Zweite Alpha von Samba 4 veröffentlicht

Von Samba 4 gibt es zur Vorschau eine zweite Alpha-Version. Die Entwickler haben die Unterstützung für die Microsoft Management Console ausgebaut, die nun die Gruppenzugehörigkeiten im Active Directory korrekt behandelt. Ebenso neu sind die Python-Bindings. Samba soll Python zukünftig als Skriptsprache nutzen können. Alle Änderungen enthält die Samba-Quelltext-Repository. Die nächste Generation des freien Datei- und Druckservers will zu den Microsoft Servern aufschließen. Dadurch das Samba 4, das von Windows 2000 eingeführte Active Directory auch als Anmeldeprotokoll beherrscht, könnte es auch einen aktuellen Windows-Server ersetzen, der den Microsoft-Verzeichnisdienst "Active Directory" bereitstellt. Das Samba-Team hat sowohl einen Kerberos-, als auch einen eigenen LDAP-Server in ihre Software integriert. Neue Funktionen innerhalb des Samba-eigenen Virtual File System Layer (VFS) sollen auch das Dateisystem näher an Windows heranführen und z.B. echte Windows-ACLs und Streams bereitstellen. Das Entwicklerteam rät vom Einsatz der Alpha-Version auf Produktionssystemen ab, da einige Funtionen wie z.B. Drucken über Samba noch fehlen, berichtet heise.de.

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