Zimbra stellt eigene Client-Software vor

Zimbra, das seit 2007 zu Yahoo gehört, hat eine eigene Client-Software vorgestellt. Die Beta von Zimba Desktop steht auf der Homepage des Groupware-Server-Anbieters zum kostenlosen Download bereit. Die Software ist für Windows, Mac OS X und Linux verfügbar und umfaßt einen E-Mail-Client mit u.a. Kalender, Adressbuch, und einer To-Do-Liste. Anwender können für die Programmoberfläche zwischen mehreren Sprachen (u.a. auch Deutsch) wählen. Basis der Client-Software ist Mozilla Prism, so dass sich Web-Anwendungen besser in den Desktop integrieren lassen. Zibra Desktop kann aber nicht nur eine Oberfläche für einen Web-Dienst darstellen, sondern richtet auf dem PC eine vollwertige Anwendung ein, die auch offline zur Verfügung steht. Die dreiteilige Bedienoberfläche des E-Mail-Client erinnert an Thunderbird. Zimbra zeigt geöffnete IMAP-Ordnerliste sofort an. Mails, Kontakte, Termine Aufgaben o.ä. lassen sich bequem im Volltext durchuchen. Zudem können Anwender den einzelnen Elementen, Tags als weiteres Ordnungsmerkmal hinzufügen. Das Programm unterstützt POP- und IMAP-Accounts aller Anbieter und bietet für Zimbra-, Yahoo-Mail-, Gmail- und AOL-Accounts Schnelleinstellungen. Mit dem integrierten Kalender lassen sich öffentliche Web-Kalender im iCal-Format importieren. Zusammen mit dem Zimbra-Server sollen sich E-Mails, Kalenderdaten und Kontakte mit der Goupware synchronisieren lassen.

0 Kommentar(e)

Zum Posten von Kommentaren bitte