches genug hat um die virtuelle  Maschine laden zu können.

Am Ende der Installation wirst du nach der Seriennummer gefragt:

Please enter your 20-character serial number.

Type XXXXX-XXXXX-XXXXX-XXXXX or 'Enter' to cancel:

Gib die 20-Stellige Seriennummer für VMware Server ein.

Nach erfolgreichem Abschluss der Installation, kannst du die VMware Downloaddatei und das Installationsverzeichnus löschen:

cd /home/falko/Desktop
rm -f VMware-server*
rm -fr vmware-server-distrib/

Wenn du wärend der Installation alle Standardeinstellungen akzeptiert hast ist root nun der  VMware Server login name. Bei Ubuntu hat  root kein voreingestelltes Passwort, deswegen erstellen wir nun eins:

sudo passwd root

VMware Server 2 hat keine Desktop Anwendung um virtuelle Maschinen zu verwalten - Das wird nun über einen Browser (z.B. Firefox) gemacht. Du kannst nun alles über HTTPS (https://<IP ADDRESS>:8333) oder über HTTP (http://<IP ADDRESS>:8222) abrufen; auf die Verwaltungsapplikation kann lokal oder auch über das Netzwerk zugegriffen werden. Wenn du es von der selben Maschine abrufen möchtest, tippe https://127.0.0.1:8333 or http://127.0.0.1:8222 in die Browser Adressleiste ein.

Wenn du Firefox 3 benutzt und HTTPS benutzt, wird sich Firefox über ein Selbssigniertes SSL Zertifikat beschweren, daher musst du Firefox dazu bringen diese zu akzeptieren  - das geht so, klick auf den Ausnahme hinzufügen Link:


Klick auf Add Exception…:


Das Add Security Exception Fenster wird sich öffnen. In diesem Fenster, klick zuerst auf den Get Certificate button und dannauf den Confirm Security Exception button:


Danach wirst du ein VMware Server login Formular finden. Gib dort root und das passende von dir erstellte Passwort ein:


So schaut die VMware Server Weboberfläche aus. Die Struktur ist ähnlich wie bei der alten VMware Server 1 desktop Anwendung, sodass die Benutzung derWeboberfläche sehr direkt und einfach ist.

3 Links

2 Kommentar(e)

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Kommentare

Von: foerdi

ausgzeichnet danke!


Von: oerb

Jo sehr schön.
Aber kleine Probleme am Rande:

1. Da wäre mal wieder das Problem, das VMWARE SERVER2 mit meinem Firefox unter Ubuntu nicht passt. Ich kann die Console nicht öffnen. Wenn ich die passende Datei unter /usr/lib64/vmware/webAccess/tomcat/apache-tomcat-6.0.16/webapps/ui/plugin nehme und installiere funzt das zwar, ist aber nicht gerade eine berauschende Lösung.