Windows steht vor dem Kollaps

Das IT-Marktforschungsinstitut Gartner hat Microsoft scharf kritisiert. Der Softwarekonzern habe Markttrends verschlafen und sei mit Code-Altlasten aus zwei Jahrzehnten belastet. Die Entwicklungszyklen bei Windows seien zu lang und neue Windows-Versionen nicht innovativ genug. Dies sei auch einer der Gründe, warum Vista bei den Kunden nicht so gut ankomme. Mit verschiedenen Open-Source-Produkten habe Microsoft inzwischen ernshafte Konkurrenz erhalten. Zudem würden Webanwendungen und kleine, auf bestimmte Funktionen ausgerichtete Geräte wichtige Marktanteile einnehmen. Zwar habe Microsoft für alle Plattformen System-Versionen im Angebot, diese seien aber nicht zueinander kompatibel und böten den Anwendern von spezialisierten Geräten daher kaum Vorteile. Um langfristig zu überleben müsse der Softwareriese Windows ersetzen. Notwendig sei zunächst eine deutlich modularer aufgebaute Windowsversion als Vista. Wünschenswert sei zudem die Möglichkeit einer Virtualisierung von Systemen und Systembestandteilen und die Abwärtskompatibilität mit älteren Anwendungen. Allerdings rechnen die Analysten nicht mit schnellen Änderungen seitens Microsoft, da der Konzern mit Windows momentan noch Milliarden verdiene, (via heise.de).

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